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Ausbildung zum Fluggeräteelektroniker/-in

Statt Flugzeuge im Bauch zu haben, würdest du viel lieber selber in einem Flugzeug unterwegs sein? Du interessierst dich für Elektronik und hast ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Fluggeräteelektroniker/-in an, denn dies könnte der Auftrieb für deine Karriere sein!

Fluggeräteelektroniker/-in
© shutterstock.com / Corepics VOF
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 880 Euro
2. Lehrjahr: 940 Euro
3. Lehrjahr: 1010 Euro
4. Lehrjahr: 1060 Euro
Einstiegsgehalt
2300 Euro
Ausbildungsplätze zum Fluggerätelektroniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Fluggeräteelektroniker/-in Ausbildung

Wenn du denkst, du wirst für diese Ausbildung hoch oben, über den bauschigen Wolken arbeiten, dann irrst du dich, denn du wirst hauptsächlich vom Boden aus arbeiten. Etwas schwindelfrei solltest du allerdings dann doch sein, wenn du mal auf eine Leiter steigen sollst. Deine Tätigkeiten bestehen aus der Installation von elektrischen und elektronischen Baugruppen und Geräte und allen Systemen die für die Luftfahrttechnik notwendig sind. Auch die Wartung, die Reparatur und sogar der Flugzeugbau gehören zu deinen Aufgaben.

Nachdem du sie installiert hast, nimmst du sie auch in Betrieb und sorgst dafür, dass nicht erst in 10.000 Meter Höhe festgestellt wird, dass die Klimaanlage nicht richtig funktioniert! Dafür wirst du auch unterschiedliche Tests und Prüfverfahren anwenden und so die Baugruppen und Geräte auf Herz und Niere überprüfen und die Daten auswerten. Natürlich musst besonders für solche Arbeitsschritte Protokolle anlegen. Schließlich erteilst du am Ende deiner Arbeit dem Flugzeug oder dem Helikopter die technische Freigabe, und trägst mit dieser Entscheidung jede Menge Verantwortung. Eine sorgfältige Arbeitsweise solltest du für diesen Beruf also unbedingt mitbringen!

Für deine Tätigkeiten wirst du lernen welches Werkzeug es gibt und wie man es benutzt. Auch ein Fachwissen rund um das Thema Material wirst du dir aneignen, denn in luftiger Höhe herrschen andere Bedingungen, als auf dem Boden und somit sollten auch die Materialien den Bedingungen standhalten! Damit du nicht blind drauf los arbeitest, wirst du auch lernen technische Zeichnungen und Pläne zu lesen und sie auszuwerten, aber auch du selbst wirst im Laufe der Zeit Skizzen anfertigen können. Auch wenn dich die Pläne zu Beginn deiner Lehre vielleicht etwas einschüchtern, wirst du nicht drumherum kommen, denn sie erleichtern dir deine Arbeit mit den zum Teil hochkomplexen elektrischen und elektronischen Systemen.

Du möchtest eine Ausbildung zum/zur Fluggeräteelektroniker/-in starten? Dann kannst du dich bei Fluggeräteherstellern bewerben, bei Zulieferern für Fluggeräteelektronik, bei Werkstätten von Fluggesellschaften die sich auf die Reparatur und Instandhaltung spezialisiert haben oder bei Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr. Je nachdem bei welchem Unternehmen du deine Ausbildung antrittst, musst du deine Kenntnisse in einer dieser vier Richtungen vertiefen: „Flugzeuge mit Turbinentriebwerk“, „Flugzeuge mit Kolbentriebwerk“, „Hubschrauber mit Turbinentriebwerk“ oder „Hubschrauber mit Kolbentriebwerk“.

Doch auch die Schulbank wirst du wieder drücken müssen! In der Berufsschule lernst du beispielsweise wie man die Warn- und Navigationssysteme prüft, wie man Inspektionen durchführt und wie man Bauteile herstellt. Aber auch allgemeine Fächer wie, Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde werden wieder auf deinem Stundenplan stehen.

Notwendiger Schulabschluss

In der Praxis hat sich gezeigt, dass die meisten Ausbildungsanfänger in diesem Ausbildungsberuf mit einem mittleren Abschluss ihre schulische Laufbahn beendet hatten. Doch auch mit der Hochschulreife sehen deine Chancen noch sehr gut aus!

TIPP: Fluggeräteelektroniker/-in ist ein ziemlich anspruchsvoller Beruf! Daher solltest du idealerweise noch gute Noten in Mathe, Physik, Technik und Englisch mitbringen, denn diese werden dir den Einstieg in die Ausbildung erleichtern.

Ausbildungsdauer

Für diesen Ausbildungsberuf musst du etwas mehr Zeit einplanen, denn die Abschlussprüfung erwartet dich erst nach dreieinhalb Jahren! Es gibt jedoch auch die Möglichkeit die Ausbildungszeit zu verkürzen, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder wenn du überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Von dir wird so einiges erwartet, doch dafür fällt auch die Ausbildungsvergütung ordentlich aus! Bereits im ersten Ausbildungsjahr könntest das bekommen, was manche nicht mal in ihrem dritten Jahr bekommen, nämlich etwa 880 Euro! Im zweiten Lehrjahr kannst du mit etwa 940 Euro rechnen, im dritten könnten dir etwa 1010 Euro winken und auf der Zielgerade könntest du dich über etwa 1060 Euro freuen! Auch das Einstiegsgehalt nach bestandener Abschlussprüfung kann sich mit seinen 2300 Euro brutto durchaus sehen lassen! Allerdings können die Zahlen stark abweichen und sollen dir daher bloß zur Orientierung dienen.

TIPP: Du möchtest mehr Verantwortung übernehmen und dich nicht nur mit deiner abgeschlossenen Ausbildung zufrieden geben? Dann stehen dir noch jede Menge Weiterbildungsmöglichkeiten offen! Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel die Prüfung zum/zur Industriemeister/-in im Bereich Flugzeugbau und Luftfahrttechnik, oder du machst deinen Bachelor in Luft- und Raumfahrttechnik, vorausgesetzt du hast die Hochschul- oder Fachhochschulreife!

11 freie Ausbildungsplätze Fluggeräteelektroniker/-in
Städte mit freien Stellen für Fluggeräteelektroniker/-in
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