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Ausbildung zum Glaser/-in

„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“, erst recht nicht wenn er selbst Glaser ist und weiß wie aufwendig so eine Konstruktion sein kann. Wenn du schon immer mehr über diesen Beruf erfahren wolltest, solltest du jetzt unbedingt weiterlesen!

Glaser/-in
© shutterstock.com / Ikonoklast Fotografie
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 520 Euro
2. Lehrjahr: 590 Euro
3. Lehrjahr: 660 Euro
Einstiegsgehalt
2000 Euro
Ausbildungsplätze zum Glaser/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Glaser/-in Ausbildung

Als Glaser/-in hast du relativ häufig wechselnde Tätigkeiten, jedoch arbeitest du hauptsächlich mit einem Material: dem Glas. Was du jedoch fertigen wirst, hängt von deinem Ausbildungsbetrieb und deiner gewählten Fachrichtung ab, denn im zweiten Lehrjahr musst du dich zwischen den Fachrichtungen „Fenster- und Glasfassadenbau“ und „Verglasung und Glasbau“ entscheiden.

Im Fenster- und Glasfassadenbau wirst du beispielsweise Fenster-, Türen und Fassadenkonstruktionen aus Glas herstellen und wirst sie in die dazu gehörigen Rahmen auch einbauen. In der Fachrichtung Verglasung und Glasbau stellst du aus Flachglas Vitrinen und Spiegel her, aber auch die Herstellung von Fenstern und das Rahmen von Bildern gehört zu deinen Tätigkeiten.

Du hast keine zwei linken Hände? Super! Denn für die Verarbeitung des Glases wirst du mit jeder Menge Werkzeug und Maschinen arbeiten, wie beispielsweise den Glasschneider, Zuschneidewinkel und Schleifmaschinen. Die Bedienung wird dir von Zeit zu Zeit immer leichter fallen.

Ganz ungefährlich ist dieser Beruf nicht, da Glas brechen kann und somit erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Doch keine Sorge: Schutzbekleidung, ein Schutzhelm, Handschuhe und eine Schutzbrille werden dich vor vielen Verletzungen bewahren.

Die meiste Zeit wirst du in Werkstätten und auf Baustellen verbringen, also von Eintönigkeit kann hier wirklich nicht die Rede sein, vor allem auch, weil du immer wieder unterschiedliche Produkte auf Kundenwunsch herstellst. Doch wenn du dir nur ungern die Hände schmutzig machst, solltest du dich lieber nach einem anderen Beruf für deine Zukunft umschauen! Auch Lärm könnte dich so manche Tage bei deiner Arbeit begleiten!

TIPP: Du musst zwar keine Sportskanone sein, aber dennoch körperlich relativ fit sein, um die verschiedenen Glaskonstruktionen heben zu können!

Deine Schultasche erwartet dich, denn neben deiner Ausbildungsstätte, wirst du auch die Berufsschule besuchen. Diese bieten den Unterricht entweder ein- bis zweimal in der Woche an oder als Blockunterricht. Hier erweiterst du dein praktisches Wissen um theoretisches, da im Unterricht beispielsweise gelehrt wird, wie man Objekte aus Glas herstellt, wie man sie einbaut und bei Bedarf repariert.

Ist alles klar bis hier hin? Dann lies weiter, um mehr über die Formalia zu erfahren!

Notwendiger Schulabschluss

In der Regel wird für diesen Ausbildungsberuf der Hauptschulabschluss bevorzugt, jedoch kannst du dein Glück auch noch mit einem mittleren Bildungsabschluss versuchen!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber unter Umständen auch verkürzt werden, wenn erwartet werden kann, dass die Lerninhalte auch in der verkürzten Zeit erworben werden können. Die Verkürzung muss allerdings vom Auszubildenden und Ausbildenden beantragt werden.
Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung begünstigen!

TIPP: Ein Recht auf Verkürzung hast du jedoch nicht! Kläre am besten rechtzeitig ab, welche Möglichkeiten du hast!

Ausbildungsvergütung

Eine goldene Nase wirst du dir in diesem Beruf nicht unbedingt verdienen können. Das Ausbildungsgehalt variiert sehr und kann im ersten Lehrjahr 520 Euro betragen, im zweiten 590 Euro und im dritten 660 Euro. Das Einstiegsgehalt kann bei 2000 Euro brutto liegen. Diese Zahlen dienen dir jedoch nur zur Orientierung, einen Anspruch kannst du hieraus nicht ableiten.

TIPP: Nach der Ausbildung muss noch nicht Schluss sein! Du kannst dich beispielsweise zum/zur Glasmeister/-in weiterbilden lassen und dann deine Erfahrungen an andere Auszubildende weitergeben. Hast du die Hochschulreife? Dann kannst du zum Beispiel das Bauingenieurwesen studieren gehen.

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