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Ausbildung zum Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe

Mit deinen Adleraugen entgeht dir nichts? Selbst an überfüllten Orten mit vielen Menschen behältst du stets die Übersicht und weißt immer, was um dich herum geschieht? Wenn Wasser zudem auch noch dein Element ist, dann ist der Ausbildungsberuf Fachangestellte oder Fachangestellter für Bäderbetriebe wie für dich gemacht! Hier erfährst du, was dich in dieser spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung erwartet!

Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe
© Microgen / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 917 Euro
2. Lehrjahr: 968 Euro
3. Lehrjahr: 1.014 Euro
Einstiegsgehalt
2.000-2.300 Euro
Ausbildungsplätze zum Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe Ausbildung

Die Hauptaufgabe von Arbeitnehmern, die diesen Ausbildungsberuf erlernt haben, betrifft das beaufsichtigen des Badebetriebes. Sie achten darauf, dass beim Schwimmen niemand in Gefahr ist und betreuen große und kleine Badegäste im täglichen Betrieb. Als Azubi in diesem Beruf stehst du den Besuchern der Badeanstalt als kompetenter Ansprechpartner zur Seite, beantwortest Fragen und kannst im Ernstfall auch erste Hilfe Leisten. Das ist aber noch lange nicht alles: Fachangestellte für Bäderbetriebe kontrollieren alle technischen Geräte, nehmen kleinere Reparaturen vor, und geben auch Schwimmunterricht oder andere Kurse, die mit Wassersport zu tun haben. 

Bei dieser dreijährigen Ausbildung im öffentlichen Dienst wirst du regelmäßig zur Berufsschule gehen und dein theoretisches Wissen mehrmals in der Woche im Ausbildungsbetrieb anwenden können. In der Berufsschule erwirbst du wichtige Kenntnisse in den Bereich Betriebsführung, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation von Bädern. Im praktischen Teil deiner Ausbildung geht es unter anderem darum zu lernen, Hygienevorschriften einzuhalten, Rettungsmaßnahmen durchzuführen, und alle Räumlichkeiten im Schwimmbad zu kontrollieren und instand zu halten. Auch das Betreuen der Gäste wirst du üben, indem du verschiedene Kommunikationsregeln kennenlernen wirst, die du dann im täglichen Betrieb gleich anwenden kannst. 

Um deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen, solltest du gute Mathematik-Kenntnisse mitbringen. Dies ist deshalb wichtig, weil du auch kaufmännische Tätigkeiten übernehmen wirst, wie dem Führen der Kasse oder dem Kalkulieren von Bestellungen. Zu guter Letzt: Die Fächer Chemie, Biologie und Physik sollten dir auch Spaß gemacht haben. Grundkenntnisse in diesen Schulfächern sind in diesem Ausbildungsberuf wichtig, weil du dich beispielsweise mit Pumpen und Heizanlagen, aber auch mit Filtersystemen und der chemischen Beschaffenheit des Badewassers auseinandersetzen wirst.

Du hast dich für einen aktiven Ausbildungsberuf entschieden, in dem auch dein Körper und deine Fitness gefragt sind. Als Azubi zum Fachangestellten für Bäderbetriebe wirst du verschiedene Schwimmtechniken lernen und auch Wasserrettungsmaßnahmen durchführen. Für eine erfolgreiche Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe solltest du ein guter Beobachter sein und blitzschnell reagieren können. Schließlich bist du es, der für die Sicherheit der Badegäste verantwortlich ist. Durchsetzungsvermögen ist eine weitere Fähigkeit, die dir in diesem Beruf von großem Nutzen sein wird, denn manchmal muss man Personen, die andere Badegäste mit ihrem Verhalten stören, in die Schranken weisen. Du sorgst aber nicht nur für Ordnung, sondern auch für Spaß: Bei dir kann man Netze für eine runde Wasserball ausleihen, Bälle, und weitere Dinge, die für jede Menge Spaß und Action im kühlen Nass sorgen.

Als ausgebildete Fachkraft für Bäderbetriebe kannst du nicht nur in Schwimmbädern arbeiten! Auch medizinische Badeeinrichtungen, Kurorte, Rehabilitationskliniken oder Altenheime mit entsprechender Einrichtung kommen als Arbeitgeber für dich in Frage. Auch See- oder Strandbäder stellen weitere berufliche Einsatzmöglichkeiten für dich dar. Nach deiner Ausbildung kannst du überlegen, ob eine Meisterweiterbildung für dich in Frage kommt. Mit dem Abschluss der Ausbildung qualifizierst du dich außerdem für ein Studium im Bereich Sportwissenschaft oder Sportmanagement. Du siehst, an aufregenden beruflichen Perspektiven mangelt es dir in diesem Beruf bestimmt nicht!

Notwendiger Schulabschluss

Mit einem Realschulabschluss hast du die besten Chancen, deinen Wunsch-Ausbildungsplatz zu ergattern. Doch auch Bewerber mit einem guten Hauptschulabschluss werden gerne eingestellt. Gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern und auch in Sport können ebenfalls ganz nützlich sein, um sich gegen seine Mitbewerber behaupten zu können. In dieser Ausbildung ist es außerdem wichtig, dass du ein guter Schwimmer bist. Eine Mitgliedschaft in einem Schwimmverein oder Ähnlichem sind dein Bonus, aber kein Muss.

Ausbildungsdauer

Drei Jahre dauert es, bis du in Theorie und Praxis so gut geschult bist, dass du dich Fachangestellter für Bäderbetriebe nennen darfst. In dieser Zeit wirst du als Azubi alles lernen, was du für die Ausübung dieses Berufes wissen musst. Die Ausbildungsdauer kannst du verkürzen, wenn du sehr gute Leistungen in der Berufsschule erzielst und auch einen guten Realschulabschluss hast. Solltest du während deiner Lehre für längere Zeit ausfallen, zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, dann besteht unter Umständen auch die Möglichkeit, die Ausbildung zu verlängern.

Ausbildungsvergütung

Als Lehrling in diesem Beruf verdienst du ziemlich gut! Auszubildende zum Fachangestellten für Bäderbetriebe können bereits im ersten Lehrjahr mit einer Ausbildungsvergütung von 917 Euro (brutto) im Monat rechnen. Im zweiten Ausbildungsjahr ist ein Azubi-Gehalt in Höhe von 968 Euro drin, und im letzten Lehrjahr sind sogar 1.014 Euro im Monat vorgesehen.

107 freie Ausbildungsplätze Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe
Städte mit freien Stellen für Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe
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