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Ausbildung zum Holzmechaniker/-in

Du hast schon als kleines Kind deinem Papa beim Bau deines Baumhauses geholfen, hast ihm die Holzbalken herangeschleppt und wusstest auch genau, in welcher Farbe es am Ende erstrahlen sollte? Und auch noch Jahre später, brennt deine Leidenschaft für Holz wie eh und je? Als Holzwurm könnte der Ausbildungsberuf zum/zur Holzmechaniker/-in genau das Richtige für dich sein!

Holzmechaniker/-in
© gpointstudio / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 650 Euro
2. Lehrjahr: 700 Euro
3. Lehrjahr: 800 Euro
Einstiegsgehalt
1700 Euro
Ausbildungsplätze zum Holzmechaniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Holzmechaniker/-in Ausbildung

In deiner Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/-in wirst du aus unterschiedlichen Holzarten unterschiedliche Produkte fertigen: Sei es eine schöne Holztreppe, Fenster, Türen, Regale oder Tische. Doch was genau du produzierst, hängt auch von deiner Wahl der Fachrichtung ab, denn du musst zwischen„Möbelbau und Innenausbau“ und „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“ wählen.

Im „Möbelbau und Innenausbau“ überwachst und bedienst du unterschiedliche Anlagen, die zum Beispiel das Holz auf die passende Größe zuschneiden, aus dem unterschiedliche Möbel hergestellt werden, wie Regalsysteme oder Ladeneinrichtungen. Damit sich keiner an irgendwelchen spitzen Kanten verletzt, bist du auch dafür verantwortlich, dass solche Stellen abgerundet werden. Nachdem dein Werkstück fertig ist, sorgst du auch dafür, dass die Oberflächen ansprechend aussehen, indem du sie zum Beispiel bleichst oder lackierst und so bestimmte Effekte hervorrufst. Schließlich fügst du die ganzen Einzelteile zusammen, indem du zu Leim, Dübeln und Schrauben greifst. Wenn alles einwandfrei ist, verpackst du dein Werkstück und bringst es ins Lager.

In der Fachrichtung „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“ ähneln deine Tätigkeiten denen, aus der Fachrichtung „Möbelbau und Innenausbau“, jedoch fertigst du hier keine Möbel, sondern zum Beispiel Treppen, Fenster, Türen und Spiegel- oder Bilderrahmen. Wie du dir denken kannst, musst du auch hier unterschiedliche Maschinen bedienen, das Produkt am Ende verpacken und sachgerecht lagern. Zusätzlich musst du aber bei Bedarf Fenster, Türen oder Treppen vor Ort einbauen. Wenn dich diese Fachrichtung mehr interessiert, dann kannst du dich bei Betrieben bewerben, die Türen, Fenster oder Treppen herstellen, bei Betrieben die Rahmen und Leisten herstellen, aber auch bei Fertighausherstellern, im Holzkonstruktionsbau und bei Sägewerken. Du möchtest doch lieber Möbel bauen? Dann kannst du dich mit deiner Bewerbung an Möbelhersteller wenden, an Raumausstatterwerkstätten oder an Tischlereien.

Doch egal für welche Fachrichtung dein Herz mehr schlägt: Du wirst auf alle Fälle lernen, welche Holzarten es gibt, welche Eigenschaften sie haben, wie man sie am besten mit Hilfe von unterschiedlichen Maschinen, Werkzeug und anderen Hilfsstoffen verarbeitet und wie man sägt, hobelt, bohrt, fräst und schleift.

Wie du dir denken kannst, wird dich jede Menge Staub und Lärm umgeben, doch keine Sorge: Ein Hör- und Atemschutz wird dich bei denen Tätigkeiten stets vor dem Schlimmsten bewahren! Von Vorteil ist es auch, wenn du körperlich relativ fit bist und Holzbalken auch von A nach B transportieren kannst.

TIPP: Alternativ kannst du dir auch den Ausbildungsberuf zum/zur Tischler/-in anschauen!

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen einen Ausbildungsplatz zu ergattern hast du entweder mit einem Hauptschulabschluss oder einem mittleren Bildungsabschluss. Dein Zeugnis sollte dir im Idealfall noch gute Noten in Technik und Mathe bescheinigen.

TIPP: Apropos Schule! Auch für diesen Ausbildungsberuf musst du die Schulbank noch einmal drücken, denn neben deinem Betrieb musst du auch die Berufsschule regelmäßig besuchen!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Wie hoch deine Vergütung ausfällt hängt von einigen Faktoren ab, daher können die tatsächlichen Zahlen stark abweichen. Du kannst jedoch im ersten Lehrjahr mit etwa 650 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 700 und schließlich mit etwa 800 Euro. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung könnte etwa 1700 Euro brutto betragen.

TIPP: Du wolltest schon immer dein eigener Chef sein? Dann kannst du dich zum/zur Industriemeister/-in im Bereich Holz weiterbilden lassen, was dir eine Selbstständigkeit ermöglicht! Wenn du jedoch in deinem Betrieb übernommen wurdest oder nach der Ausbildung ein anderen Betrieb gefunden hast, dann kannst du mit deiner Weiterbildung zum/zur Meister/-in Azubis ausbilden und mit ihnen deine Erfahrungen teilen. Sogar ein Studium der Holztechnik könntest du in Betracht ziehen, vorausgesetzt du hast die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Du hast also jede Menge Möglichkeiten dir deine eigene berufliche Zukunft zu bauen!

100 freie Ausbildungsplätze Holzmechaniker/-in
Städte mit freien Stellen für Holzmechaniker/-in
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