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Ausbildung zum Friseur/-in

Deine Freunde suchen dich immer auf, wenn sie für einen besonderen Anlass die Haare top gestylt haben wollen? Du experimentierst gerne und wechselst selbst dein Styling in regelmäßigen Abständen? Wenn du jetzt noch kommunikativ bist und keine Berührungsängste hast, dann schreit der Ausbildungsberuf zum/zur Friseur/-in ganz laut nach deiner Person!

Friseur/-in
© Tyler Olson / www.shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 210 - 380 Euro
2. Lehrjahr: 250 - 460 Euro
3. Lehrjahr: 340 - 560 Euro
Einstiegsgehalt
1200 - 1600 Euro
Ausbildungsplätze zum Friseur/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Friseur/-in Ausbildung

Wer denkt der Beruf des Friseurs besteht nur aus Haare schneiden, der irrt gewaltig! Natürlich macht das Schneiden der Haare einen Großteil deines Arbeitsalltages aus, doch was da alles eigentlich hinter steckt, ahnen nur die Wenigsten.

Handwerkliches Geschick gehört alle Male dazu, da es sich bei der Schere, die dir fast an die Finger wachsen wird, um ein sehr scharfes Instrument handelt. Doch nicht nur den Umgang mit der Schere wirst du erlernen, sondern auch mit der Effilierschere, dem Rasierapparat, dem Kamm, dem Föhn, dem Glätteisen, den Lockenwicklern…

Selbstverständlich wirst du nicht an deinem ersten Tag direkt auf die Kunden losgelassen. Du übst vorerst fleißig an Puppenköpfen.

Eine wichtige Voraussetzung ist das Trend-Bewusstsein und ein ästhetisches Auge, denn du berätst die Kunden unter Berücksichtigung ihres äußeren Erscheinungsbildes und stehst ihnen mit einer Typberatung stets zur Seite. Auch Haaranalysen und entsprechende Pflegeberatungen gehören zu deinem Job. Du solltest auch ein kommunikativer und offener Mensch sein, der auf die Wünsche der Kunden eingehen kann.

Dein Kunde und du seid euch einig geworden? Nun musst du dir überlegene, welche Schneidetechnik du für den gewünschten Haarschnitt verwenden kannst. Möchte der Kunde zusätzlich zu seinem neuen trendy Haarschnitt noch die passende Farbe, dann berätst du ihn natürlich auch hierzu! Du wirst den Kunden genaue Informationen geben können zu Tönungen, Farbe und Blondierung und die jeweiligen Vor- und Nachteile benennen können.

Du hast dich schon immer gefragt wie Rudi Völler zu seiner Lockenpracht gekommen ist? Dann wirst du die Antwort kennen, wenn du dich in deiner Ausbildungszeit mit der Dauerwelle befasst hast und dich mit den chemischen Prozessen auskennst. Ein Highlight dieser Ausbildung ist, wenn du deine Kreativität bei Hochsteckfrisuren ausleben kannst und Bräute an ihrem schönsten Tag zum Strahlen bringst, indem du Locke für Locke zu einem eleganten Turm hochsteckst.

Auch organisatorische Tätigkeiten wirst du ausüben, wie das Entgegennehmen von Anrufen, das Vereinbaren von Terminen, das Pflege der Kundenkartei und natürlich das Bedienen der Kasse.

Dein oftmals anstrengender Tag, den du überwiegend im Stehen verbringen wirst, und deine Bemühungen mit den Kunden können dir mit Trinkgeld belohnt werden.

Du erwirbst dein praktisches Können im Ausbildungsbetrieb, also im Friseursalon, und in der Berufsschule, die du entweder mehrmals wöchentlich besuchst, oder in Form von Blockunterricht.

Notwendiger Schulabschluss

Von Gesetztes wegen musst du keinen Schulabschluss vorweisen können, doch die besten Karten hast du mit einem Hauptschulabschluss. In der Vergangenheit hat sich sogar gezeigt, dass dies der Abschluss von 2/3 der Ausbildungsanfänger war!

TIPP: Wenn du dich auf diesen Ausbildungsberuf bewerben möchtest, so achte bei deinem Bewerbungsfoto darauf, dass du top gepflegt und gestylt aussiehst! Dasselbe gilt natürlich auch, wenn du zu einem Bewerbungsgespräch geladen wirst.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung ist für drei Jahre ausgelegt, kann aber auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden, wenn ein Antrag vom Auszubildenden und Ausbildenden gestellt wird. Voraussetzung hierfür ist, dass erwartet werden kann, dass der Auszubildende sich die Lehrinhalte auch innerhalb der verkürzten Zeit aneignen kann. Du hast bereits eine Berufsausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung ermöglichen. Bedenke jedoch, dass du kein recht auf Verkürzung hast!

Ausbildungsvergütung

Wenn du dir das große Geld erhoffst, dann bist du hier falsch! Denn das Ausbildungsgehalt während des ersten Lehrjahres liegt bei etwa 210 bis 380 Euro, im zweiten Lehrjahr bei 250 bis 460 Euro und im letzten Jahr bei 340 bis 560 Euro. Auch nach Beendigung der Lehre musst du dich mit einem Gehalt zwischen 1200 und 1600 Euro brutto zufrieden geben. Es sei denn du möchtest hoch hinaus, dann kannst du dich noch zum/zur Meister/-in weiterbilden lassen. Mit dem Titel steht sogar der Selbstständigkeit nichts mehr im Wege!

TIPP: Vergiss das Trinkgeld nicht! Also gib stets dein Bestmögliches. So kannst du auch deine eignen Stammkunden gewinnen!

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