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Ausbildung zum Gleisbauer/-in

Benzin ist teuer, das Wetter um sich auf sein Fahrrad zu schwingen nur selten schön und wenn man eine längere Strecke zurück legen muss, ist der Drahtesel auch nicht unbedingt die beste Alternative. Daher benutzen immer Menschen Bahn oder Züge. Doch wer ist eigentlich verantwortlich für die Schienen? Wer baut sie und repariert sie? Es sind die Gleisbauer, die dafür sorgen, dass tagtäglich so viele Menschen von A nach B kommen! Wenn du mehr über diesen Ausbildungsberuf erfahren möchtest, dann lies unbedingt weiter!

Gleisbauer/-in
© shutterstock.com / Ari N
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 660 Euro
2. Lehrjahr: 870 Euro
3. Lehrjahr: 990 Euro
Einstiegsgehalt
1700 Euro
Ausbildungsplätze zum Gleisbauer/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Gleisbauer/-in Ausbildung

Ein Baum ist nach einem Unwetter auf die Schienen gekracht und hat sie beschädigt. Als Gleisbauer/-in kommst du genau hier zum Einsatz, denn Schienen zu erneuern gehört zu deinen hauptsächlichen Aufgaben. Doch auch der Bau von neue Schienenwege, Kreuzungen und Bahnübergängen gehört zu deinen Aufgaben. Auch das regelmäßige Kontrollieren der Gleisen und die Beurteilung des Zustandes gehört zu deinen Aufgaben.

Damit die Züge und Bahnen so gut es geht über die Schienen rollen können, muss Millimeterarbeit geleistet werden. Ein gutes Augenmaß reicht hierfür nicht! Daher wirst du auch lernen wie man Pläne liest, denn diese zeigen dir, was wo passieren muss. Und natürlich arbeiten du und deine Kollegen unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Sicherheitsstandards.

Als Gleisbauer/-in lernst du auch, wie Betonmischungen hergestellt werden, wie man Bohrlöcher verdichtet, wie man Straßendecken herstellt und erneuert und wie man Abflussrinnen herstellt. Doch auch unter der Erde wirst du anzutreffen sein. Hier wirst du Baugruben und Gräben herstellen. Keine Panik: Dir wird hierfür nicht bloß eine Schaufel in die Hand gedrückt. Jede Menge Werkzeug und unterschiedliche Maschinen werden dich bei deiner Arbeit unterstützen. Wenn du also keine zwei linken Hände und etwas technisches Verständnis hast, bist du hier genau richtig!

Da Gleisbauer/-in aber trotzdem ein echter Knochenjob ist, solltest du körperlich fit sein. Auch die Arbeit an der frischen Luft sollte dir nichts ausmachen, egal ob bei sengender Hitze oder im tiefen Winter (gerade zu dieser Zeit wird viel von dir gefordert werden!). Das Schöne an diesem Ausbildungsberuf ist, dass du dir um deine Optik keine Gedanken mehr machen brauchst, denn passende Schutzbekleidung, üblicherweise in gellendem orange, wird dafür sorgen, dass du immer gut sichtbar bist! Auch ein Schutzhelm, Hand- und Sicherheitsschuhe werden dich täglich begleiten.

Da die Arbeit an den Gleisen möglichst den Verkehr nicht behindern soll, werden viele deiner Einsätze auch mal zu später Stunde statt finden. Doch gerade zu dieser Zeit solltest du Sorgfalt und Wachsamkeit beweisen, denn ganz ungefährlich ist die Arbeit auf den Gleisen natürlich nicht! Ein gutes Seh- und Hörvermögen solltest du unbedingt mitbringen, wenn du dich selbst und vielleicht sogar deine Kollegen nicht in Gefahr bringen möchtest!

Wenn du meinst, dass du diesen Anforderungen gewachsen bist, dann kannst du dich bei Tiefbauunternehmen bewerben oder bei Betreibern von Schienennetzen. Die Ausbildung zum/zur Gleisbauer/-in verläuft dual. Das bedeutet für dich, dass du neben deinem Ausbildungsbetrieb auch die Berufsschule regelmäßig besuchen musst. Diese bieten ihren Unterricht entweder ein- bis zweimal in der Woche an, oder in Form von Blockunterricht.

Notwendiger Schulabschluss

Idealerweise hast du entweder einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife in der Tasche! Wenn du zusätzlich noch gute Noten in Mathe, Physik und Technik vorweisen kannst, dürfte der Zug für deine Karriere als Gleisbauer/-in alles andere als abgefahren sein, denn auf diese Fächer achten die Arbeitgeber besonders!

Ausbildungsdauer

Diese Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Die zum Teil gefährliche und körperlich anstrengende Arbeit wird dir wenigstens relativ gut vergütet! Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit etwa 660 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 870 Euro und schließlich mit etwa 990 Euro. Nach bestandener Abschlussprüfung könnte dir ein Einstiegsgehalt von etwa 1700 Euro brutto winken.

TIPP: Hier muss allerdings noch nicht Schluss sein! Du hast einige Möglichkeiten dich beruflich weiterzuentwickeln, wie beispielsweise die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/-in in der Fachrichtung Gleisbau. Wenn du die Hochschul- oder Fachhochschulreife hast, kannst du auch Bauingenieurwesen studieren gehen! Es wird sich auf jeden Fall lohnen in deine berufliche Zukunft zu investieren, denn immer mehr Menschen greifen auf Zug und Bahn zurück, wodurch auch der Bedarf an Gleisbauern stiegt!

1.639 freie Ausbildungsplätze Gleisbauer/-in
Städte mit freien Stellen für Gleisbauer/-in
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