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Ausbildung zum Chirurgiemechaniker/in

Hochmoderne Instrumente wie Hightech-Endoskope, Augenpinzetten oder Nadelhalter sind in der heutigen Medizin kaum wegzudenken. Du interessierst dich für diese Präzisionsgeräte und möchtest bei deren Herstellung mitwirken? Dann ist eine Ausbildung zum Chirurgiemechaniker/in genau das Richtige für dich!

Chirurgiemechaniker/in
© r.classen / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
4 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 450-700 Euro
2. Lehrjahr: 500-750 Euro
3. Lehrjahr: 550-850 Euro
4. Lehrjahr: 650-900 Euro
Einstiegsgehalt
1.400-2.800 Euro
Ausbildungsplätze zum Chirurgiemechaniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Chirurgiemechaniker/in Ausbildung

In diesem Ausbildungsberuf lernst du nicht nur, wie du medizinisch-chirurgische Instrumente herstellst, sondern auch, wie du diese wartest und instand hältst. Aber auch die Herstellung medizinischer Geräte, sowie kosmetischer Instrumente fallen in dein Aufgabengebiet.

Um in diesem Beruf arbeiten zu können, ist jede Menge Präzision und Genauigkeit gefragt. Du wirst während der Ausbildung lernen, wie du bestimmte Rohlinge maßgenau bearbeitest. Das Schleifen, Bohren, Fräsen und Sägen wird zu deinen Hauptaufgaben gehören. Handwerkliches Geschick und Spaß an solchen praktischen Tätigkeiten sind eine absolute Voraussetzung für diesen Ausbildungsberuf. Sind diese Rohlinge weitestgehend gefertigt, geht es ans polieren. Zu deinem Aufgabenfeld gehört es ebenfalls, die Funktionen der gefertigten Instrumente und Geräte zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Die Ausbildung zum Chirurgiemechaniker/in ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch spannend. Es werden immer wieder neue Geräte und Instrumente gefertigt, und du bist einer der ersten, der diese Innovationen und neuen Entwicklungen herstellen darf. Manchmal werden auch individuelle Einzelaufträge von Fachärzten entgegengenommen, sodass es nie langweilig wird!

Für diesen Ausbildungsberuf solltest du gutes Finger- und Handgeschick mitbringen. Zudem sollte es dir Spaß machen, mit technischen Geräten umzugehen. Räumliches Vorstellungsvermögen kann ebenfalls nicht schaden, denn das Lesen von Skizzen und das Anfertigen von Modellen wird dich in deiner beruflichen Laufbahn stets begleiten.

Nach Abschluss der Ausbildung hast du die Möglichkeit in Handwerksbetrieben der Medizintechnik zu arbeiten. Doch auch in der Industrie gibt es Jobs für Chirurgiemechaniker/in nen. Mit diesem Ausbildungsberuf bieten sich dir verschiedene Perspektiven: Du könntest deinen Meister machen, deinen Techniker, oder auch studieren. Medizinische Technik, Konstruktionstechnik oder Maschinenbau wären Studiengänge, die sich anbieten würden.

Notwendiger Schulabschluss

Offiziell gibt es keinen bestimmten Schulabschluss, der für diesen Ausbildungsberuf zwingend vorausgesetzt wird. Somit können alle angehenden Azubis, die sich für genau diesen Ausbildungsberuf interessieren, auch um einen Ausbildungsplatz als Chirurgiemechaniker/in bewerben. Viele der Auszubildenden in diesem Beruf verfügen allerdings über einen mittleren Bildungsabschluss, was aber nicht bedeutet, dass Anwärter mit Hauptschulabschluss keine Chance auf eine Ausbildungsstelle in diesem Bereich haben.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3,5 Jahre. Allerdings ist bei guten Leistungen auch eine Verkürzung auf 3, oder sogar auf 2,5 Jahre möglich. Für eine Verkürzung der Ausbildung muss dein Ausbildungsbetrieb einen Antrag bei der Zuständigen Kammer stellen.

Ausbildungsvergütung

Je nachdem, ob du im Handwerk oder in der Industrie angestellt bist, verdienst du während der Ausbildung unterschiedlich viel. Als Faustregel gilt normalerweise, dass die Vergütung in Industriebetrieben höher ist als im Handwerk. Im ersten Lehrjahr gibt es daher bereits Gehaltsspannen zwischen 400 Euro und 700 Euro. Im zweiten Lehrjahr sind Gehälter zwischen 500 Euro und 750 Euro denkbar, im dritten zwischen 550 Euro und 850 Euro. Im vierten und letzten Ausbildungsjahr kannst du mit einer Ausbildungsvergütung zwischen 650 Euro und 900 Euro rechnen.

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