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Ausbildung zum Geigenbauer/-in

Hälse, Schnecken, Sättel und Griffbretter sind für dich mehr als nur lustige Begriffe? Du kennst die Bestandteile einer Geige oder anderer Streichinstrumente? Wer sich nichts schöneres vorstellen kann, als Geigen, Cellos, Kontrabasse und co. mit eigenen Händen zu erschaffen, ist in diesem Ausbildungsberuf genau richtig! Musik ist deine Leidenschaft und die Arbeit mit den Händen erfüllt dich? Dann warte nicht länger und starte gleich deine Ausbildung zum Geigenbauer/-in!

Geigenbauer/-in
© Vasin Lee / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 400 Euro
2. Lehrjahr: 480 Euro
3. Lehrjahr: 520 Euro
Einstiegsgehalt
1200-1500 Euro
Ausbildungsplätze zum Geigenbauer/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Geigenbauer/-in Ausbildung

Geigenbauer stellen verschiedene Streichinstrumente her. Ihre Arbeit geht aber noch darüber hinaus: Sobald das Endprodukt fertig ist, wird dieses auch fachmännisch justiert, damit alles so klingt, wie es klingen soll. In diesem Ausbildungsberuf wirst du aber nicht nur allein in deiner Werkstatt sitzen. Denn auch das Beraten von Kunden, deren Streichinstrument repariert werden muss, gehört zu deinen täglichen Aufgaben.

Während deiner Ausbildung lernst du, wie du Entwürfe gestaltest, Schablonen fertigst und wie du Maße und Konturen auf dein Werkstück überträgst, damit am Ende auch eine Geige dabei herauskommt. Zudem wird dir gezeigt, wann welche Werkzeuge und Geräte zum Einsatz kommen, wie du diese bedienst, aber auch pflegst und instand hältst. In der Berufsschule lernst du übrigens alle Grundtechniken: hobeln, leimen, anpassen und zuschneiden. Im Betrieb kannst du deine neuen Fertigkeiten dann gleich austesten. Steht das Grundgerüst, wirst du ebenfalls lernen, welches Holz mit welchen Beizen und Lacken behandelt werden kann.

Wenn der Korpus fast fertig ist, geht es an die Detailarbeit: Obersättel und Griffbretter müssen aufgeleimt werden, die Halsfüße fertig gestellt und alles so weit gebracht werden, dass das Streichinstrument spielfertig ist. Übrigens: Als Azubi zum Geigenbauer/-in lernst du in deiner Ausbildung nicht nur, Streichinstrumente herzustellen: Auch das Reparieren bereits fertiger Instrumente fällt in dein Aufgabengebiet! Präzises Arbeiten mit kleinen Teilen sollte dir daher liegen, denn auch Restaurationsarbeiten können während deiner Ausbildung auf dich zukommen.

Sollte Musik deine Leidenschaft sein und du dazu auch noch gut in handwerklichen Tätigkeiten bist, dann ist dieser Ausbildungsberuf wie für dich gemacht! Neben Finger- und Handgeschick ist auch räumliches Vorstellungsvermögen eine wichtige Voraussetzung für diese Ausbildung. Schließlich wirst du präzise nach Zeichnungen, Vorlagen und Plänen arbeiten. Da kann es nicht schaden, wenn du dir nach einem kurzen Blick aufs Papier bereits ausmalen kannst, wie das Endprodukt einmal aussehen wird.

Du bist so gut wie fertig mit deiner Ausbildung zum Geigenbauer/-in ? Dann erkundige dich rechtzeitig, ob du von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen wirst. Wenn nicht, dann kannst du dich nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen. Beschäftigungsmöglichkeiten für diese Berufsgruppe bieten Unternehmen des Geigenbauer-Handwerks, aber auch Betriebe, die Streichinstrumente vertreiben. Eine weitere Möglichkeit: Bewirb dich doch auch bei Betrieben, die sich auf Restaurationsarbeiten spezialisiert haben. Denn auch hier werden die Fingerfertigkeiten eines Geigenbauers gut zum Einsatz kommen können.

Notwendiger Schulabschluss

Für diesen Ausbildungsberuf gibt es keine offiziellen Zugangsvoraussetzungen. Einen Hauptschulabschluss solltest du aber schon haben, da du ansonsten nicht die nötigen Voraussetzungen für den Besuch der Berufsschule mitbringst. Bewerben können sich aber natürlich auch diejenigen, die über eine mittler Reife oder sogar eine Hochschulreife verfügen.

Ausbildungsdauer

Je nach Berufsschule dauert die Ausbildung zum Geigenbauer/-in zwischen drei und dreieinhalb Jahre. Wenn das Ausbildungsziel aber auch in kürzerer Zeit erreicht werden kann, dann besteht die Möglichkeit, diese zu verkürzen.

Ausbildungsvergütung

Wer ein so traditionelles Handwerk erlernt, wird vermutlich nicht nur das liebe Geld im Kopf haben. Denn reich wird man in diesem Beruf vermutlich nicht. Dafür geht man als Azubi jeden Tag seiner Leidenschaft nach. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es dafür dann etwa 400 Euro, im zweiten 480 Euro, und im letzten Jahr winkt eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 520 Euro.

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