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Ausbildung zum Metallbauer/-in

Dieser Ausbildungsberuf ist echt „heavy metal“, denn der/die Metallbauer/-in ist für sämtliche Konstruktionen aus Metall verantwortlich. Doch damit dir deine Werkstücke in diesem Ausbildungsberuf gelingen, solltest du während deiner Arbeitszeit lieber auf das Headbangen verzichten! Was du wiederum mitbringen solltest, erfährst du hier!

Metallbauer/-in
© shutterstock.com / michaeljung
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 470 Euro
2. Lehrjahr: 550 Euro
3. Lehrjahr: 600 Euro
4. Lehrjahr: 700 Euro
Einstiegsgehalt
2000 Euro
Ausbildungsplätze zum Metallbauer/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Metallbauer/-in Ausbildung

Für diesen Ausbildungsberuf solltest du handwerklich begabt sein, denn da du unterschiedliche Konstruktionen aus Metall herstellen wirst, musst du das Metall auch dementsprechend bearbeiten. Heißt im Klartext, dass du das Metall schneiden musst und es dann zum Beispiel mit Hilfe des Schweißens neu zusammen setzt. Jede Menge Werkzeug, aber auch Maschinen und Anlagen werden dich bei deiner Arbeit unterstützen, egal ob du eine Türklinke fertigst oder die Karosserie für ein Auto.

Im dritten Ausbildungsjahr musst du dich zwischen diesen drei Fachrichtungen entscheiden: Nutzfahrzeugbau, Metallgestaltung oder Konstruktionstechnik. Hiervon hängt natürlich auch ab, was du überwiegend herstellen wirst. Wenn du dich für den Nutzfahrzeugbau entscheiden solltest, dann wird deine hauptsächliche Aufgabe aus der Herstellung von Karosserien und aus der Instandsetzung dieser bestehen. Wenn dich diese Fachrichtung anspricht, dann kannst du dich zum Beispiel in Betrieben des Kraftfahrzeug- und Maschinenbau bewerben.

Wenn du dich kreativ etwas einbringen möchtest, dann könnte der Metallgestalter deine Fachrichtung sein, denn hier fertigst du eher kleinere Bauteile und Gebrauchsgegenstände, wie Türklinken beispielsweise, und sorgst für ein ansprechendes Design. Bewerben kannst du dich bei Betrieben des Metallbaus, die sich auf die Konstruktion von industriellen Metallbauteilen spezialisiert haben, oder bei Betrieben, die zum Beispiel Beschläge für Möbel oder sogar Waffen herstellen.

In der Fachrichtung Konstruktionstechnik spezialisierst du dich auf die Konstruktion von Stahl- und Metallbauteilen, montierst diese und hältst diese instand. Für diese Fachrichtung kannst du dich zum Beispiel bei Dachdeckereien oder bei Fassadenbauunternehmen bewerben. Dir sollte klar sein, dass du in diesem Bereich viel draußen unterwegs sein wirst. Etwas frische Luft um die Ohren sollte dir also nichts ausmachen!

Nicht nur in deinem Ausbildungsbetrieb wirst du eine Menge Zeit verbringen, auch die Berufsschule erwartet dich, denn hier lernst jede Menge theoretisches Wissen rund um den Ausbildungsberuf zum/zur Metallbauer/-in , wie zum Beispiel die technischen Systeme gewartet werden oder wie Treppen und Geländer hergestellt werden.

Damit dir jedoch beim Schweißen keine Funken in die Augen springen oder du dich verbrennst, wirst du mit Schutzbekleidung ausgestattet. Der Vorteil für dich ist, dass du dir morgens keinen Kopf mehr über deine Frisur zu machen brauchst, da sich diese Überlegungen durch einen Schutzhelm erübrigt. Auch Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe und eine Schweißerbrille runden deine Gesamterscheinung ab.

Doch du kannst dich nicht bloß auf diese Schutzmaßnahmen verlassen! Auch du musst äußerste Sorgfalt und Geschicklichkeit an den Tag legen! Zusätzlich kann ein technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und körperliche Fitness nicht schaden.

Notwendiger Schulabschluss

In der Praxis hat sich gezeigt, dass du mit einem Hauptschulabschluss die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast. Doch auch die mittlere Reife ist bei manchen Arbeitgebern gerne gesehen, erst recht wenn du noch zusätzlich gute Noten in Technik, Mathe und Physik hast.

Ausbildungsdauer

Die meisten Ausbildungen sind für drei Jahre ausgelegt, jedoch musst du für diesen Ausbildungsberuf ein halbes Jahr mehr einplanen, denn erst nach dreieinhalb Jahren erwartet dich die Abschlussprüfung!

TIPP: Die Ausbildungszeit kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Je nach Betrieb kann die Vergütung sehr unterschiedlich ausfallen, jedoch kannst du im ersten Lehrjahr mit etwa 470 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 550 Euro, im dritten mit etwa 600 Euro und dann schließlich mit etwa 700 Euro. Auch das Einstiegsgehalt nach Beendigung der Ausbildung kann sich durchaus sehen lassen, mit etwa 2000 Euro brutto!

TIPP: Natürlich ist hier mehr drin. Entweder mit zunehmender Berufserfahrung oder du beschleunigst das Ganze mit Hilfe von Weiterbildungen. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Metallbauermeister/-in ablegen, wodurch du auch Führungspositionen übernehmen kannst! Mit der Hochschul- oder Fachhochschulreife kannst du auch Werkstoffwissenschaft und -technik studieren gehen. Dir stehen also jede Menge Türen offen, dich beruflich weiterzuentwickeln!

448 freie Ausbildungsplätze Metallbauer/-in
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