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Ausbildung zum Erzieher/-in

Spielen, malen, vorlesen, basteln, und so weiter. Viele meinen, dass wäre schon alles, was ein Erzieher/-in den ganzen Tag so macht. Dabei steckt noch so viel mehr in diesem Job. Schließlich ist man maßgeblich für die Entwicklung seiner Schützlinge verantwortlich. In diesem Ausbildungsberuf wirst du Erziehungspläne erstellen, pädagogische Lehrmaßnahmen durchführen und vieles mehr. Das Sprachvermögen, die geistige Entwicklung, das Sozialverhalten, all das sind Dinge, die du bei den von dir betreuten Kindern stets analysieren und fördern musst.

Erzieher/-in
© Robert Kneschke / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
4 Jahre
Einstiegsgehalt
1700-2300 Euro
Ausbildungsplätze zum Erzieher/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Erzieher/-in Ausbildung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Ausbildungsberufen gibt es bei diesem keine deutschlandweite einheitliche Regelung. Hier ist es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, wie lange deine Ausbildung dauert. In der Regel ist es aber so, dass du die Ausbildung an einem Berufskolleg, einer Berufsfachschule oder auch einer Fachschule absolvierst. Der schulische Part nimmt den größten Teil der Ausbildung ein. Dieser wird durch regelmäßige Praxisphasen unterbrochen. Im letzten Jahr absolvierst du deine bisher eher schulische Ausbildung aber in einem Betrieb. Der perfekte Weg für alle, die lieber erst jede Menge Theorie lernen, und erst danach in die Praxis starten möchten.

Wenn du dich für eine Ausbildung zum Erzieher/-in entscheidest, dann müssen in bestimmten Bundesländern oder Berufsschulen ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu gehört zum Beispiel ein ärztliches Attest, dass die gesundheitliche Eignung für diesen Beruf belegt, aber auch ein polizeiliches Führungszeugnis kann verlangt werden. Da viele Kindergärten konfessionell gebunden sind, kann es sein, dass du auch hierüber entsprechende Unterlagen einreichen musst.

Während deiner Ausbildung lernst du, was du über das Verhalten und das Erleben von Kindern und Jugendlichen wissen musst. Du lernst, wie du eine pädagogische Beziehung zu diesen aufbaust und sie in ihrer Entwicklung unterstützt. Außerdem förderst du Kinder bei ihren individuellen Bildungsprozessen. Bei all diesen Tätigkeiten ist es wichtig, dass du langfristige Erziehungspläne erstellst und die Lernprozesse der einzelnen Kinder genau beobachtest und analysierst.

Im Einzelnen könnte ein typischer Tag während deiner Praxisphase in der Ausbildung so aussehen: du arbeitest mit Anschauungsmaterial, um die Kreativität der Kinder zu fördern oder um ihnen auf spielerische Art und Weise etwas beizubringen. Bei Problemen stehst du ihnen zur Seite, schlichtest Streitigkeiten und arbeitest zum Beispiel mit Konzentrationsübungen an der Aufmerksamkeit dieser. Als Azubi in diesem Beruf zeigst du deinen Schützlingen wie man gemeinsam musiziert. Motorische Fähigkeiten werden mit Mal- oder Bastelübungen trainiert.

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Erzieher/-in berechtigt dich dazu, in unterschiedlichen Bereichen zu arbeiten. Du kannst dir dann je nach Schwerpunkt oder Interesse aussuchen, ob du in Kindergärten, Krippen und Horten arbeiten möchtest, oder ob du lieber in Kinder- und Jugendwohnheimen tätig wirst. Arbeiten könntest du zudem in Familien- und Suchtberatungsstätten, genauso wie auch in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung.

Notwendiger Schulabschluss

Um eine Ausbildung zum Erzieher/-in antreten zu können, wird von den meisten weiterbildenden Schulen ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Häufig ist es auch noch so, dass ein persönliches Gespräch und die Prüfung der Bewerbungsunterlagen darüber entscheiden, ob ein Bewerber für diesen Beruf geeignet ist.

Übrigens: Ab und zu kann es auch vorkommen, dass eine schriftliche Aufnahmeprüfung durchgeführt wird. Diese kann ebenfalls, zusammen mit deinen Zeugnisnoten, über die Aufnahme am Berufskolleg entscheiden.

Ausbildungsdauer

Je nach Bundesland dauert die Ausbildung unterschiedlich lange. In der Regel sind 3 Jahre dafür angesetzt, dazu kommt aber noch ein viertes Praxisjahr. Eine Verkürzung der Ausbildung ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich, ebenso wie eine Verlängerung. Die Ausbildung kann auch in Teilzeit absolviert werden, beträgt in diesem Fall dann aber um die 6 Jahre.

Ausbildungsvergütung

Der Besuch der Berufsschule wird nicht vergütet. Da es sich bei der Ausbildung zum Erzieher/-in nicht um eine klassische duale Ausbildung handelt, gibt es auch kein Ausbildungsgehalt. Ausgenommen von dieser Regel ist das letzte Praxisjahr. In diesem werden Azubis mit etwa 1.300 Euro bis 1.450 Euro vergütet.

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