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Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur/-in

Du sprudelst nicht nur vor Energie, sondern möchtest damit auch deine Brötchen verdienen? Dann kannst du dies als Elektroanlagenmonteur wunderbar verwirklichen, denn diese sorgen dafür, dass wir Menschen stets mit Energie versorgt werden, egal ob wir abends noch unsere Nachttischlampe anknipsen, um durch den Krimi zu blättern oder damit wir mit der Straßenbahn von A nach B kommen. Welche Aufgaben dich sonst noch in dieser Ausbildung erwarten, erfährst du hier!

Elektroanlagenmonteur/-in
© Dmitry Kalinovsky / www.shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 880 Euro
2. Lehrjahr: 940 Euro
3. Lehrjahr: 1020 Euro
Einstiegsgehalt
2000 Euro
Ausbildungsplätze zum Elektroanlagenmonteur/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Elektroanlagenmonteur/-in Ausbildung

Dich erwarten als Elektroanlagenmonteur richtig spannende Tätigkeiten – im wahrsten Sinne des Wortes! Denn du lernst in der Ausbildung nicht nur alles rund um das Thema Energieversorgung, sondern bist auch in den Bereichen Steuerungs- und Regelungstechnik, Meldetechnik und Sicherheitstechnik tätig. Doch was genau ist das? Alle möglichen Anlagen von Beleuchtungsanlagen bis hin zu Notruf- und Sprechfunkanlagen. Auch an Generatoren und Transformatoren wirst du arbeiten. Nein, das hat nichts mit dem Film „Transformers“ zu tun. Transformatoren wandeln die Spannung um und erhöhen oder verringern diese beispielsweise. Diese elektrischen Anlagen sind zum Teil sehr komplex, doch ratzfatz wirst du lernen, wie man sie montiert, installiert, wartet und wie man Störungen feststellt, sie beseitigt und sie dokumentiert, damit man auf die nächste Störung besser vorbereitet ist.

Nicht nur dass du für diesen Ausbildungsberuf technisches Know-How brauchst, auch handwerkliches Geschick solltest du mit bringen, damit du die Gehäuse und Schaltkombinationen auch zusammenbauen kannst. Damit die Anlagen funktionieren, müssen sie mit Strom versorgt werden. Und durch was fließt Strom? Richtig: Durch Kabel! Auch zum Verlegen dieser wirst du handwerkliches Geschick brauchen.

Doch Strom ist auch nicht ganz ungefährlich, wie wir alle von klein auf gelernt haben. Du wirst aber hauptsächlich mit Strom arbeiten und wirst deswegen schnell lernen, welche Sicherheitsmaßnahmen du berücksichtigen musst. Aber auch entsprechende Schutzbekleidung, zum Beispiel in Form von Sicherheitsschuhen, die dich elektrostatisch entladen, Schutzhelm und Schweißerbrille, werden dich vor Verletzungen bewahren. Aber du solltest dich nicht nur darauf verlassen, sondern auch von dir aus sorgsam und sorgfältig arbeiten.

Bewerben kannst du dich bei Betrieben der Elektroindustrie. Aber nicht nur hier wirst du ausgebildet, sondern auch in der Berufsschule. Hier lernst du beispielsweise, wie man Aufträge bearbeitet, wie man elektrische Energie erzeugt und verteilt und wie genau die Schutzmaßnahmen aussehen, an die du denken solltest. Die Berufsschule besuchst du in der Regel ein- bis zweimal in der Woche, außer der Unterricht wird als Blockunterricht angeboten.

TIPP: Alternativ kannst du dir auch den Ausbildungsberuf zum Elektroniker anschauen! Hier gibt es drei Fachrichtungen: Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik und Betriebstechnik!

Notwendiger Schulabschluss

Wenn du in diesem Beruf durchstarten willst, dann solltest du idealerweise einen mittleren Bildungsabschluss in der Tasche haben, da sich in der Realität gezeigt hat, dass die meisten Azubis mit diesem Abschluss in ihre Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur gestartet sind. Aber auch mit einem Hauptschulabschluss sieht es noch ziemlich gut aus! Du kannst dich aber generell mit egal welchem Schulabschluss bewerben, da vom Gesetz her keine bestimmter Abschluss vorgeschrieben ist.

TIPP: Gute Noten in Mathe, Technik und Physik sind besonders von Vorteil!

Ausbildungsdauer

In der Regel musst du dich als Elektroanlagenmonteur drei Jahre ausbilden lassen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen, zum Beispiel wenn du dein Abi gemacht hast, du bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder du überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule hast. Allerdings liegt diese Entscheidung in den Händen deines Betriebes, denn ein recht auf Verkürzung hast du leider nicht.  

Ausbildungsvergütung

Finanzielle Sorgen gehören bei diesem Ausbildungsberuf der Vergangenheit an, da die Vergütung relativ großzügig ausfällt! Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit etwa 880 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 940 Euro und auf der Zielgeraden könnten dir sogar satte 1020 Euro winken!

Wenn du dann endlich deine Abschlussprüfung bestanden hast und beruflich durchstarten kannst, dann sollte dein Einstiegsgehalt bei etwa 2000 Euro brutto liegen. Allerdings können die Zahlen auch stark variieren, verlasse dich also nicht ganz auf unsere Angaben, da sie dir nur eine grobe Richtung zeigen.

TIPP: Du bist auch der Meinung man lernt nie aus? Und hast auch nach deiner Ausbildung noch Bock dich weiterzubilden? Dann kannst du zum Beispiel deinen technischen Fachwirt machen oder die Prüfung zum Industriemeister in Elektrotechnik ablegen. Auch ein Studium ist möglich, sogar wenn du nicht die Hochschul- oder Fachhochschulreife hast, da deine Ausbildung unter Umständen ein fachbezogenes Studium ermöglicht. Elektrotechnik ist zum Beispiel ein Studienfach, was zu diesem Ausbildungsberuf passt!

Info: Die Berufsbezeichnung Elektroanlagenmonteur schließt, unabhängig von ihrer konkreten Benennung, sowohl weibliche als auch männliche Personen ein. 

52 freie Ausbildungsplätze Elektroanlagenmonteur/-in
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