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Ausbildung zum Bäcker/-in

Du liegst noch völlig verschlafen in deinem Bett, doch wenn dir der köstliche Geruch von frisch gebackenen Brötchen morgens in die Nase steigt, bis du innerhalb von Sekunden am Frühstückstisch? Diese Motivation und Leidenschaft, und etwas handwerkliches Geschick, ist das, was du für deine Lehre zum/zur Bäcker/-in brauchst!

Bäcker/-in
© shutterstock.com / Syda Productions
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 430 Euro
2. Lehrjahr: 550 Euro
3. Lehrjahr: 670 Euro
Einstiegsgehalt
1800 Euro
Ausbildungsplätze zum Bäcker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

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„Morgenstund hat Gold im Mund“ sagt ein altes Sprichwort und sollte auch dein Motto sein, denn während alle noch tief und fest schlafen, klingelt dein Wecker und ruft dich zur Arbeit. Denn wenn die Backstube am Morgen ihre Türen für die Kunden öffnet, muss die Theke bereits mit reichlich frischer Ware bestückt sein!

Du wirst also jede Menge backen. Daher wirst du lernen, welche Teige es gibt, zum Beispiel Blätterteig, Mürbeteig oder Hefeteig, und was bei der Herstellung zu beachten ist. Denn schließlich möchte eine Backstube mit ihrer großen, frischen Auswahl überzeugen! Doch neben Weizen-, Roggen-, Vollkorn- und Spezialbroten, wirst du deine Backkünste auch bei der Herstellung von Süßwaren unter Beweis stellen, wie zum Beispiel Lebkuchen, Stollen oder Nussecken.

Dir läuft schon das Wasser im Munde zusammen? Perfekt! Denn Leidenschaft sollte man unbedingt mitbringen! Vor allem, weil die ganzen Werkzeuge und Maschinen auch regelmäßig gereinigt werden müssen. Du musst kein Muskelpaket sein, aber über etwas Muskelkraft solltest du trotzdem verfügen, denn viele Arbeitsschritte werden auch immer noch per Hand gemacht. Auch das Anheben der schweren Backbleche und die zusätzliche Ofenhitze können dich so manches Mal ins Schwitzen bringen!

Da du mit Lebensmitteln arbeiten wirst, wirst du dich an zahlreiche Vorschriften halten müssen und auch Kontrollen in Kauf nehmen müssen. Du hast keine Lust auf ein Haarnetz? Dann stell dir vor, du würdest genüsslich in ein Brötchen beißen und dir kommt ein Haar entgegen? Das möchte doch keiner! Auch um dein tägliches Outfit musst du dir eher weniger Sorgen machen, da es mit einer weißen Jacke und Schürze überdeckt wird. Du kannst morgens also locker 10 Minuten länger schlafen, da das Haarstyling wegfällt und dein Outfit eh niemand bestaunen kann!

„Darf’s noch etwas sein?“ wirst auch du in deiner Ausbildungszeit zum/zur Bäcker/-in ständig über die Lippen bringen, wenn du deine Backwerke im Verkaufsraum anbietest. Daher solltest du dich nicht vor Kundenkontakt scheuen! Auch das Arbeiten an Sonn- und Feiertagen gehört zu diesem Ausbildungsberuf dazu.

Selbstverständlich wirst du auch in der Berufsschule jede Menge lernen, zum einen in berufsspezifischen Unterrichtsfächern, aber auch in den Fächern Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde wirst du dein Allgemeinwissen auffrischen.

Notwendiger Schulabschluss

In der Regel reicht ein Hauptschulabschluss absolut! Doch auch der mittlere Bildungsabschluss ist bei vielen Arbeitgebern willkommen.

Ausbildungsdauer

In der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre, es gibt jedoch auch die Möglichkeit diese zu verkürzen. Allerdings hast du kein Recht darauf! Ein Grund für die Verkürzung kann eine bereits abgeschlossene Ausbildung sein oder aber, dass du die Hochschulreife erlangt hast. Ziehst du eine Verkürzung in Betracht, musst du das mit deinem Ausbildenden zunächst abklären und wenn dieser einwilligt, müsst ihr gemeinsam einen Antrag stellen.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildung zum/zur Bäcker/-in sollte für dich wirklich eine Herzensangelegenheit sein, denn dieser Job gehört nicht gerade zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen. Im ersten Lehrjahr kannst du mit etwa 430 Euro rechnen, im zweiten mit 550 Euro und im letzten Ausbildungsjahr mit 670 Euro. Auch nach der Ausbildung wirst du dir nicht sofort dein Traumauto leisten können, denn das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 1800 Euro brutto.

TIPP: Du strebst nach Höherem? Oder wolltest du schon immer deine eigene Backstube betreiben? Dann kannst du dich nach der Ausbildung zum Meister beispielsweise weiterbilden lassen. Mit dem Meister kannst du sogar deine Erfahrungen an andere Auszubildende weiter geben!

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