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Bewerbungsgespräch: 7 Wörter mit denen du dich besser nicht selbst beschreibst!

Bewerbungsgespräch:  7 Wörter mit denen du dich besser nicht selbst beschreibst!
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Inhalt:
  1. Die Bedeutung der Selbstbeschreibung im Bewerbungsgespräch
  2. Typische Fragen zur Selbstbeschreibung im Bewerbungsgespräch
  3. Diese 7 Worte solltest du bei der Selbstbeschreibung vermeiden
    1. 1. Innovativ
    2. 2. Erfolgreich
    3. 3. Intelligent
    4. 4. Talentiert
    5. 5. Sympathisch
    6. 6. Strategisch
    7. 7. Wegweisend

Das Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung bei einem Unternehmen wird nicht nur durch den ersten Eindruck, die Kleidung oder die fachlichen Kenntnisse entschieden. Es werden im Laufe des Gesprächs viele Fragen gestellt, die sich erst hinterher als wichtig für die Bewertung erschließen. Besonders die eigene Beschreibung spielt für zuständige Personen in der Personalabteilung die nach dem richtigen Auszubildenden für ihr Unternehmen suchen eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Was man über die eigene Person sagt, kann auch zwischen den Zeilen viel aussagen. Natürlich kennen die Personalchefs alle großen und kleinen Tricks, die mit verschiedenen Adjektiven oder Ausflüchten verbunden sind. Aber klar gesagt: Welche Begriffe sollten in einem Bewerbungsgespräch nicht fallen und welche solltest Du stattdessen auf Deinem Weg zum Erfolg verwenden?

Die Bedeutung der Selbstbeschreibung im Bewerbungsgespräch

Es gibt verschiedene Phasen innerhalb der Bewerbungsgespräche, die am Ende einen Einfluss darauf haben, wie der bleibende Eindruck sein wird. Natürlich geht es dabei um die gesamte Präsentation der eigenen Person. Die wenigsten Bewerber sind sich aber darüber im Klaren, wie viele kleine Fallen und Hürden sich in einem normalen Gespräch mit den Verantwortlichen verstecken können. Das sollte in keinem Fall unterschätzt werden, wenn man am Ende ein erfolgreiches Ergebnis erzielen möchte. Dabei geht es zum Beispiel um die oft bemühte Selbstpräsentation bei den Bewerbern. Es werden verschiedenste Fragen gestellt, die die Bewerber in schwierige Situation bringen und sie in wenig fordern sollen. Besonders die spontanen und schnellen Antworten können den Experten eine Menge über die Person verraten, die in ihrem Unternehmen arbeiten möchte.

Für eine gute Vorbereitung ist es wichtig, dass man sich mit den verschiedenen Fragen beschäftigt, die auf einen zukommen können. Sie haben einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Bewertung. Ist man nicht vorbereitet und musst Du auf die Fragen spontan reagieren, kann es sehr schnell passieren, dass du eine zu schnelle Antworte gibst, die du eigentlich nicht geben wolltest. Korrekturen sind zwar möglich, hinterlassen in der Regel aber keinen guten Eindruck. Mit einer guten Vorbereitung der typischen Fragen kannst du nicht nur deine Antworten üben, sondern dir selbst mehr Sicherheit für das Gespräch verschaffen.

Typische Fragen zur Selbstbeschreibung im Bewerbungsgespräch

Die Fragen in einem Bewerbungsgespräch haben verschiedene Zwecke: Auf der einen Seite geben sie den Verantwortlichen natürlich einen Einblick in die Persönlichkeit der Bewerber. Sie erhalten hier Antworten, die weder der Lebenslauf noch die eigentliche Bewerbung geben kann. Zum anderen wird mit diesen Fragen getestet, wie spontan die Bewerber antworten, wie eloquent sie sind, wie sie auf eine Situation unter Anspannung reagieren und wie gut die eigene Einschätzung ist. Das ist wichtig, immerhin spielen die Social Skills und das Teamgefüge in den Unternehmen der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. Ein Bewerber, der einfach nicht von seiner Persönlichkeit in ein Team passen würde, wird in der Regel auch keine Chance auf den Platz haben.

  • Welche Schwächen haben Sie und wie beeinflussen diese Ihre Arbeit?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Bei Lücken im Lebenslauf: Erklären Sie diesen Zeitraum.
  • Warum haben Sie sich gerade für unser Unternehmen entschieden?
  • Welche Herausforderungen erwarten Sie in unserem Unternehmen?
  • Welche Stärken bringen Sie in das Team ein?

Das sind natürlich nur Beispiele für typische Fragen, die in einem Gespräch gestellt werden. Sie alle können aber potenzielle Fallen sein, wenn die Verantwortlichen ihren Bewerbern einmal genauer auf den Zahn fühlen wollen. Man sollte sich also zu Beginn dafür rüsten, dass es dazu kommen kann, dass man sich intensiv mit den eigenen Schwächen und Stärken beschäftigen muss. Gerade in diesem Punkt kommt es dann auf die richtige Wortwahl an. Die Verantwortlichen werden genau auf die Adjektive und Eigenschaften achten und sie werden mit Sicherheit ihre Ableitungen daraus machen.

Diese 7 Worte solltest du bei der Selbstbeschreibung vermeiden

Es gibt ein paar Schlüsselworte, die positiv bei den Verantwortlichen vom Personal in Erinnerung bleiben können aber eben auch Schlagworte, die eher mit negativen Gefühlen verbunden sind. Wer sich gut auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet, kann genau darauf achten, wie die Antworten auf die obigen Fragen aussehen können. Mit einer guten Planung kann man nicht nur vermeiden die schlechten Worte zu nutzen, man kann vor allem dafür sorgen, dass durch die richtige Wortwahl eine positive Erinnerung an die eigene Person zurück bleibt. Das sind einige Worte, die bei der Beschreibung in jedem Fall vermieden werden sollten:

1. Innovativ

Niemand ist innovativ. Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Adjektiv für eine Person, sondern für Erfindungen und Projekte. Dieses Wort ist einfach verwirrend.

2. Erfolgreich

Wird hier der eigene Erfolg über den des Unternehmens gestellt? Keine gute Idee!

3. Intelligent

Natürlich kann man intelligent sein und diesen Eindruck möchte man auch hinterlassen. Wer aber nicht arrogant wirken möchte, sollte darauf verzichten sich selbst auf diese Weise zu beschreiben.

4. Talentiert

Auch dieses Adjektiv vergibt man sich nicht selbst. Es ist an anderen zu entscheiden, wie groß das eigene Talent wirklich ist.

5. Sympathisch

Möchte man wirklich den Eindruck hinterlassen, dass man sich selbst als sympathisch beschreiben muss? Denn es bewirkt mit Sicherheit erst einmal das Gegenteil.

6. Strategisch

Kaum ein Begriff gibt weniger Inhalt wieder wie das Wort strategisch. Daher sollte es in einem Gespräch für eine Bewerbung auch vermieden werden.

7. Wegweisend

Ebenso wie visionär oder innovativ schwankt man mit diesem Worten an der Grenze zum Größenwahn - besonders dann, wenn die Karriere noch vor der Person liegt.

Es gibt also einige große und kleine Fallen, die besonders für den ersten Eindruck eine Gefahr darstellen. Benutzt man die falschen Adjektive, um sich selbst zu beschreiben, wird man ganz schnell den Eindruck hinterlassen, dass man eher arrogant als sympathisch ist. Es geht bei solchen Begriffen darum, dass man als diese Dinge wahrgenommen werden möchte. Gerade dafür ist es aber gefährlich, sich selbst mit solchen Dingen zu beschreiben.

Überlege Dir Deine Antworten sehr gut. Mit ein wenig Training und Übung solltest Du die meisten Fallen und Hürden in dem Gespräch für einen Ausbildungsplatz relativ einfach entdecken und umgehen können. Es ist dabei auch eine Frage der Erfahrung und daher kann Dir am Ende nur die praktische Übung dabei helfen, wirklich gute Ergebnisse bei Deinen Gesprächen mit den Profis zu erzielen.

Bild: Tanja Tänzer
Tanja Tänzer (26 Artikel) Tanja Tänzer hat Medien- und Kommunikationsmanagement an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. Während Ihres Studiums hat sie bei verschiedenen Internetunternehmen im Bereich Content Management und Redaktion gearbeitet. Seit kurzem unterstützt Sie das Team von ausbildungsstellen.de mit täglich knackig frischen News und Artikeln für unsere Leserschaft. Letzte Artikel
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