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Ausbildung zum Industriemechaniker/-in

Das Bohren, Löten und Schleifen waren schon immer deine Lieblingsbeschäftigungen im Technikunterricht? Doch du möchtest auch mal mit größeren Anlagen arbeiten und damit sogar deine Brötchen verdienen? Dann lies weiter und erfahre mehr über den Ausbildungsberuf zum/zur Industriemechaniker/-in!

Industriemechaniker/-in
© shutterstock.com / Dmitry Kalinovsky
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 850 Euro
2. Lehrjahr: 900 Euro
3. Lehrjahr: 950 Euro
Einstiegsgehalt
2400 Euro
Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Industriemechaniker/-in Ausbildung

Als Industriemechaniker/-in bist du für die Herstellung von Bauteilen verantwortlich, überwachst und bedienst Anlagen, wartest sie und kannst das wilde, rot leuchtende Signal besänftigen, indem du Fehler aufspürst und beseitigst.

Nicht mal die Vögel zwitschern, wenn du morgens aufstehen musst: Dein Alltag kann nämlich unter Umständen auch sehr früh beginnen. Wenn du dann eingetrudelt bist, bekommst du konkrete Anweisungen, was deine Aufgaben für den jeweiligen Tag sind. Dann besorgst du dir das notwendige Material, bearbeitest es und stellst bei Bedarf auch Maschinen ein, die das Bauteil weiter bearbeiten. Wenn du also schon immer mal eine CNC-Maschine bedienen wolltest, dann bist du hier goldrichtig!

Neben coolen Anlagen, wirst du für manche Arbeitsschritte auch unterschiedliches Werkzeug und verschiedene Geräte bedienen müssen. Wenn du dann deine Finger nicht in einer Drehbank klemmen möchtest, dann solltest du dir die Arbeitssicherheit sehr zu Herzen nehmen, auch wenn du extra Schutzbekleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe und ab und an eine Schutzbrille tragen wirst. Diese Maßnahmen können dich nicht vor jeglichen Unfällen bewahren. Traumtänzer haben in diesem Beruf also nichts verloren! Neben der Arbeitssicherheit, spielt auch der Umweltschutz in diesem Beruf eine wichtige Rolle.

Wenn du Bauteile oder Baugruppen hergestellt hast, wirst du sie auch auf ihre Qualität hin überprüfen müssen. Eine Blechwanne ist nicht ganz so gelungen? Dann musst du dir auch mal die Presse genauer anschauen, denn vielleicht ist die Wartung schon zu lange her! Das Erstellen von Wartungs- und Inspektionsplänen wird ebenfalls zu deinen Aufgaben gehören.

Technisches Verständnis und Geschicklichkeit solltest du für diesen Ausbildungsberuf mitbringen. Für dich bricht auch nicht die Welt zusammen, wenn du mal länger von zu Hause weg bist? Dann werden dir auch die Montageeinsätze keine Probleme bereiten. In vielen Unternehmen wird auch in Schichten gearbeitet, auch darauf solltest du dich einstellen.

Du wirst die meiste Zeit in Werkstätten, Produktions- und Lagerhallen verbringen, doch auch in der Berufsschule wirst du dein Wissen erweitern. Hier lernst du beispielsweise, wie man technische Systeme wartet, wie man technische Bauteile montiert und was zur Organisation der ganzen Arbeitsschritte gehört.

Notwendiger Schulabschluss

Du hast die Schule mit der mittleren Reife abgeschlossen? Super, denn dies ist der Abschluss, mit dem du die besten Chancen auf eine Zusage hast!

TIPP: Am besten hast du auch noch gute Noten in Physik, Mathe, Technik und Informatik.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber unter Umständen auch verkürzt werden. Ein Recht hast du allerdings nicht darauf! Gründe, die eine Verkürzung rechtfertigen können, sind zum Beispiel eine bereits abgeschlossene Ausbildung oder sehr gute Noten in der Berufsschule. Allerdings muss der Betrieb einer Verkürzung erst zustimmen, bevor ihr gemeinsam einen Antrag stellen könnt!

TIPP: Kläre am besten rechtzeitig mit deinem Ausbildenden, welche Möglichkeiten du hast!

Ausbildungsvergütung

Du bist ein Leben in Saus und Braus gewohnt? Dann wirst du dich über die Ausbildungsvergütung sehr freuen, die recht großzügig ausfällt! Im ersten Lehrjahr winken dir etwa 850 Euro, im zweiten 900 Euro, im dritten 950 Euro und auf der Zielgeraden kannst du mit etwa 1000 Euro rechnen! Klingt doch super, oder? Nach bestandener Prüfung geht es weiter mit dem Höhenrausch, denn danach kannst du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2400 Euro rechnen!

TIPP: Du willst dich nicht nur mit einer Ausbildung zufrieden geben? Dann kannst du die Karriereleiter weiter hochsteigen, indem du dich weiterbildest! Du kannst zum Beispiel deinen Meister machen, dich zum Techniker weiterbilden lassen, oder Maschinenbau studieren, wenn du natürlich eine Hochschulzugangsberechtigung hast!

2.419 freie Ausbildungsplätze Industriemechaniker/-in
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