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Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer

Abdichten, versiegeln, oder gleich ganz austauschen? Was macht man mit feuchten Wänden? Damit Wind und Wetter einem Zuhause nichts anhaben können, kommst du zum Einsatz. Du trocknest Wände und sorgst damit dafür, dass Wohnräume bewohnbar bleiben. Besonders ältere Bauwerke, in denen viel Holz verarbeitet wurde, können immer mal von Pilzen oder Schädlingen befallen werden. Auch hier ist dein Expertenwissen gefragt: Mit den richtigen Sanierungsmaßnahmen sorgst du als Azubi zum Holz- und Bautenschützer dafür, dass diese alten Schätze noch lange erhalten bleiben.

Holz- und Bautenschützer
© SpeedKingz / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 630-710 Euro
2. Lehrjahr: 860-1090 Euro
3. Lehrjahr: 1090-1375 Euro
Einstiegsgehalt
2200-2500 Euro
Ausbildungsplätze zum Holz- und Bautenschützer/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Holz- und Bautenschützer Ausbildung

Die Aufgabe eines Holz- und Bautenschützers ist es, Schäden an Gebäuden zu untersuchen und zu beheben. Damit sorgt dieser dafür, dass wir immer im Trockenen sitzen und keine Angst vor feuchten und einsturzgefährdeten Gebäudeteilen haben müssen. Du interessierst dich für die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer? Dann wirst du in diesem Ausbildungsberuf zum Experten in Sachen Oberflächenschutz gemacht!

Überall da, wo Feuchtigkeit, aber auch ein Pilz- oder Insektenbefall eine Wohnung oder ein Haus gefährden, kommst du zum Einsatz! Deine Mission ist es, Mauerwerk trockenzulegen oder von Schädlingen befallenes Holz von diesen zu befreien. Wie schon der Name des Ausbildungsberufes nahelegt, bist du als Retter in der Not für den Schutz von Holzwänden oder Mauern da. Du lernst zum Beispiel, wie du einzelne Mauerteile austauscht, ohne eine ganze Wand einreißen zu müssen. Zu Beginn der Ausbildung musst du dich allerdings auf einen Schwerpunkt festlegen. Möchtest du lieber im Bereich Holz arbeiten, oder wählst du den Bautenschutz?

Während deiner Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer lernst du zunächst in der Berufsschule die Grundlagen aller Baustoffe kennen. Wie müssen Mauerwerk und Holzwände beschaffen sein, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen? Welche Präventivmaßnahmen gibt es? Und was ist zu tun, wenn sich Schimmel gebildet hat? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden dir deine Lehrer in der Berufsschule beantworten können. Sobald du eine gute theoretische Grundlage für diesen Beruf erlernt hast, kannst du dein Wissen gleich in der Praxis testen!

Dieser Ausbildungsberuf ist genau das Richtige für dich, wenn du Lust aufs Anpacken hast. Häufig musst du körperlich hart arbeiten, du solltest daher gesund und fit sein und dementsprechend über die für diesen Job nötige Muskelkraft verfügen. Wenn du dich für Bauwerke interessierst und Spaß dabei haben würdest, diese instand zu setzen und vor weiteren Schäden zu schützen, dann solltest du dich gleich um eine Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer bewerben! Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Beobachtungsgenauigkeit sind für diesen Beruf wichtig. Schließlich musst du die Beschaffenheit der Wände genauestens unter die Lupe nehmen und den Grund für Schäden ermitteln können.

Nach der Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer findest du Beschäftigungsmöglichkeiten in Hochbauunternehmen, im Ausbaugewerbe, aber auch in Unternehmen, die sich auf die Gebiete Desinfektion und Schädlingsbekämpfung spezialisiert haben.

Notwendiger Schulabschluss

Es gibt keine rechtlichen Bestimmungen zu den Zugangsvoraussetzungen für diesen Ausbildungsberuf. Häufig stellen die Ausbildungsbetriebe diejenigen Bewerber ein, die über einen Hauptschulabschluss verfügen. Trotzdem sollte sich jeder, der sich für eine Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer interessiert, auch für diese Bewerben.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer dauert drei Jahre. Eine Verkürzung ist bei guter Leistung jedoch möglich. In Ausnahmefällen kann aber auch eine Verlängerung beantragt werden. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn aufgrund von Krankheit lange Fehlzeiten entstanden sind.

Ausbildungsvergütung

Wer sich für den Ausbildungsberuf Holz- und Bautenschützer entschieden hat, kann im ersten Lehrjahr mit einer Ausbildungsvergütung von 630 bis 710 Euro rechnen. Im zweiten Jahr der Ausbildung erhalten Azubis ein Gehalt, dass zwischen 860 und 1090 Euro liegt. Im letzten Lehrjahr kannst du dann sogar mit einer Ausbildungsvergütung von bis zu 1375 Euro rechnen.

46 freie Ausbildungsplätze Holz- und Bautenschützer
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