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Ausbildung zum Goldschmied/-in

„Es ist nicht alles Gold, was glänzt“? Doch, in deinem Fall schon! Denn in dem Ausbildungsberuf zum/zur Goldschmied/-in wirst du ziemlich oft mit diesem Edelmetall in Berührung kommen, und Schmuck daraus herstellen, reparieren oder mit Edelsteinen verzieren! Wenn du auch wie eine Elster bist, und alles liebst was glänzt, dann solltest du jetzt unbedingt weiter lesen!

Goldschmied/-in
© shutterstock.com / Karramba Production
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 200 - 850 Euro
2. Lehrjahr: 250 - 900 Euro
3. Lehrjahr: 300 - 980 Euro
4. Lehrjahr: 320 - 1000 Euro
Einstiegsgehalt
1600 Euro
Ausbildungsplätze zum Goldschmied/in (Silberschmied/in)
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Goldschmied/-in Ausbildung

Bei diesem Ausbildungsberuf lernst du in den ersten beiden Jahren die Grundlagen kennen, zum Beispiel wie Werkstücke geschmiedet werden, welche chemischen und physikalischen Prozesse beim Schmelzen und Legieren von Edelmetallen ablaufen und wie man eigene Entwürfe realisiert. Wenn du also eine kreative Ader hast, dann bist du hier goldrichtig!

Wenn du zwei linke Hände hast, dann musst du dich nach einem anderen Ausbildungsberuf umschauen, denn hier ist handwerkliches Geschick und ein ruhiges Händchen absolut notwendig! Erstrecht wenn eine alte Dame mit einem Schmuckstück mit hohem sentimentalem Wert zu dir kommt und dich bittet, dass du es reparierst, solltest du wirklich Fingerspitzengefühl beweisen.

Deine Arbeit wird durch jede Menge Werkzeug und Maschinen unterstützt. Wie man einen Lötkolben benutzt, einen Schmelzofen bedient oder mit einem Steinhalter umgeht, wirst du also relativ schnell erfahren.

Deine Augen funkeln genauso wie ein Juwel, wenn du einen Edelstein in der Hand hältst? Oder haben dich Ketten, mit ihren winzig kleinen Gliedern schon immer fasziniert? Oder ist es doch der Schmuck der dein Herz höher schlagen lässt? Egal was es ist, du wirst aus einer der drei Fachrichtungen wählen können und dich auf diese spezialisieren. Wenn du dich für die Fachrichtung „Juwelen“ entscheidest, wirst du zum Beispiel lernen, wie Juwelen, also zum Beispiel Brillianten oder Saphire, gefasst werden (hier kommt zum Beispiel der Steinhalter zum Einsatz!) oder wie Juwelenschmuck geplant und angefertigt wird. In der Fachrichtung „Ketten“ erfährst du, wie man Kettenglieder lötet und zu ganzen Bändern verbindet und wie sich die Produktion von massiven und hohlen Kettengliedern unterscheidet. Die Fachrichtung „Schmuck“ bereitet dich auf die Aufarbeitung und Reparatur von Schmuck vor und fordert gestalterisches Talent von dir, wenn du eigenen Schmuck designst.

Sorgfalt, Perfektionismus und einen Sinn für Ästhetik kannst du bejahen? Auch gute Noten in Technik und Chemie kannst du vorweisen? Perfekt!

TIPP: Du solltest auch sehr ehrgeizig sein, denn bei vielen Berufsschulen musst du erst durch eine Aufnahmeprüfung!

Notwendiger Schulabschluss

Du hast die Hochschulreife? Optimal! Denn mit diesem Abschluss hast du die besten Chancen auf eine Zusage! Doch auch mit einem mittleren Bildungsabschluss und sogar einem Hauptschulabschluss ist eine Zusage nicht ganz unrealistisch.

Ausbildungsdauer

Die Besonderheit bei dieser Ausbildung ist, dass sie statt der gewohnten drei Jahre, auf dreieinhalb Jahre ausgelegt ist! Es besteht jedoch auch die Möglichkeit einer Verkürzung, ein Recht darauf hast du jedoch nicht. Gründe, die eine Verkürzung rechtfertigen können, sind zum Beispiel einen bereits abgeschlossene Ausbildung oder sehr gute Noten in der Berufsschule.

Am Ende deiner Abbildung wirst du eine schriftliche und praktische Prüfung ablegen. Der schriftliche Teil wir die Bereiche „Technologie“, „Gestaltung und Arbeitsplanung“, „technische Mathematik“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“. Im praktischen Teil wirst du ein Prüfungsstück anlegen, welches du planen, vorbereiten und anfertigen wirst. Auch ein Protokoll wirst du vorlegen müssen.

Ausbildungsvergütung

Eine goldene Nase wirst du dir in diesem Beruf nicht unbedingt verdienen können. Das Ausbildungsgehalt variiert sehr und kann im ersten Lehrjahr zwischen 200 und 850 Euro, im zweiten 250 und 900 Euro, im dritten zwischen 300 und 980 Euro und im letzten Lehrjahr zwischen 320 und 1000 Euro liegen. Das Einstiegsgehalt kann bei 1600 Euro brutto liegen.

TIPP: Nach der Ausbildung muss noch nicht Schluss sein! Du kannst dich zum Beispiel zum Gold- und Silberschmiedemeister weiterbilden lassen, oder, wenn dir das Designen besonders viel Freude bereitet hat, auch Schmuckdesign studieren, vorausgesetzt du hast die Hochschulreife.

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