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Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen

Deine Eltern haben so viele Versicherung, dass sie selbst nicht mehr durchsteigen? Doch du kannst sie durch den Irrgarten führen und ihnen erklären welche Versicherung nötig, bzw. unnötig ist? Oder bist du ein echter Crack, was Finanzierungen angeht? Egal welcher Bereich dich eher anspricht, erst im dritten Ausbildungsjahr zum/zur Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen musst du dich entweder für den Schwerpunkt „Versicherungen“ oder „Finanzen“ entscheiden.

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
© LuckyImages / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 800 Euro
2. Lehrjahr: 900 Euro
3. Lehrjahr: 1000 Euro
Einstiegsgehalt
2200 Euro
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* Alle Angaben ohne Gewähr

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Du kannst super mit Menschen umgehen und hast auch eine Engelsgeduld? Dann sind das schon mal gute Voraussetzungen für diesen Ausbildungsberuf, denn zu deinen Aufgaben gehört es Kunden zu beraten, sei es um das Thema Versicherungen oder Finanzen. Da ist es nämlich normal, dass ein Kunde nicht auf Anhieb seine Baufinanzierung bis ins Detail versteht.

Doch neben der Beratung von privaten Kunden, wirst du auch gewerbliche Kunden haben und individuelle Angebote für sie heraus arbeiten und wenn du deinen Job gut gemacht hast, auch Verträge ausarbeiten.

Wie eben erwähnt, musst du dich zwischen den Bereichen Versicherungen und Finanzen entscheiden, denn davon hängen auch deine täglichen Aufgaben ab. Versicherungskaufleute beispielsweise, arbeiten bei Versicherungsunternehmen oder -maklern oder bei Kreditinstituten. Hier könnten deine Tätigkeiten aus der Beratung und dem Verkauf von Versicherungen wie beispielsweise der Lebensversicherung, bestehen, aber auch Risiko- und Schadensbewertung gehören zu deinen täglich Brot. Dafür verlässt du auch mal dein Büro und prüfst einen Schadensfall vor Ort, für den eine Haftpflichtversicherung zum Beispiel abgeschlossen wurde.

Finanzdienstleistungskaufleute hingegen arbeiten bei Finanzdienstleistungsunternehmen, Geld- und Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen oder Vermögensberater. Hier besteht deine Tätigkeit aus der Beratung von Kunden zu sämtlichen Vermögensfragen, wie zum Beispiel Anlagemöglichkeiten, zu Finanzierungsmöglichkeiten und was heutzutage ganz wichtig ist: die Altersvorsorge. Du kannst dich mit diesem Schwerpunkt auch selbstständig machen und beispielsweise Finanzierungen vermittelt.

Im Matheunterricht hast du nicht gepennt? Besser so, denn deine mathematischen Kenntnisse kannst du gut im Rechnungswesen einsetzen, aber auch um die Konditionen richtig zu berechnen. Auch die Marketingabteilung, wenn vorhanden, könntest du in deiner Ausbildungszeit durchlaufen, denn schließlich geht es darum, wie in fast jedem Beruf, Kunden auf sich aufmerksam zu machen und zu gewinnen! Doch auch die bestehenden Kunden müssen zum Bleiben überzeugt werden, daher ist das Beschwerdemanagement mindestens genauso wichtig.

Neben deiner Ausbildungsstätte bist du auch regelmäßig in der Berufsschule anwesend sein müssen, denn hier eignest du dir jede Menge theoretisches Wissen an.

Notwendiger Schulabschluss

Wenn ein Ausbildungsberuf so anspruchsvoll ist, ist es natürlich fast selbstredend, dass die Arbeitgeber auch den entsprechenden Schulabschluss bevorzugen: nämlich die Hochschulreife. Doch auch mit einem mittleren Bildungsabschluss hast du noch relativ gute Karten.

TIPP: Idealerweise bringst du auch gute Noten in Deutsch, Mathe und Wirtschaft mit!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber unter Umständen auch verkürzt werden, wenn erwartet werden kann, dass die Lerninhalte auch in der verkürzten Zeit erworben werden können. Die Verkürzung muss allerdings vom Auszubildenden und Ausbildenden beantragt werden.
Du hast bereits eine Ausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung begünstigen!

TIPP: Ein Recht auf Verkürzung hast du jedoch nicht! Kläre am besten rechtzeitig ab, welche Möglichkeiten du hast!

Ausbildungsvergütung

„It’s all about the money!“, denn in diesem Ausbildungsberuf winkt dir eine saftige Vergütung! Bereits im ersten Jahr kannst du dich schon über schlappe 800 Euro freuen, im zweiten über 900 Euro und schließlich über 1000 Euro! Dementsprechend sieht auch dein Einstiegsgehalt richtig gut aus: Etwa 2200 Euro brutto könnten monatlich auf deinem Konto landen. Und die Betonung liegt hier bei EINSTIEGsgehalt!

TIPP: Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, das heißt für dich: Dich erwarten noch jede Menge Weiterbildungen, die du in Anspruch nehmen kannst. Du kannst dich beispielsweise zum Fachwirt weiterbilden lassen, deinen Versicherungsbetriebswirt machen oder gar studieren gehen, vorausgesetzt du hast die Hochschul- oder Fachhochschulreife!

Weiterführende Informationen

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