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Ausbildung zum Hörgeräteakustiker/-in

Du liebst es die Musik so richtig aufzudrehen und du schaust dir auch Filme am liebsten in Dolby Digital an? Stell dir vor, du könntest das plötzlich nicht mehr! Denn viele Menschen brauchen mit zunehmendem Alter ein Hörgerät um ihr Hörvermögen zu verbessern. Doch zum Glück gibt es den Ausbildungsberuf zum/zur Hörgeräteakustiker/-in!

Hörgeräteakustiker/-in
© shutterstock.com / Kzenon
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 400 Euro
2. Lehrjahr: 450 Euro
3. Lehrjahr: 500 Euro
Einstiegsgehalt
1600 Euro
Ausbildungsplätze zum Hörgeräteakustiker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Hörgeräteakustiker/-in Ausbildung

„Was haben Sie gesagt?“, „Ich verstehe Sie nicht!“, „Wie meinten Sie?“, solche Fragen wirst du in deiner Ausbildungszeit zum/zur Hörgeräteakustiker/-in fast jeden Tag hören, denn viele Kunden kommen mit einer Hörschwäche und wollen von dir professionell beraten werden. Hierzu wirst du lernen Diagnosen festzustellen, unterschiedliche Bemessungen anzustellen, um zum Beispiel den Grad der Hörschwäche zu messen, und schließlich das richtige Hörsystem für den Kunden auszuwählen. Doch hier endet nicht dein Tätigkeitsbereich! Du wirst lernen Otoplastiken anzufertigen, also Formpassstücke, die genau auf das Ohr des Individuums angepasst sind, und diese zu befästigen.

Doch auch die korrekte Nachsorge muss gewährleistet werden können. Hierzu wirst du den Kunden mit viel Geduld darüber beraten können, wie man das Hörgerät einsetzt, wie man es bedient und wie man es pflegt.

„Ich glaube ich höre nicht richtig!“ wird auch ein Satz sein den du oft zu Ohren bekommen wirst, denn oftmals muss das Hörsystem ein weiteres Mal feinjustiert werden. Es steht auch die Reparatur und Wartung der unterschiedlichen Hörsysteme auf deinem Plan.

Hammer, Amboss und Steigbügel sind keine Werkzeuge zu denen du greifen wirst, vielmehr handelt es sich hierbei um den Aufbau des Innenohrs. Du wirst also zunächst alles über die Anatomie und die Funktionsweise des Ohres lernen. Da der Gehörgang recht klein und schmal ist, solltest du vor allem Geduld und ein ruhiges Händchen mitbringen, denn schließlich willst du denn Kunden ja nicht verletzen. Berührungsängste solltest du keine haben.

Du hast in Physik, Chemie und Biologie nicht geschlafen? Dann sind das super Voraussetzungen für die Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/-in!

Denn du wirst dir ein fundiertes Wissen rund um Geräusche und Töne aneignen und lernen, welche akustischen Daten es gibt und wie diese erfasst werden können. Du wirst im Laufe der Zeit locker erklären können, was genau Schall ist, was eine Frequenz ist und was die Amplitude ausmacht.

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen auf Einstellung hast du, wenn du einen mittleren Bildungsabschluss hast oder sogar die Hochschulreife. Du hast nur einen Hauptschulabschluss? Dann versuche trotzdem dein Glück und bewerbe dich!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Hierzu muss zunächst ein Antrag vom Auszubildenden und Ausbildenden gestellt werden. Die Voraussetzung ist, dass erwartet werden kann, dass sich der Lehrling auch innerhalb der verkürzten Zeit den Lehrinhalt aneignen kann. Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung ermöglichen.

TIPP: Wenn du gute Noten in der Berufsschule hast, kann unter Umständen sogar die Abschlussprüfung vorgezogen werden!

Ausbildungsvergütung

Im ersten Lehrjahr kannst du mit etwa 400 Euro rechnen, im zweiten Lehrjahr mit ca. 450 Euro und im letzten Lehrjahr mit etwa 500 Euro. Nach Beendigung der Ausbildung winkt dir ein Einstiegsgehalt von etwa 1600 Euro brutto.

TIPP: Du möchtest dich nicht nur mit einer Ausbildung zufrieden geben? Dann sperr mal die Lauscher auf, denn es stehen dir noch jede menge Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen!

Da sich die Technologie in der heutigen Zeit eh sehr schnell verändert, wirst du nicht dran vorbei kommen, dazuzulernen! Am Ball bleiben ist so oder so angesagt. Doch du kannst noch mit einem Meister oder einen Studium der Hörakustik zum Beispiel, einen drauf setzen. Du wolltest schon immer mal dein eigener Chef sein? Dann empfiehlt es sich den Meister zu machen. Dann steht deiner Selbstständigkeit nichts mehr im Wege!

88 freie Ausbildungsplätze Hörgeräteakustiker/-in
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