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Ausbildung zum Änderungsschneider/-in

Du interessierst dich für Mode, Stoffe und Farben? Die Nähmaschine ist dir dein liebstes Arbeitsmittel und auch mit Nadel und Faden kannst du geschickt umgehen? Dann ist eine Ausbildung zum Änderungsschneider/-in genau das Richtige für dich! In diesem Ausbildungsberuf lernst du nicht nur, wie du Änderungen nach Kundenwünschen durchführst, sondern auch, wie du Kunden in Sachen Stoffe, Muster und Farben beraten kannst.

Änderungsschneider/-in
© Peter Bernik / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
qualifizierender Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
2 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 450-750 Euro
2. Lehrjahr: 500-800 Euro
Einstiegsgehalt
1.500 Euro
Ausbildungsplätze zum Änderungsschneider/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Änderungsschneider/-in Ausbildung

Du liebst das Nähen und den Umgang mit Stoffen und Farben? Dann erfüllst du bereits wichtige Kriterien für diesen Ausbildungsberuf. Hier dreht sich alles um Kleidungsstücke und Heimtextilien, die auf Kundenwunsch geändert werden. Zu deinen wichtigsten Aufgaben während der Ausbildung gehört die Entgegennahme von Kundenwünschen, sowie die Umsetzung dieser.

Damit du diese Aufgabe gut meistern kannst, solltest du geschickt mit deinen Händen und Fingern umgehen können. Das Einfädeln von Garn in die Nähmaschine ist Friemelarbeit, für die man die nötige Feinmotorik mitbringen sollte. Beim Anbringen von Reißverschlüssen und Knöpfen ist zudem Genauigkeit gefordert. Auch solltest du sicher im Umgang mit verschiedenen Farbtönen sein, damit du Stoffe und Garne gut zueinander abstimmen kannst.

Wenn der Textilunterricht dir immer sehr viel Spaß gemacht hat und du auch im Werken ein Ass warst, dann ist dieser Ausbildungsberuf wie für dich gemacht. Mathematik gehört in diesem Beruf aber auch dazu, schließlich muss der Materialbedarf errechnet werden. Grundkenntnisse im Prozentrechnen sind ebenfalls erforderlich.

Das Abmessen von Kleidungsstücken und Stoffbahnen gehört ebenso zu diesem Ausbildungsberuf, wie das Erneuern von Reißverschlüssen oder Innenfutter. Bei deiner Ausbildung zum Änderungsschneider/-in wirst du ebenfalls Kleidungsstücke kürzen, flicken und erneuern. Je nach Kundenwunsch kannst du dabei deine ganze Kreativität ausleben und unmoderne Kleidung wieder in Form bringen oder aufpeppen.

Einige große Bekleidungshäuser verfügen über einen eigenen integrierten Änderungsdienst. Änderungsschneider/-innen finden aber auch in handwerklichen Änderungs- und Maßschneidereien Arbeit. Während der Ausbildung lernst du, wie man Änderungswünsche annimmt, wie man Kleidungsstücke absteckt und markiert, aber auch, wie man eine Nähmaschine bedient. Du wirst auch lernen, Kleinigkeiten per Hand anzunähen, genauso wie das Anfertigen großer Stücke wie Vorhänge.

Notwendiger Schulabschluss

Um eine Ausbildung zum Änderungsschneider/-in zu beginnen ist in der Regel ein Hauptschulabschluss notwendig. Schülerinnen und Schüler mit einem mittleren Bildungsabschluss haben ebenfalls sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Viele Bewerber absolvieren vor Beginn der Ausbildung Berufsvorbereitungsmaßnahmen, damit sie die notwendigen Grundkenntnisse bereits im Ansatz kennenlernen können. Auch ein Praktikum ist eine gute Voraussetzung für die Zusage auf eine Ausbildungsstelle, denn so können bereits erste handwerkliche Fähigkeiten erlernt werden.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Änderungsschneider/-in dauert in der Regel zwei Jahre. Wie in jeder Ausbildung besteht auch hier die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen. Das geht aber nur, wenn das Ausbildungsziel auch in der verkürzten Zeit erreicht werden kann. Wenn du also denkst, dass dir das gelingen könnte, weil du besonders gute Noten hast und die erworbenen Fähigkeiten gut ausführen kannst, dann sprich doch einfach mal deinen Ausbilder auf dieses Thema an.

TIPP: Weil die Ausbildungsdauer relativ kurz ist, bietet sich nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung eine Fortsetzung der Ausbildung an. Dabei kannst du zum Beispiel den Beruf Maßschneider/-in erlernen oder dich zum Textil- und Modeschneider/-in weiterbilden. Auch ein Studium ist mit gewissen Voraussetzungen denkbar. Dabei benötigst du kein Abitur, sondern nur gute Noten und ein wenig Berufserfahrung. Je nach Bundesland gibt es da verschiedne Möglichkeiten.

Ausbildungsvergütung

Je nachdem, wo die Ausbildung zum Änderungsschneider/-in gemacht wird, gibt es unterschiedliche Ausbildungsvergütungen. In der Regel verdienen Auszubildende in der Industrie etwas mehr als Azubis im Handwerk. Daher wäre es aus finanzieller Sicht sinnvoller, einen Ausbildungsbetrieb in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu suchen.

Die meisten Azubis verdienen zwischen 450 Euro und 750 Euro im ersten Lehrjahr, wobei die Obergrenze eher eine Ausnahme darstellt. Im zweiten Jahr kannst du dann schon mit einem Gehalt von 500 Euro bis 800 Euro rechnen. Genauso wie die Ausbildungsvergütung richtet sich auch das Einstiegsgehalt nach der Branche, in der du später einmal arbeiten wirst.

Weiterführende Informationen

Hier findest du weiterführende Informationen, Quellen und interessante Links zum Beruf Änderungsschneider/-in

  1. Änderungsschneider/-in allgemeine Berufsinformationen 
  2. Änderungsschneider/-in Ausbildungsverordnung 
  3. Änderungsschneider/-in Rahmenlehrplan 
  4. Änderungsschneider/-in Zeugniserläuterungen 

24 freie Ausbildungsplätze Änderungsschneider/-in
Städte mit freien Stellen für Änderungsschneider/-in
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