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Ausbildung zum Florist/-in

Egal ob du einen wunderschönen Brautstrauß aus weißen Rosen und weißen Hortensien bindest oder einen üppigen bunten Strauß aus pinken Tulpen, weißen Lilien, blauem Rittersporn und knallgelben Sonnenblumen: Als Florist/-in kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen!

Florist/-in
© shutterstock.com / Zoom Team
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 230 - 520 Euro
2. Lehrjahr: 330 - 560 Euro
3. Lehrjahr: 380 - 620 Euro
Einstiegsgehalt
1600 Euro
Ausbildungsplätze zum Florist/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Florist/-in Ausbildung

Du bist in deinem Alltag als Florist/-in nicht nur von bezaubernden Blumen umgeben, sondern auch von dem betörenden Duft, den viele Sorten verbreiten. Um dich richtig wohlzufühlen, brauchst du aber auch den Kontakt zu Menschen? Dann hast du genau den richtigen Ausbildungsberuf gewählt!

Deine Aufgaben bestehen hauptsächlich daraus die Kunden zu den unterschiedlichen Blumensorten zu beraten, denn viele Blumen haben eine bestimmte Bedeutung, die nicht zu jedem Anlass passt. Doch auch zum Thema Pflege wirst du den Kunden wichtige Informationen geben können. Je nachdem wirst du entweder einzelne Blumen dekorativ herrichten, große oder kleine Sträuße binden, Gestecke basteln und Räume und Säle für den Anlass entsprechend dekorieren

Du bist auch dafür verantwortlich den weniger entscheidungsfreudigen Kunden unter die Arme zu greifen, indem du täglich einfach Sträuße zusammenbindest um diese im Verkaufsraum zu präsentieren. Du musst auch dafür sorgen, dass der Verkaufsraum nicht nur sauber ist, sondern auch ansprechend dekoriert ist. Und da die meisten Läden mit ihren dekorativen Schaufenstern Kunden anlocken wollen, bist du auch für diese verantwortlich.

Neben den kreativen Aufgaben gehören aber auch kaufmännische Aufgaben zu deinen Tätigkeiten, wie beispielsweise den Bestand ständig im Auge zu behalten und gegebenenfalls Bestellungen zu veranlassen.

Gute Mathekenntnisse können dir in diesem Ausbildungsberuf ebenfalls sehr nützlich sein, wenn du beispielsweise Ware bestellen musst und Angebote vergleichst, aber auch wenn du die Kasse bedienst und abrechnest.

Wenn du nicht ständig mit blutenden Fingern nach Hause kommen möchtest, solltest du am besten noch etwas handwerkliches Geschick mitbringen für den Umgang mit Messern und Scheren, mit denen du die Blumen und Pflanzen bearbeiten wirst.

Klingt nach einer blühenden Zukunft? Dann kannst du dich bei Blumenfachgeschäften bewerben, in Gartencentern, Gärtnereien oder bei größeren Bestattungsunternehmen, die eine eigene Abteilung für Floristik haben.

TIPP: Die Personaler könnten in deinem Zeugnis ein Auge auf deine Noten in Mathe, Biologie, Deutsch und Kunst werfen!

Notwendiger Schulabschluss

Es sieht rosig für dich aus, wenn du einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife in der Tasche hast.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Hierzu muss zunächst ein Antrag vom Auszubildenden und Ausbildenden gestellt werden. Die Voraussetzung ist, dass erwartet werden kann, dass sich der Lehrling auch innerhalb der verkürzten Zeit den Lehrinhalt aneignen kann. Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung ermöglichen.

TIPP: Wenn du gute Noten in der Berufsschule hast, kann unter Umständen sogar die Abschlussprüfung vorgezogen werden! Doch ein Recht auf Verkürzung hast du nicht!

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung kann sehr variieren. Im ersten Lehrjahr kannst du mit etwa 230 bis 520 Euro rechnen, im zweiten mit 330 bis 560 Euro und im letzten Lehrjahr mit 380 bis 620 Euro. Nach bestandener Prüfung beträgt dein Einstiegsgehalt etwa 1600 Euro brutto. Also reich wirst du nicht unbedingt in diesem Beruf, du solltest dich also wirklich aus Leidenschaft für die Floristik entscheiden.

TIPP: Rosen sind rot, Veilchen sind blau, doch du sagst bei diesen Zahlen eher „Ciao Kakao!“? Dann solltest du unbedingt wissen, dass du dich nach der Ausbildung auch noch weiterbilden lassen kannst und sich damit in der Regel auch dein Gehalt verbessern kann. Du könntest dich beispielsweise zum/zur Floristmeister/-in weiterbilden lassen und damit sogar selber dein Wissen an Auszubildende weitergeben. Wenn du eine Hochschulzugangsberechtigung hast, kannst du auch Garten- und Landschaftsbau studieren gehen.

Weiterführende Informationen

Hier findest du weiterführende Informationen, Quellen und interessante Links zum Beruf Florist/-in

  1. Florist/-in allgemeine Berufsinformationen 
  2. Florist/-in Ausbildungsverordnung 
  3. Florist/-in Rahmenlehrplan 
  4. Florist/-in Zeugniserläuterungen 

153 freie Ausbildungsplätze Florist/-in
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