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Ausbildung zum Fachkraft - Hafenlogistik

Dir weht eine frische Brise entgegen, das Wasser plätschert gegen die Schiffe und die Möwen kreischen auf ihrer Suche nach Nahrung: Als Fachkraft für Hafenlogistik hast du nicht unbedingt den schlechtesten Arbeitsplatz! Doch was genau sind die Aufgaben einer Fachkraft für Hafenlogistik? Um dies zu erfahren, lies unbedingt weiter!

Fachkraft - Hafenlogistik
© shutterstock.com / Corepics VOF
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 500 Euro
2. Lehrjahr: 550 Euro
3. Lehrjahr: 590 Euro
Einstiegsgehalt
2200 Euro
Ausbildungsplätze zum Fachkraft - Hafenlogistik
* Alle Angaben ohne Gewähr

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Wenn die riesigen Containerschiffe im Hafen einlaufen, bist du dafür verantwortlich die Ware auf Menge, Beschaffenheit, Maß und Gewicht zu prüfen und ob die Ware mit der auf den Ladungspapieren aufgelisteten Ware übereinstimmt. Unter Umständen entnimmst du Proben und schickst diese zur genaueren Untersuchung ins Labor, denn viele Güter werden für den langen Transport über das Meer mit zum Teil gefährlichen Chemikalien eingesprüht, die gesundheitsgefährdend sein können. Du wirst in deiner Laufbahn schnell ein Gespür dafür entwickeln, wann die Ware besser genauer untersucht werden sollte.

Als Fachkraft für Hafenlogistik bist du eine Art Hellseher, denn du weißt bereits vor dem Eintrudeln der Containerschiffe, welche Güter sie geladen haben und wann sie in etwa in den Hafen einlaufen. Deine Aufgabe besteht entweder aus der Organisation des Weitertransports oder aus der sachgerechten Lagerung der Ware.

Egal ob Handtaschen, Fernseher oder Töpfe: Die Ladung eines Containerschiffs kann sehr unterschiedlich sein und stellt somit auch unterschiedliche Ansprüche an die Lagerung. Leicht verderbliche Lebensmittel müssen beispielsweise relativ kühl gelagert werden. Du hast auch nichts gegen etwas Adrenalin? Denn auch mit gefährlichen Gütern kannst du in Berührung kommen (hoffentlich nicht wortwörtlich!). Diese Güter stellen eine besondere Herausforderung dar, da bei diesen Waren natürlich ganz andere Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Doch nicht nur für die eingehende Ware bist du verantwortlich, sondern auch für die ausgehende Ware und kontrollierst diese ebenfalls auf Menge und Beschaffenheit, organisierst den pünktlichen Versand und übernimmst die Verantwortung für die Frachtpapiere.

Man wird dich jedoch nicht nur am Hafen antreffen, sondern auch mal im Büro, wo du kaufmännische Tätigkeiten ausübst und beispielsweise den besten Transportweg austüftelst.

Du könntest dir gut vorstellen mit dieser Ausbildung deinen beruflichen Werdegang zu starten? Dann kannst du dich mit deiner Bewerbung an Reedereien wenden, also an Schifffahrtsunternehmen, die in der See- und/oder Binnenschifffahrt tätig sind. Die Schulbank musst du jedoch auch drücken, denn die Berufsschule erwartet dich in regelmäßigen Abständen. Entweder besuchst du sie ein- bis zweimal in der Woche oder sie übermitteln das theoretische Fachwissen in Form von Blockunterricht.

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen hast du mit einem mittleren Bildungsabschluss, doch auch mit einem Hauptschulabschluss muss dein Traum noch nicht platzen, denn einige Arbeitgeber akzeptieren auch diesen Schulabschluss.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden. Hierzu muss zunächst ein Antrag vom Auszubildenden und Ausbildenden gestellt werden. Die Voraussetzung ist, dass erwartet werden kann, dass sich der Lehrling auch innerhalb der verkürzten Zeit den Lehrinhalt aneignen kann. Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung ermöglichen.

TIPP: Doch auch wenn du die Voraussetzungen erfüllst, hast du trotzdem kein Recht auf Verkürzung! Also spreche am besten rechtzeitig mit deinem Ausbildenden, ob eine Verkürzung in dem Betrieb überhaupt möglich ist.

Ausbildungsvergütung

Deine Tätigkeiten im ersten Lehrjahr können mit etwa 500 Euro vergütet werden, im zweiten mit etwa 550 Euro und schließlich mit etwa 590 Euro. Und wenn du deine Abschlussprüfung bestanden hast, kann dein Einstiegsgehalt bei etwa 2200 Euro brutto liegen. Diese Zahlen können jedoch stark abweichen und sollen dir daher nur als Orientierung dienen.

TIPP: Wenn du dich größeren Herausforderungen stellen möchtest und bereit bist, mehr Verantwortung zu übernehmen, dann kannst du die auch beispielsweise zum/zur Verkehrsfachwirt/-in weiterbilden lassen oder deinen Betriebswirt in Logistik mache. Wenn du immer noch genug Motivation und die Hochschulreife hast, kannst du dir auch ein Studium im Bereich Logistik vornehmen.

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