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Ausbildung zum Konditor/-in

Du bist eine Naschkatze, kannst Süßes aber nicht nur gut essen, sondern auch selber Torten, Cupcakes oder Cake Pops zaubern? Du bist kreativ, hast ein ruhiges Händchen und kannst auch gut auf Menschen zugehen? Dann bist du im Ausbildungsberuf zum/zur Konditor/-in herzlich willkommen!

Konditor/-in
© shutterstock.com / Goodluz
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 300 Euro
2. Lehrjahr: 350 Euro
3. Lehrjahr: 420 Euro
Einstiegsgehalt
1500 Euro
Ausbildungsplätze zum Konditor/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Konditor/-in Ausbildung

Womit fängt alles an? Mit dem Teig. Daher wirst du alles rund um das Thema Teig lernen, wie zum Beispiel welche Teigarten es gibt und was bei der Zubereitung und den Zutaten zu beachten ist. Dann geht es weiter, denn viele Produkte wollen mit Glasuren, Perlen, Streusel oder Fondant verziert werden.

Doch es kommt auch auf die inneren Werte an! Backst du zum Beispiel eine Torte für einen Kindergeburtstag, so kannst du den inneren Teig mit Hilfe von Lebensmittelfarbe ganz bunt einfärben. Ein Kunde wünscht sich eher was Herzhaftes? Dann kannst du ihm auch einen herzhaften Muffin backen. Dir sollte jedoch klar sein, dass neben der Optik, vor allem der Geschmack zählt! Dein handwerkliches Geschick kannst du in der Königsdisziplin der Herstellung von Pralinen, unter Beweis stellen.

Da deine Werke selbstverständlich auch zum Verkauf angeboten werden, wirst du in die Planung und Durchführung von verkaufsfördernden Maßnahmen involviert.

In diesem Beruf kannst du gut deiner Kreativität freien Lauf lassen, doch musst du dich auch mal nach Kundenwünschen richten. Besonders wenn es bei der Planung um die Hochzeitstorte geht, gilt es: Lieber einmal zu viel, als zu wenig nachfragen! Du wirst also auch viel mit Kunden umgehen müssen und lernen, Bestellungen entgegenzunehmen und zu bearbeiten.

Einen beachtlichen Teil deiner Zeit wird jedoch auch das Putzen in Anspruch nehmen, da dir schließlich zahlreiche Werkzeuge und Maschinen deine Arbeit erleichtern werden. Insgesamt bist du viel auf den Beinen und wirst auch unter Druck funktionieren müssen.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist dein Mantra? Na dann wirst du mit deinen Arbeitszeiten kein Problem haben, wenn du zum Beispiel schon um vier Uhr auf der Matte stehen musst. Doch du solltest dich auch nicht scheuen, an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten.

TIPP: Bedenke, je eher du anfängst, umso eher darfst du nach Hause gehen!

Dein Wissen eignest du dir in deinem Betrieb, also in Cafés, Bäckereien oder Restaurants an, sowie in der Berufsschule.

Notwendiger Schulabschluss

In der Regel reicht ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss für die Lehre aus. Eine gute Voraussetzung sind gute Noten in Chemie und Kunst. Du fragst dich: Warum Kunst? Weil hier dein handwerkliches Geschick und deine Kreativität benotet wird!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass erwartet werden kann, dass der Auszubildende sich die Lehrinhalte auch innerhalb der verkürzten Zeit aneignen kann. Ausschlaggebend sind vor allem gute Noten. Du hast bereits eine Berufsausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung ermöglichen.

Ausbildungsvergütung

In der Ausbildungszeit ist nur selten jemand reich geworden, daher musst du dich auch bei diesem Beruf im ersten Lehrjahr mit einer Vergütung von etwa 300 Euro, im zweiten Jahr mit etwa 350 Euro und im letzten Lehrjahr mit etwa 420 Euro zufrieden stellen müssen.

Nach Beendigung der Lehre kannst du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 1500 Euro brutto rechnen. Doch die Betonung liegt hierbei auf „Einstieg“, denn du hast noch die Möglichkeit, dich auch nach der Lehre fort- und weiterzubilden. Wenn du dich schon immer mal selbstständig machen wolltest, dann kannst du dich zum Meister weiterbilden lassen. Wenn du die Berechtigung hast an Hochschulen zu gehen, dann steht auch einem Studium nichts mehr im Wege!

TIPP: Überlege dir gut was deine Ziele sind, denn eine Selbstständigkeit ist nicht immer das non plus ultra und ist mit viel Arbeit verbunden!

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