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Ausbildung zum Fachkraft - Schutz und Sicherheit

„Bodyguard“ gehört zu den Filmen die du dir immer und immer wieder anschauen kannst? Doch auch in der Realität spielt Sicherheit eine große Rolle für dich und du handelst stets getreu dem Motte „Safety first“ und kontrollierst vor'm Schlafengehen lieber zweimal ob die Haustür auch wirklich abgeschlossen ist? Dann solltest du deinen ausgeprägten Sinn für Sicherheit zu deiner Berufung machen, nämlich mit der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit!

Fachkraft - Schutz und Sicherheit
© Dmitry Kalinovsky / www.shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 500 Euro
2. Lehrjahr: 570 Euro
3. Lehrjahr: 670 Euro
Einstiegsgehalt
1700 Euro
Ausbildungsplätze zum Fachkraft für Schutz und Sicherheit
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Fachkraft - Schutz und Sicherheit Ausbildung

Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit sorgst du jedoch nicht in der erster Linie für deine eigene Sicherheit, sondern überwachst und schützt Personen, Objekte und Anlagen im Kundenauftrag. Je nachdem was gerade dein Auftrag ist, planst du vorbeugende Maßnahmen um Gefahren zu vermeiden und abzuwenden. Dafür musst du jedoch zunächst feststellen, wo und auf welche Weise Gefahr lauern kann, erst danach kannst du technische, organisatorische und personelle Schutzmaßnahmen einleiten.

Da die Aufträge von Kunden kommen, solltest du ein halbwegs kommunikativer Mensch sein, um auch unerfahrenen Kunden über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu informieren und um den besten Schutz von Objekten oder Personen zu ermitteln. Schließlich ist der Kunde König und um seine Zufriedenheit geht es! Daher ist es auch wichtig, dass du gut mit Kritik umgehen kannst, wenn mal etwas nicht ganz so gelaufen ist, wie es ursprünglich vereinbart war.

Allerdings brauchst du nicht zu glauben, dass du nach Lust und Laune handeln kannst, denn zahlreiche Rechtsgrundlagen schränken dich in deinem Handeln auch ein! Das jedoch auch zu Recht, denn wenn du mal in eine brenzlige Situation gerätst, solltest du im Zweifelsfall lieber Verstärkung holen, zum Beispiel in Form von Kollegen oder aber Polizei und Feuerwehr alarmieren, anstatt dich selbst oder andere zu gefährden!

Wie du merkst ist dies kein Job den man unbedingt auf die leichte Schulter nehmen sollte! Ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein solltest du schon mit bringen! Und auch wenn du zur späten Stunde noch in deinem Büro sitzt und die Überwachungsmonitore bloß eine streunende Katze auf dem Gelände zeigen, solltest du trotzdem hellwach und konzentriert sein.

TIPP: Wie du merkst, wirst du je nach Auftrag mit wechselnden Arbeitszeiten rechnen müssen, daher sollte dir das Arbeiten im Schichtdienst keine Probleme bereiten!

Weitere Aufgaben die auf dich zukommen können, sind auch Brandschutzmaßnahmen einzuleiten, im Notfall erste Hilfe zu leisten, aber auch betriebswirtschaftliche Aufgaben, wie die Planung von Personal oder die Abrechnung von erbrachten Leistungen.

Dein Beschützerinstinkt ist geweckt? Dann kannst du dich bei Flughafenbetrieben, bei Verkehrsgesellschaften, bei Unternehmen der Sicherheitsberatung oder bei Unternehmen des Objekt- und Personenschutzes bewerben! Da es sich bei dieser Ausbildung um einen dualen Ausbildungsberuf handelt, wirst du während deiner Lehre auch die Berufsschule besuchen müssen. Diese bieten ihren Unterricht in der Regel in Form von Blockunterricht an.

Das Schöne an diesem Ausbildungsberuf ist, dass dir viel Abwechslung geboten werden kann. Den einen Tag könntest du beispielsweise einen Star beschützen, den nächsten Tag besuchst du eine Großveranstaltung und sorgst da für Recht und Ordnung und am darauffolgenden Tag bist du in einem Geldtransporter unterwegs...

Notwendiger Schulabschluss

Für diesen Ausbildungsberuf kannst du dich eigentlich mit jedem Schulabschluss bewerben, Hauptsache du hast überhaupt einen, denn ohne sieht es eher düster aus. Die besten Chancen hast du mit einem mittleren Bildungsabschluss oder einem Hauptschulabschluss.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Im ersten Lehrjahr können deine Bemühungen mit einer Vergütung von etwa 500 Euro belohnt werden, im zweiten kannst du dann mit etwa 570 Euro und schließlich mit 670 Euro rechnen. Wenn du die Abschlussprüfung bestanden hast, kann dein Einstiegsgehalt bei etwa 1700 Euro brutto liegen! Diese Zahlen dienen dir jedoch bloß zur Orientierung!

TIPP: Das reicht dir nicht? Dann kannst du dein Gehalt mit unterschiedlichen Weiterbildungsmaßnahmen aufbessern! Du kannst zum Beispiel deinen Meister machen und kannst dann sogar dein eigenes Unternehmen gründen! Wenn du jedoch in deinem Betrieb übernommen wurdest, kannst du mit dem Meister auch selbst Azubis ausbilden! Mit entsprechender Motivation kannst du auch studieren gehen, beispielsweise Sicherheitsmanagemet oder Sicherheit und Gefahrenabwehr, vorausgesetzt du hast die Hochschul- oder Fachhochschulreife!

Weiterführende Informationen

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