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Ausbildung zum Anlagenmechaniker/-in

Wenn dir die glühenden Funken beim Schweißen entgegen kommen, hast du das Gefühl, du schaust in einen wunderschönen Sternenhimmel? Du bist handwerklich begabt und baust dir selber Einzelteile zusammen, als dass du sie kaufst? Doch du wolltest auch gerne mal etwas größeres, funktionelleres bauen? Dann könnte dir der Ausbildungsberuf zum/zur Anlagenmechaniker/-in Abhilfe schaffen!

Anlagenmechaniker/-in
© shutterstock.com / Corepics VOF
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 860 Euro
2. Lehrjahr: 910 Euro
3. Lehrjahr: 970 Euro
4. Lehrjahr: 1020 Euro
Einstiegsgehalt
2100 Euro
Ausbildungsplätze zum Anlagenmechaniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Anlagenmechaniker/-in Ausbildung

In diesem Ausbildungsberuf baust du, wie es die Bezeichnung schon verrät, unterschiedliche Anlagen. Davor bist du jedoch für die Planung verantwortlich und musst technische Zeichnungen entwerfen und lesen können. Stück für Stück werden dann die ganzen Einzelteile produziert. Doch davor ist ein ausgeprägtes Wissen rund um das Thema Material und Beschaffenheit von Vorteil, damit der richtige Werkstoff ausgewählt werden kann. Viele Teile wirst du in liebevoller Handarbeit anfertigen, doch auch zahlreiche Maschinen werden dir unter die Arme greifen, wie beispielsweise CNC-Maschinen.

Du puzzelst gerne? Sehr gut, denn wenn alle Einzelteile fertig produziert sind, müssen sie zu Baugruppen, Anlagen, Apparaten oder Rohrleitungssystemen zusammengesetzt werden. Geduld sollte also unbedingt zu deinen besseren Eigenschaften gehören!

Da du oft Anlagen im Kundenauftrag herstellen wirst, wirst du dich auch nicht vor Kundenkontakt scheuen dürfen! Denn die Beratung und selbstverständlich die Einweisung zu den Anlagen gehört zu deinen Tätigkeiten. Wenn du eine Anlage reinen Gewissens übergeben willst, solltest du sie vorab auf Herz und Nieren testen, um mögliche Fehler ausfindig zu machen und unnötige Reklamationen zu vermeiden. Auch die Wartung und Instandsetzung gehört zu diesem Bereich, den man als „Qualitätssicherung“ bezeichnet.

Du fragst dich jetzt wo Anlagenmechaniker/-in nen beschäftigt werden? Dann kannst du dich an Unternehmen der Metallindustrie wenden, an Unternehmen die auf die Förderung von Erdöl und Erdgas spezialisiert sind oder an Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke.

Doch auch der schulische Unterricht steht wieder auf dem Plan! Die Berufsschule erwartete dich in der Regel ein- bis zweimal in der Woche. Hier wirst du beispielsweise lernen wie man Bauelemente anfertigt mit Hilfe von Werkzeug oder Maschinen, wie man unterschiedliche Systeme wartet, wie man Bauelemente montiert und transportiert und wie man Anlagenteile verbindet.

In deiner Ausbildung wirst du dein Wissen in mindestens einem Einsatzgebiet vertiefen. Zur Auswahl steht dir „Anlagenbau“, „Apparate- und Behälterbau“, „Instandhaltung“, „Rohrsystemtechnik“, und „Schweißtechnik“.

TIPP: Es gibt diesen Ausbildungsberuf auch mit den Fachrichtungen „Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“, hierbei drehen sich deine Tätigkeiten um Anlagen und Systeme, die für die Versorgung zuständig sind, und mit dem Schwerpunkt „Rohrsystemtechnik“.

Notwendiger Schulabschluss

Idealerweise hast du einen mittleren Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss in der Tasche. Wenn du bei dem Unternehmen deiner Wahl Eindruck schinden willst, dann hast du noch gute Noten in Technik, Mathe, Physik, Deutsch und Englisch, die dir zusätzlich auch den Einstieg in diesen Beruf erleichtern werden.

Ausbildungsdauer

Wie du siehst, wird so einiges von dir erwartet. Diese hohen Anforderungen spiegeln sich auch in der Dauer der Ausbildung wieder, denn diese beträgt dreieinhalb Jahre. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit einerVerkürzung, jedoch hast du kein Recht darauf! Ein Grund für die Verkürzung kann eine bereits abgeschlossene Ausbildung sein oder aber, dass du die Hochschulreife erlangt hast. Ziehst du eine Verkürzung in Betracht, musst du das mit deinem Ausbildenden zunächst abklären und wenn dieser einwilligt, müsst ihr gemeinsam einen Antrag stellen.

Ausbildungsvergütung

„Kann ich mir den Kinobesuch überhaupt noch leisten?“ oder „Kann ich mein Auto volltanken?“ sind alles Fragen um die du dir keine Sorgen mehr machen brauchst, denn die beachtliche Ausbildungsvergütung erlaubt dir einen hohen Lebensstandart! Im ersten Lehrjahr kann sich dein Konto über etwa 860 Euro freuen, im zweiten Jahr kann deine Vergütung 910 Euro betragen, im dritten 970 Euro und im letzten Lehrjahr 1020 Euro! Dein Einstiegsgehalt nach Beendigung der Ausbildung beträgt etwa 2100 Euro brutto. Bedenke, dass diese Zahlen jedoch nur zur Orientierung dienen und stark variieren können!

TIPP: Du kannst bereits während deiner Ausbildungszeit Zusatzqualifikationen erlangen! Und wenn du nach deiner Ausbildung immer noch motiviert bist, kannst du dich zum Beispiel zum/zur Industriemeister/-in in der Fachrichtung Metall weiterbilden lassen, oder Versorgungstechnik studieren gehen, vorausgesetzt du hast die Hochschulreife.

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