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Ausbildung zum Fachkraft - Straßen- und Verkehrstechnik

Du fährst dein 100 km/h auf der Autobahn, doch plötzlich musst du deine Geschwindigkeit auf 80 km/h drosseln und schließlich auf 60 km/h und plötzlich wirst du durch die Leitplanke auf die eigentliche Gegenfahrbahn geleitet, da die komplette rechte Seite erneuert wird. Stell dir vor, man würde dafür die ganze Spur sperren? Doch dank der Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik ist dies nicht nötig. Wofür genau sie verantwortlich sind und was sonst zu diesem Ausbildungsberuf gehört, kannst du hier erfahren!

Fachkraft - Straßen- und Verkehrstechnik
© Norman Pogson / www.shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 800 Euro
2. Lehrjahr: 850 Euro
3. Lehrjahr: 900 Euro
Einstiegsgehalt
2000 Euro
Ausbildungsplätze zum Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Fachkraft - Straßen- und Verkehrstechnik Ausbildung

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik planen und überwachen die Konstruktion von Straßen, Brücken und Tunneln in enger Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros. Sie sorgen dafür, dass trotz ausgedehnter Arbeiten der Verkehr trotzdem relativ ungehindert weiter fließen kann und sorgen beispielsweise für ausgeschilderte Umleitungen. Dafür erheben sie Verkehrsdaten und werten diese aus. Doch auch für das Vermessen von Gelände sind sie verantwortlich, indem sie diese abstecken und mit Hilfe eines Lasers beispielsweise genaue Werte erhalten. Beim Bau selbst müssen Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik jedoch nicht mit anpacken.

Im Büro entwirfst du entweder per Hand oder am Computer Bauzeichnungen aufgrund von vorliegenden Entwürfen von Bauingenieurbüros, berechnest den Bedarf an Materialien und kalkulierst die Kosten für das jeweilige Projekt und planst hier auch beispielsweise die Pflege von Grünanlagen und den Winterdienst.

Neben der Erneuerung von Straßen, kann es auch mal zu deinen Tätigkeiten gehören den Ausbau des Verkehrsnetzes zu planen oder die Sanierung einer Brücke zu organisieren, denn nicht immer führen Schäden dazu, dass etwas komplett abgerissen werden muss. Manchmal reicht auch eine Sanierung aus, denn schließlich kosten solche Arbeiten jede Menge Geld!

Diese Ausbildung soll deinen beruflichen Weg ebnen? Dann kannst du dich in Architektur- und Ingenieurbüros bewerben, bei Straßenbauunternehmen oder in der öffentlichen Stadtverwaltung. Du wirst also deine Ausbildungszeit hauptsächlich im Büro tätig sein, doch auch mal an der frischen Luft die Arbeiten kontrollieren. Und wenn du gerade nicht in deinem Betrieb anzutreffen bist oder im Außendienst unterwegs bist, dann verbringst du gerade deine Zeit in der Berufsschule, denn auch der Berufsschulunterricht gehört zu dieser dualen Ausbildung dazu.

TIPP: Du übernimmst mit deinen Tätigkeiten jede Menge Verantwortung, denn Brücken und Straßen müssen für die Allgemeinheit sicher sein! Daher solltest du unbedingt eine sehr sorgfältige Arbeitsweise an den Tag legen! Weitere Fähigkeiten die dir in diesem Beruf weiterhelfen, sind beispielsweise zeichnerisches Talent und gute Mathekenntnisse!

Notwendiger Schulabschluss

Die Arbeitgeber haben ziemlich hohe Erwartungen und fordern in der Regel die Hochschulreife für diese verantwortungsvollen Aufgaben. Doch auch mit der mittlere Bildungsabschluss wird von einigen Chefs akzeptiert, vor allem wenn du gute Noten in Mathe, Physik und Technik hast!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann unter Umständen auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise bereits eine Ausbildung gemacht hast oder die Hochschulreife hast. Die Verkürzung muss allerdings vom Auszubildenden und Ausbildenden beantragt werden.

TIPP: Bei sehr guten Noten in der Berufsschule, kann unter Umständen deine Abschlussprüfung sogar vorgezogen werden, ein Recht auf Verkürzung hast du jedoch nicht! Also kläre am besten rechtzeitig mit deinem Ausbildenden, welche Möglichkeiten du hast!

Ausbildungsvergütung

Das Schöne an diesem Ausbildungsberuf ist, dass die Vergütung relativ großzügig ausfällt, denn bereits im ersten Lehrjahr kannst du mit satten 800 Euro rechnen, im zweiten Jahr mit 850 Euro und schließlich mit 900 Euro! Klingt doch ziemlich verführerisch, oder? Und auch nach bestandener Abschlussprüfung kannst du mit einem Einstiegsgehalt um die 2000 Euro brutto rechnen! Diese Zahlen dienen dir jedoch nur zur Orientierung, eine Anspruch kannst du hieraus nicht ableiten.

TIPP: Nach der Ausbildung muss jedoch nicht Schluss sein, denn dir stehen jede Menge Türen offen, dich beruflich weiterzuentwickeln. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Techniker/-in in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau ablegen. Oder du machst deinen Bachelor in Verkehrsingenieurwesen. In manchen Bundesländern ist dies sogar ohne Hochschulreife möglich

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