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Ausbildung zum Tiermedizinische/-r Fachangestellte/-r

Du hast ein Herz für Tiere und spielst nicht nur gerne mit ihnen, sondern rettest auch ein kleines Vöglein von der Straße? Dann solltest du deine Leidenschaft unbedingt zum Beruf machen, mit der Ausbildung zum/zur Tiermedizinischen Fachangestellten!

Tiermedizinische/-r Fachangestellte/-r
© shutterstock.com / dotshock
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 530 Euro
2. Lehrjahr: 600 Euro
3. Lehrjahr: 650 Euro
Einstiegsgehalt
1500 Euro
Ausbildungsplätze zum Tiermedizinische/r Fachangestellte/r
* Alle Angaben ohne Gewähr

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Egal ob es um das Schneiden der Krallen geht, um die Versorgung einer Wunde oder sogar um eine komplizierte Operation: Als Tiermedizinische/-r Fachangestellte assistierst du dem/der Tierarzt/-ärztin bei der Behandlung von unterschiedlichen Tieren.

Das kleine Herz des Kaninchens schlägt wie wild, doch du weißt als Tiermedizinische/-r Fachangestellte, dass es auch zu deinen Aufgaben gehört, die Tiere zu beruhigen. Nach ein Paar Streicheleinheiten und beruhigenden Worten, hältst du das Tier fest, damit der Arzt es behandeln kann, aber auch damit es nicht vom Behandlungstisch springt, oder gar fällt.

Doch neben den Tieren selbst, sind die Halter oftmals mindestens so aufgeregt! Auch für diese bist du zuständig und beruhigst sie und kannst ihnen bei Bedarf auch beispielsweise zu unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten mit Ratschlägen zur Seite stehen.

Ein Termin muss verschoben werden, eine Rechnung noch geschrieben werden und Tupfer müssen nachbestellt werden: Als Tiermedizinische/-r Fachangestellte bist du auch für die Organisation verantwortlich.

Je nachdem in welcher Ausbildungsstätte du deine Ausbildung absolvieren möchtest, wirst du mit unterschiedlichen Tieren arbeiten. In einer Tierarztpraxis wirst du eher mit Kleintieren, wie Hunden, Katzen, Kaninchen und Mäusen arbeiten, während du im Zoo auch mit exotischeren Tieren in Berührung kommst. Doch auch in Tierkliniken oder Tierheimen kannst du dich bewerben. In Tierkliniken wirst du flexibel sein müssen, da Notfälle eben Notfälle sind, und auch mal an einem Sonntagnachmittag passieren können und behandelt werden müssen. In Tierkliniken werden dann auch aufwendigere Operationen durchgeführt, wenn dir also beim Anblick von Blut schlecht wird, solltest du dich lieber nach einem anderen Ausbildungsberuf umschauen.

Nach einer schweren Operation muss das Tier oft für mindestens eine Nacht bleiben, daher wirst du auch in der Nachsorge tätig sein.

Du bist ein Putzmuffel? Na hoffentlich nicht! Denn nach jeder Behandlung müssen Instrumente und Geräte, aber auch der Behandlungstisch, gereinigt und desinfiziert werden. Auch dafür bist du verantwortlich.

Neben deiner Zeit in der Ausbildungsstätte deiner Wahl, wirst du auch die Berufsschule regelmäßig besuchen müssen. Hier wirst du beispielsweise lernen, wie man Infektionen verhütet, wie man in Notfallsituationen reagiert, aber auch wie man bei operativen Eingriffen dem/der Tierarzt/-ärztin assistiert.

Notwendiger Schulabschluss

Klingt tierisch gut? Wenn du dich unbedingt auf diesen Ausbildungsberuf bewerben möchtest, so hast du mit der Hochschulreife die besten Chancen! Doch auch ein mittlerer Bildungsabschluss wird noch von relativ vielen Arbeitgebern akzeptiert.

TIPP: Dein Zeugnis kann dir auch noch gute Noten in Deutsch, Mathe und Biologie bescheinigen? Dann dürfte deiner Karriere eigentlich nichts mehr im Wege stehen!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber unter Umständen auch verkürzt werden. Ein Recht hast du allerdings nicht darauf! Gründe, die eine Verkürzung rechtfertigen können, sind zum Beispiel eine bereits abgeschlossene Ausbildung oder sehr gute Noten in der Berufsschule. Allerdings muss der Betrieb einer Verkürzung erst zustimmen, bevor ihr gemeinsam einen Antrag stellen könnt!

TIPP: Kläre am besten rechtzeitig mit deinem Ausbildenden, welche Möglichkeiten du hast!

Ausbildungsvergütung

Im ersten Ausbildungsjahr winken dir etwa 530 Euro, im zweiten 600 Euro und im letzten 650 Euro. Diese Zahlen können jedoch stark variieren und dienen dir nur als Orientierung. Das Einstiegsgehalt einer/eines Tiermedizinischen Fachangestellten liegt bei etwa 1500 Euro brutto.

TIPP: Du kannst dein Gehalt verbessern, indem du dich zum Beispiel zum/zur Fachwirt/-in für Büro- und Projektorganisation weiterbilden lässt! Wenn du schon immer mal das Skalpell selber in der Hand halten wolltest, anstatt nur zu assistieren, dann kannst du mit der Hochschulreife auch Tiermedizin studieren gehen und dich vielleicht mit einer eigenen Praxis selbstständig machen!

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