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Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer/-in

Du bist der Held für den Menschen, doch ein Feind für die Schädlinge! Denn in der Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer lernst wie man Pflanzen, Materialien, Gebäude und die Umwelt vor Schädlingen schützt! Wenn du auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Ausbildungsberuf bist und du bei strengen Gerüchen nicht grün um die Nase wirst, dann darfst du jetzt gerne weiterlesen!

Schädlingsbekämpfer/-in
© Andrey_Popov / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 450 Euro
2. Lehrjahr: 550 Euro
3. Lehrjahr: 600 Euro
Einstiegsgehalt
1900 Euro
Ausbildungsplätze zum Schädlingsbekämpfer/in (Desinfektor/in)
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Schädlingsbekämpfer/-in Ausbildung

Von der Ameise bis zum Zaunblättling: Als Schädlingsbekämpfer weißt du sofort mit welchem Übeltäter du es zu tun hast und kannst sofort dementsprechende Maßnahmen ergreifen! Zur Auswahl stehen mechanische, chemische, biologische, physikalische und biotechnische Mittel, die den Schädlingen den Garaus machen sollen.

Hoffentlich kannst du gut auf Menschen zu gehen, denn Kundengespräche gehören natürlich zu deinem Job dazu! Du musst nämlich aufklären um was für einen Schädling es sich handelt, wie man ihn bekämpfen kann und welche Stoffe dabei eingesetzt werden. Und wenn wir schon gerade bei den Stoffen sind: Diese sind nicht ganz ungefährlich, doch in deiner Ausbildung wirst du schnell lernen, wie man diese korrekt anwendet, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen. Daher wirst du dich für deine Bekämpfungsmaßnahmen auch mit einem Schutzanzug, Handschuhen und Atemschutz vor den giftigen Chemikalien schützen. Aber auch der Umweltschutz ist in diesem Beruf besonders wichtig, damit die Chemikalien keine ökologischen Schäden anrichten, sondern eben nur die Schädlinge angreifen.

Während sich deine Freunde über ihren langweiligen Bürojob nur beschweren, ist für dich als Schädlingsbekämpfer Langeweile nur ein Fremdwort. Je nach Kundenauftrag bist du viel unterwegs und arbeitest an unterschiedlichen Einsatzorten: Vom Einfamilienhaus bis hin zum Einkaufszentrum können sich Schädlinge nämlich breit machen und sogar einen großen Schaden anrichten.

Dieser Ausbildungsberuf ist jedoch nichts für Sensibelchen! Wenn du dich also eh schon vor Mäusen eckelst und einen hysterischen Kreischanfall vom bloßen Hingucken bekommst, dann schau dich lieber nach einem anderen Ausbildungsberuf um! Auch können Kot und Urin einen unangenehmen Geruch verbreiten, der dir auch besser nichts ausmachen sollte! Oder du musst eben versuchen, dich an diesen zu gewöhnen.

TIPP: Nicht nur die Ausscheidungen der Schädlingen können für Gestank sorgen, sondern auch die Chemikalien selbst!

Wenn du Schädlingen den Kampf ansagen willst, dann kannst du dich bei Betrieben bewerben, die sich auf die Bekämpfung dieser spezialisiert haben. Aber auch in Versuchs- und Herstellungsbetrieben für Schädlingsbekämpfungsmittel kannst du dich ausbilden lassen. Doch nicht nur dein Betrieb ist dafür verantwortlich dir das Fachwissen zu vermitteln, sondern auch die Berufsschule. Diese besuchst du ein- bis zweimal in der Woche und lernst hier beispielsweise wie man auch Holz von Schädlingen befreit, wie man Bauten vor Tauben schützt und wie man Ratten am besten bekämpft.

Notwendiger Schulabschluss

In vielen Ausbildungsberufen gibt es meist einen präferierten Schulabschluss, nicht aber bei diesem! Denn hier hast du vom Hauptschulabschluss bis hin zur Hochschulreife gleichermaßen Chancen einen Ausbildungsplatz zu ergattern!

TIPP: Die Personaler werden besonders auf deine Noten in Biologie, Chemie und Mathe achten! Warum du gute Kenntnisse in Biologie und Chemie haben solltest, hat sich ja schon geklärt. Mathe ist aber auch ganz wichtig, damit du das richtige Mischverhältnis berechnen kannst.

Ausbildungsdauer

In der Regel musst du dich als Schädlingsschreck drei Jahre ausbilden lassen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen, zum Beispiel wenn du dein Abi gemacht hast, du bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder du überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule hast. Allerdings liegt diese Entscheidung in den Händen deines Betriebes, denn ein recht auf Verkürzung hast du leider nicht.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung kann in der Realität sehr variieren. Damit du dir aber trotzdem schon mal ein Bild machen kannst, haben wir hier ein paar Zahlen für dich: Im ersten Lehrjahr kannst du mit etwa 450 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 550 Euro und schließlich könnten im letzten Ausbildungsjahr etwa 600 Euro auf deinem Konto landen. Nach bestandener Abschlussprüfung sollte dein Einstiegsgehalt bei etwa 1900 Euro brutto liegen.

Das haut dich jetzt nicht gerade von den Socken? Dann solltest du nach deiner Ausbildung unbedingt Weiterbildungen in Anspruch nehmen, da sich diese in der Regel finanziell bemerkbar machen.

TIPP: Aber auch weil durch die Forschung immer wieder neue Schutzmittel auf den Markt kommen und weil sich auch die rechtlichen Vorschriften immer wieder ändern, lohnt es sich, sich auf dem neuesten Stand zu halten!

Du kannst dich zum Beispiel zum technischen Fachwirt oder zum Umweltschutzfachwirt weiterbilden lassen, wodurch du auch anspruchsvollere Aufgaben übernehmen darfst. Deine abgeschlossene Ausbildung erlaubt dir unter Umständen sogar an einer Hochschule ein fachbezogenes Studium, es sei denn du hast eh dein Abi oder Fachabi gemacht, dann steht einem Studium der Biologie oder der Umwelttechnik nichts mehr im Wege. Je nachdem für welche Art von Weiterbildung du dich entscheidest, musst du auch unterschiedlich viel Zeit einplanen. Eine Weiterbildung zum technischen Fachwirt dauert in Vollzeit zum Beispiel etwa vier Monate, während ein Vollzeitstudium an der Hochschule in der Regel drei Jahre dauert.

Info: Die Berufsbezeichnung Schädlingsbekämpfer schließt, unabhängig von ihrer konkreten Benennung, sowohl weibliche als auch männliche Personen ein. 

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