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Ausbildung zum Tierpfleger/-in

Bevor du morgens aus dem Haus gehst, musst du erst noch deine beiden Meerschweinchen füttern, das Katzenklo sauber machen und dann noch eine Runde mit dem Hund Gassi gehen? Du verbringst auch sonst deine Zeit lieber mit Tieren, als mit Menschen? Dann könnte dir der Ausbildungsberuf zum/zur Tierpfleger/-in tierisch gut gefallen!

Tierpfleger/-in
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Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 740 Euro
2. Lehrjahr: 790 Euro
3. Lehrjahr: 840 Euro
Einstiegsgehalt
1600 Euro
Ausbildungsplätze zum Tierpfleger/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Tierpfleger/-in Ausbildung

Wenn du dich für eine Ausbildung zum/zur Tierpfleger/- in entscheiden solltest, dann musst zunächst noch zwischen den Fachbereichen „Forschung und Klinik“, „Tierheim und Tierpension“ und „Zoo“ wählen. Doch egal welcher Bereich deinen Schwerpunkt bilden soll, du wirst in jedem Fall intensiv mit Tieren zusammen arbeiten. Du wirst lernen welche Tierarten es gibt, wie sie anatomisch aufgebaut sind und was deren Ansprüche an Haltung, Ernährung und Pflege sind. Doch auch mit dem Tier- und Umweltschutz wirst du dich in deiner Ausbildungszeit befassen.

Du bist ein Putzmuffel? Dann fällt dieser Ausbildungsberuf für dich weg, denn schließlich müssen die Tiere irgendwo gehalten werden und diese Unterkünfte müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Du entscheidest dich für den Fachbereich „Zoo“? Dann solltest du besonders für die Reinigung der Tiger-Gehege ein starkes Nervenkostüm haben! Dies ist dir auch hilfreich, wenn Lebendfütterungen an der Tagesordnung stehen!

Doch nun auch zu den schöneren Dingen: Unter Umständen wirst du auch trächtige Tiere pflegen und sie bei ihrer Geburt begleiten. Neugeborene und Mutter haben besonders hohe Ansprüche nach diesen Strapazen. Du kannst dann live miterleben wie die Tiere heranwachsen und bist sogar für sie verantwortlich.

Du bist ein ordnungsliebender Mensch? Super! Denn die ganzen betrieblichen Abläufe müssen gut durchgeplant werden, wie zum Beispiel der Personaleinsatz, das Ausstellen und Bezahlen von Rechnungen, aber auch ein Überblick über das Lager, also Futter, Medikament etc., muss gegeben sein.

Je nachdem für welchen Bereich du dich entscheidest, unterscheidet sich natürlich auch deine Ausbildungsstätte. Folgende Betriebe könntest du in Betracht ziehen: Zoos, Tierhandlungen, Tierheime, Zuchtbetriebe, aber auch Versuchslabore. Dementsprechend können deine Arbeitszeiten variieren. Du solltest dir jedoch bewusst machen, dass Tiere rund um die Uhr gepflegt und betreut werden müssen, das heißt auch früh in den Morgenstunde oder spät am Abend, sowie an Sonn- und Feiertagen.

Doch auch in der Berufsschule wirst du dir ein theoretisches Fachwissen aneignen. Diese bieten entweder Blockunterricht an, oder du wirst die Schule mehrmals in der Woche besuchen müssen.

Notwendiger Schulabschluss

Mit einem mittleren Bildungsabschluss hast du bei allen drei Fachbereichen sehr gute Karten. Doch auch mit der Hochschulreife und sogar einem Hauptschulabschluss kannst du dein Glück versuchen!

TIPP: Für diesen Ausbildungsberuf ist es wichtig, dass du lieber keine Tierhaarallergien hast! Falls du dir nicht sicher bist, kannst du dich von deinem Hausarzt untersuchen lassen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung ist für drei Jahre ausgelegt, kann aber auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden, wenn erwartet werden kann, dass die Lerninhalte auch in der verkürzten Zeit erworben werden können. Die Verkürzung muss allerdings vom Auszubildenden und Ausbildenden beantragt werden. Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung begünstigen!

TIPP: Bei sehr guten Noten in der Berufsschule kann unter Umständen deine Abschlussprüfung sogar vorgezogen werden!

Ausbildungsvergütung

Je nach Ausbildungsstätte kann das Ausbildungsgehalt stark variieren. Hier hast du einige Zahlen, an denen du dich orientieren kannst: Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit etwa 740 Euro rechnen, im zweiten Lehrjahr mit 790 Euro und im letzten Jahr mit 840 Euro. Dein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 1600 Euro brutto.

TIPP: Du kannst nach deiner Ausbildung die Karriereleiter natürlich noch hinaufsteigen!
Du möchtest dein erlerntes Wissen weitergeben? Dann kannst du dich zum Ausbilder weiterbilden lassen. Oder möchtest du doch nochmal die Schulbank drücken? Mit der Hochschulreife kannst du an Universitäten gehen und deinen Bachelor in Veterinärmedizin beispielsweise machen! Du solltest nur dementsprechend ehrgeizig und fleißig sein!

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