ausbildungsstellen.de Ausbildungsberufe Ausbildung zum Asphaltbauer/-in

Ausbildung zum Asphaltbauer/-in

Kennst du das nicht auch, wenn du nach einem harten Winter über die Straße fährst und ständig wegen der Schlaglöcher durchgeschüttelt wirst? Du findest, das sollte endlich ein Ende haben? Dann gibt es eine Möglichkeit wie du aktiv werden könntest: Mit einer Ausbildung zum/zur Asphaltbauer/-in!

Asphaltbauer/-in
© Blazej Lyjak / www.shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 620 Euro
2. Lehrjahr: 900 Euro
3. Lehrjahr: 1100 Euro
Einstiegsgehalt
2000 Euro
Ausbildungsplätze zum Asphaltbauer/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Asphaltbauer/-in Ausbildung

Neben Autobahnen, Fernstraßen, Stadtstraßen und Fahrradwegen, sind Asphaltbauer/-in nen auch für Flugplätze und Parkdecks verantwortlich. Du merkst also, dein Arbeitsplatz wird sich hauptsächlich an der frischen Luft befinden. Daher wirst du allerdings auch bei praller Sonne und bitterer Kälte deine Arbeit ausüben müssen. Zu deinen Tätigkeiten gehört vor allem das Anmischen und Verlegen von Asphaltdecken, aber auch das Ausgleichen des Untergrunds wenn der mal uneben sein sollte. Ein fundiertes Wissen rund um die Baustoffe solltest du dir aneignen, denn ein Parkdeck hat unterschiedliche Ansprüche, als eine viel befahrene, der Witterung ausgesetzten, Autobahn. Daher bist du auch für den Schutz der Asphaltdecke gegenüber der Witterung verantwortlich, ebenso wie für den Schallschutz. Beim Verlegen von Asphaltdecken entstehen auch Fugen, die du mit Hilfe von dauerplastischen und dauerelastischen Materialien schließen musst

Dabei erledigst du deine Arbeit jedoch nicht frei nach Schnauze! Du liest Baupläne und technische Zeichnungen, damit deine Arbeit auch hundertprozentig wird! Ein technisches Verständnis hilft dir bei deiner Tätigkeit als Asphaltbauer/-in , vor allem auch weil du natürlich die ganze Arbeit nicht mit bloßer Muskelkraft erledigen wirst. Zahlreiche Maschinen und Geräte helfen dir, deren Bedienung du mit der Zeit lernen wirst.

TIPP: Natürlich ist es trotzdem von Vorteil, wenn du körperlich fit bist!

Du bist auch ein Teamplayer? Na dann bist du auf der Straße herzlich willkommen, denn die meisten Arbeiten erledigst du mit deinen Arbeitskollegen zusammen. Doch auch Flexibilität sollte zu deinen Stärken gehören, denn wenn du zum Beispiel mal an einer vielbefahrenen Straße arbeitest, wirst du das zu Zeiten machen müssen, an denen die meisten noch schlafen, um den Verkehr so wenig wie möglich zu stören. Schichtdienst, sowie der Einsatz auch an Wochenenden sollten für dich daher kein Problem sein!

Dein praktisches Wissen wirst du dir mit theoretischem Wissen aus der Berufsschule erweitern. Neben dem klassischen Unterricht in Mathe, Physik und Chemie, wirst du auch lernen, was Fachzeichnen ist, welche Mineralstoffe es gibt und, was ganz wichtig in diesem Beruf ist, Unfallverhütung und erste Hilfe! Denn äußerste Sorgfalt und Achtsamkeit ist von dir verlangt, wenn du mal einen Einsatz auf der Autobahn hast!

Bewerben kannst du dich in Betrieben der Bauwirtschaft, wie zum Beispiel im Hochbau, Betonbau oder Straßen-, Brücken- und Tunnelbau.

Notwendiger Schulabschluss

Wenn du einen Hauptschulabschluss hast, dann bist du in diesem Beruf herzlich willkommen. Du hast einen besseren Abschluss? Dann sieht es mit der mittlere Reife noch gut für dich aus, doch mit der Hochschulreife solltest du dich lieber nach einem anderen Ausbildungsberuf erkundigen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber verkürzt werden, wenn erwartet werden kann, dass die Lerninhalte auch in der verkürzten Zeit erworben werden können. Die Verkürzung muss allerdings vom Auszubildenden und Ausbildenden beantragt werden.
Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung begünstigen!

TIPP: Bei sehr guten Noten in der Berufsschule, kann unter Umständen deine Abschlussprüfung sogar vorgezogen werden! Kläre jedoch am besten direkt mit deinem Ausbildenden, welche Möglichkeiten dir offen stehen, denn ein Recht auf Verkürzung hast du nicht!

Ausbildungsvergütung

Das Risiko, das du auf dich nimmst und die teilweise körperlich anstrengende Arbeit werden dir relativ gut vergütet. Im ersten Lehrjahr kannst du dich über 620 Euro freuen, im zweiten über 900 Euro und im dritten Jahr über 1100 Euro! Auch dein Einstiegsgehalt kann sich mit etwa 2000 Euro brutto sehen lassen! Diese Angaben dienen dir jedoch nur als Orientierung, Ansprüche kannst du hieraus nicht ableiten.

TIPP: Du strebst eine höhere Position an? Dann kannst du auch ein Studium des Bauingenieurswesens anstreben, vorausgesetzt du hast die Hochschulreife. Mit solchen Weiterbildungen verbesserst du auf jeden Fall deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, was sich auch schnell finanziell bemerkbar machen kann.

18 freie Ausbildungsplätze Asphaltbauer/-in
Städte mit freien Stellen für Asphaltbauer/-in
Ausbildungsstellen finden leicht gemacht!

Auf ausbildungsstellen.de findest Du täglich aktuelle Ausbildungsstellen aus Deiner Umgebung.