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Ausbildung zum Baugeräteführer/-in

Als Kind hast du anstatt mit Autos lieber mit Baggern und Kränen im Sandkasten gespielt und tiefe Löcher gebuddelt? Doch auch heute noch faszinieren dich diese leistungsstarken Kolosse? Wenn du einen Ausbildungsberuf suchst, bei dem du viel an der frischen Luft bist und dich nicht an einem Schreibtisch langweilen musst, dann versuch es mit der Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/-in!

Baugeräteführer/-in
© shutterstock.com / NAR studio
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 650 Euro
2. Lehrjahr: 900 Euro
3. Lehrjahr: 1150 Euro
Einstiegsgehalt
1800 Euro
Ausbildungsplätze zum Baugeräteführer/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Baugeräteführer/-in Ausbildung

Wie es der Name bereits erahnen lässt: Als Baugeräteführer/-in bedienst du unterschiedliche Geräte die im Bau eingesetzt werden, also hauptsächlich Bagger und Kräne. Mit diesen und anderen Baugeräten lernst du beispielsweise wie man Gräben aushebt, wie man die oberste Schicht von Böden abträgt und wie man Böden verdichtet. Doch bevor du so richtig loslegen kannst, wirst du zunächst erst jede Menge über die Baugeräte lernen müssen, zum Beispiel wie man sie richtig bedient (und das ist das Wichtigste, denn ansonsten kannst du damit auch große Schäden anrichten!), wie man sie unter Umständen repariert und wie sie gewartet werden. Hierfür überprüfst du beispielsweise das Hydrauliköl und kippst bei Bedarf etwas nach.

Hauptsächlich wirst du auf Baustellen anzutreffen sein. Du solltest also nicht aus Zucker sein und nichts gegen Wind, Regen, Kälte, Hitze, Lärm und Schmutz haben. Zu deinen Aufgaben wird es auch gehören die Baustellen einzurichten, indem du zum Beispiel Schutzgerüste aufgestellst. Doch auch die Baugeräte müssen ja irgendwie auf die Baustelle kommen. Als Baugeräteführer/-in bist du dafür verantwortlich, dass die Maschinen verladen werden und pünktlich auf der Baustelle eintreffen.

Schutz und Sicherheit ist auf Baustellen das A und O. Daher solltest du dich gut an Anweisungen und Regeln halten können. Damit du dich nicht verletzt, werden Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und ein Gehörschutz so deinen täglichen Begleitern werden. Neben der Sicherheit gibt es noch einen Vorteil: Du musst dir morgens keine Sorgen mehr um deine Haare und dein Outfit machen und kannst länger schlafen!

Und das ist auch gut so, denn als Baugeräteführer hast du wechselnde Arbeitszeiten und da kann es auch durchaus passieren, dass du in den frühen Morgenstunden bereits auf einer Baustelle sein musst. Anders herum ist es auch möglich, dass du erst spät abends Feierabend machen kannst. Wenn du Abwechslung magst, bist hier also genau richtig!

Zu deinen Stärken sollten unbedingt Sorgfalt und Genauigkeit zählen, denn wie bereits erwähnt, kannst du in einem unachtsamen Moment große Schäden anrichten und dich selbst, aber auch deine Kollegen in Gefahr bringen. Flexibilität kann nicht nur für die wechselnden Arbeitszeiten von Vorteil sein, sondern auch weil es vorkommen kann, dass du für eine Baustelle länger von zu Hause weg sein wirst.

Wenn du damit keine Probleme hast und du jetzt umso mehr Lust hast dich hinters Steuer der Baugeräte zu klemmen, dann kannst du dich bei Unternehmen des Hoch-, Tief- und Straßenbaus bewerben. Wenn du zu den Glücklichen gehörst und einen Ausbildungsplatz ergattern konntest, dann solltest du dich auch darauf einstellen, dass du die Schulbank nochmal drücken musst, denn auch die Berufsschule erwartet dich!

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du entweder mit einem Hauptschulabschluss oder mit der mittleren Reife!

TIPP: Zusätzlich sind gute Noten in Physik, Technik und Mathe von Vorteil! Die physikalischen Gesetze sollten dir halbwegs bekannt sein, damit du die Baugeräte und -maschinen korrekt bedienen kannst. Deine Note in Technik zeigt, wie geschickt du dich handwerklich anstellst und wie du mit den unterschiedlichen Materialien umgehen kannst. Und schließlich kannst du mit deinen Mathekenntnissen unterschiedliche Berechnungen anstellen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/-in dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Wenn du dich für diesen Ausbildungsberuf entscheidest, so triffst du auf jeden Fall auf der finanziellen Eben eine gute Entscheidung, denn bereits im ersten Lehrjahr könnten dir etwa 650 Euro winken, im zweiten etwa 900 Euro und im dritten schließlich 1150 Euro! Nach bestandener Abschlussprüfung geht es leider nicht mehr ganz so gut weiter, denn dein Einstiegsgehalt könnte bei etwa 1800 Euro brutto liegen.

TIPP: Allerdings handelt es sich natürlich auch um dein EINSTIEGsgehalt! In der Regel steigt es mit zunehmender Berufserfahrung. Du kannst diesen Prozess allerdings auch beschleunigen, wenn du eine Weiterbildung in Angriff nimmst! Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Baumaschinenmeister/-in ablegen, wodurch du auch Führungspositionen einnehmen kannst. Mit der Hochschul- oder Fachhochschulreife kannst du auch Maschinenbau studieren gehen.

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