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Ausbildung zum Zahntechniker/-in

Du bist auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf? Wenn du handwerklich geschickt bist, ein ruhiges Händchen hast und jede Menge Geduld, dann könnte der Ausbildungsberuf zum/zur Zahntechniker/-in etwas für dich sein! Wenn du mehr über die Aufgaben erfahren möchtest und was du sonst noch mitbringen solltest, dann lies unbedingt weiter!

Zahntechniker/-in
© shutterstock.com / Robert Kneschke
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 400 Euro
2. Lehrjahr: 450 Euro
3. Lehrjahr: 500 Euro
4. Lehrjahr: 550 Euro
Einstiegsgehalt
1500 Euro
Ausbildungsplätze zum Zahntechniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Zahntechniker/-in Ausbildung

Egal ob lose Spange, eine Vollprothese oder eine Brücke: Als Zahntechniker/-in sorgst du dafür, dass ein Patient genau die passende Lösung für sein Zahnproblem bekommt. In der Regel arbeitest du hierfür weitestgehend im Labor und fertigst mit höchster Präzision herausnehmbare und festsitzende Zahnersätze. Du arbeitest eng mit dem/der Zahnarzt/-ärztin zusammen und fertigst deine Werke immer unter Berücksichtigung des individuellen Gebisses an, von dem dir immer die jeweiligen Abdrücke vorliegen. Für deine Arbeit wirst du zu unterschiedlichen Materialien greifen, wie beispielsweise Gips, Silikon, Keramik, Gold oder Wachs.

Beim Zahnersatz kommt es auf zwei Dinge an: Optik und Funktion. Für die Optik ist es wichtig, dass du ein Auge für Farben und Formen hast, damit zum Beispiel ein Implantat als solches auf dem ersten Blick nicht zu erkennen ist. Das heißt für dich, dass du den Zahn farblich an die benachbarten Zähne anpasst, aber auch von der Form her das Beste herausholst. Für die Funktion musst du dafür sorgen, dass der Zahn zum Beispiel nicht zu groß oder zu klein ist, wodurch der Druck des Gebisses nicht gleichmäßig verteilt werden kann. Doch keine Sorge: Es ist normal, dass ein Zahnersatz unter Umständen auch mal angepasst werden muss. Du stellst also Zahnersatz her, passt ihn an, kommst aber auch zum Einsatz wenn etwas repariert oder gereinigt werden muss.

Wenn du schnell die Geduld verlierst, dann ist dieser Ausbildungsberuf nichts für dich! Denn so ein Zahnersatz fertigt sich nicht mal eben in einer Stunde. Auch Präzision und Genauigkeit solltest du unbedingt mitbringen, sowie technisches Verständnis, denn du wirst zu jeder Menge Werkzeug greifen und unterschiedliche Geräte bedienen müssen, wie zum Beispiel die Gussmaschine.

TIPP: Allgemein geht die Tendenz in die Richtung, dass die handwerklichen Tätigkeiten immer mehr durch Computer unterstützt werden und immer mehr automatische Prozesse die Fertigung erleichtern.

Wenn du denkst, das könnte dein Ausbildungsberuf werden, dann kannst du dich bei deiner Suche nach der passenden Ausbildungsstelle an zahntechnische Labors wenden, an Zahnarztpraxen die ein eigenes Labor haben oder an Zahnkliniken.

TIPP: Wenn du ein Hobby hast, bei dem es auf Präzision ankommt, wie zum Beispiel den Modellbau, dann erwähne dies unbedingt in deinem Bewerbungsanschreiben!

Notwendiger Schulabschluss

Deiner Ausbildung zum/zur Zahntechniker/-in steht eigentlich kaum was im Wege, wenn du einen mittleren Bildungsabschluss oder die Hochschulreife hast. Noch besser sieht es für dich aus, wenn du auch noch gute Noten in Technik, Physik und Mathe hast!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum/zur Zahntechniker/-in dauert in der Regel dreieinhalb Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Auch wenn Zahnersatz immer ganz schön ins Geld geht, bekommst du recht wenig vom Kuchen ab, erst recht wenn du dich noch in der Ausbildung befindest. Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit einer Vergütung von etwa 400 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 450 Euro, im dritten mit etwa 500 Euro und schließlich mit etwa 550 Euro. Das Einstiegsgehalt nach Beendigung der Lehre kann bei etwa 1500 Euro brutto liegen. Diese Zahlen können jedoch stark variieren und sollen dir daher bloß zur Orientierung dienen.

TIPP: Schon ab Monatsmitte herrscht bei dir immer gähnende Leere auf dem Konto? Dann kannst du was dagegen tun! Du kannst zum Beispiel unterschiedliche Weiterbildungen in Betracht ziehen, denn diese wirken sich in der Regel nicht nur auf dein Gehalt aus, sondern erlauben dir auch anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen! Eine Möglichkeit ist dich zum Beispiel zum/zur Zahntechnikermeister/-in weiterbilden zu lassen. Wenn du die Hochschul- oder Fachhochschulreife hast, kannst du auch deinen Bachelor in Zahnmedizin machen!

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