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Ausbildung zum Hauswirtschafter/-in

Während deine Freunde sich im „Hotel Mama“ pudelwohl fühlen, bist du schon früh selbständig geworden und kannst dich selbst bekochen, sauber machen, Wäsche waschen und bügeln und die Einkäufe erledigen? Dann könntest du dir überlegen eine Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/-in zu starten, denn hier kommt es gerade auf diese Fähigkeiten an!

Hauswirtschafter/-in
© shutterstock.com / Evgeny Atamanenko
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 600 Euro
2. Lehrjahr: 650 Euro
3. Lehrjahr: 700 Euro
Einstiegsgehalt
1650 Euro
Ausbildungsplätze zum Hauswirtschafter/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Hauswirtschafter/-in Ausbildung

Als Hauswirtschafter/-in kommst du zum Einsatz, wenn Menschen oder ganze Einrichtungen deine Unterstützung in der Haushaltsführung oder der Pflege benötigen. Da dein Einsatzort jedoch sehr unterschiedlich ausfallen kann, können deine Tätigkeiten dies ebenso.

In Wohn- oder Pflegeeinrichtungen hilfst du den Bewohner zum Beispiel Einkäufe zu erledigen, Wäsche zu waschen und zu bügeln, hilfst ihnen aber auch bei ihrer körperlichen Pflege und wechselst auch mal Verbände und misst den Blutdruck. Wie du merkst, solltest du also bei diesem Einsatzort lieber keine Angst vor Körperkontakt haben!

Auch das Erstellen von Haushaltsplänen gehört zu deinen Aufgaben, damit du zum Beispiel nicht zu viel Geld für Lebensmittel ausgibst. Apropos Lebensmittel: Du bist nicht nur für den Einkauf, sondern auch für die Zubereitung verantwortlich und berücksichtigst dabei vor allem die Bedürfnisse der Bekochten, nicht nur im Hinblick auf Geschmack, sondern auch auf Allergien. Als Hauswirtschafter/-in bist du ein echtes Allroundtalent was den Haushalt angeht!

Wenn du beispielsweise im Hotelgewerbe deine Ausbildung antreten möchtest, dann solltest du dich darauf einstellen, dass du die Hotelzimmer in Schuss hältst, also Staub wischst, Staub saugst und die Betten machst. Auch in privaten Haushältern kannst du als unterstützende Kraft tätig sein, wenn jemand berufstechnisch so eingespannt ist, dass nur noch wenig Zeit für den Haushalt bleibt, sowie in Kur- und Krankenhäusern oder in Bildungseinrichtungen.

Für diesen Ausbildungsberuf solltest du körperlich relativ fit sein, damit du mit deinem Staubsauger auch die hinterste Ecke unterm Bett erwischst. Auch eine kommunikative Art kann nicht schaden, wenn du zum Beispiel Senioren unterstützt. Und da schließlich Schulen zum Beispiel idealerweise dann gereinigt werden, wenn Schulschluss ist, solltest du auch mit wechselnden Arbeitszeiten kein Problem haben und auch noch am späten Abend tatkräftig den Wischer schwingen können.

TIPP: Wenn du eine Ausbildung machen möchtest, bei der du anderen hilfst, aber du weniger putzen möchtest, dann könnte alternativ der Ausbildungsberuf zum/zur Altenpfleger/-in was für dich sein!

Neben deinem Ausbildungsbetrieb musst du jedoch auch die Berufsschule regelmäßig besuchen. Diese bieten ihren Unterricht entweder ein- bis zweimal in der Woche an, oder in Form von Blockunterricht. Hier lernst du zum Beispiel wie man Waren beschafft, wie man sie sachgerecht lagert und wie man Menschen individuell betreut und unterstützt.

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Hauptschulabschluss und guten Noten in Mathe und Deutsch.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/-in dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Dein Fleiß wird dir im ersten Lehrjahr mit etwa 600 Euro vergütet, im zweiten mit etwa 650 Euro und schließlich mit etwa 700 Euro. Wenn du die Abschlussprüfung bestanden hast, winkt dir ein Einstiegsgehalt von etwa 1650 Euro brutto. In Saus und Braus wirst du also nicht unbedingt leben können, doch wenn du dich von deiner netten und hilfsbereiten Seite zeigst, kannst du auch das ein oder andere Mal mit einem kleinen Trinkgeld belohnt werden.

TIPP: In der Regel steigt dein Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung. Wenn du aber nicht die Zeit für dich arbeiten lassen willst, dann kannst du dein Gehalt auch durch Weiterbildungen verbessern. Wenn dir schon während deiner Ausbildungszeit ein bestimmter Bereich besonders gut gefallen hat, wie das Kochen zum Beispiel, kannst du dich auch auf das Diätwesen spezialisieren. Weiterbildungen dienen dir dazu beruflich aufzusteigen. Du könntest dich zum Beispiel in Teilzeit zum/zur Fachhauswirtschafter/-in weiterbilden lassen, was in der Regel etwa zwei Jahre dauert, oder deinen Meister in Hauswirtschaft machen. Diesen kannst du entweder in Vollzeit machen, was dann etwa 16 Monate in Anspruch nimmt, oder aber in Teilzeit, also berufsbegleitend, was zwei bis drei Jahre dauern kann. Wenn du die Hochschul- oder Fachhochschulreife hast, kannst du auch deinen Bachelor in Ernährungswissenschaften machen!

144 freie Ausbildungsplätze Hauswirtschafter/-in
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