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Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker/-in

Große und kleine Metallbaukonstruktionen begeistern dich? Vom Bau von riesengroßen Schiffen und Brücken, bis zu Einzelteilen für Fahrzeuge: technische Zeichnungen zu lesen und vom Einzelteil bis zum riesigen Stahlträger selbst herzustellen, klingt wie Musik in deinen Ohren? Dann ist eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker/-in genau das Richtige für dich! Hier erfährst du, was du in diesem Ausbildungsberuf lernst, welche Voraussetzungen du dafür mitbringen solltest, und wie deine Zukunftsperspektiven in diesem Beruf aussehen!

Konstruktionsmechaniker/-in
© quka / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 866-984 Euro
2. Lehrjahr: 918-1.035 Euro
3. Lehrjahr: 977-1.127 Euro
4. Lehrjahr: 1.016-1.188 Euro
Einstiegsgehalt
2.500-2.800 Euro
Ausbildungsplätze zum Konstruktionsmechaniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Konstruktionsmechaniker/-in Ausbildung

Dein Berufsalltag als Konstruktionsmechaniker/-in könnte ungefähr so aussehen: Schweißen, Nieten, Verschrauben, Umformen, Montieren. Als Konstruktionsmechaniker sind technisches Geschick und Feinmotorik gefragt. Bauteile aus Blech herstellen, formen und montieren. Auch Rohre und Profile stellst du her, um damit Stahlbau- und Blechkonstruktionen zu errichten. Bei deiner Arbeit gehst du manchmal manuell vor, manchmal bedienst du aber auch CNC-gesteuerte Maschinen. Das Besondere an diesem Ausbildungsberuf: Du siehst, wie aus einer Vielzahl kleinerer Einzelteile am Ende ein großes Ganzes wird. Ein spannender Job mit viel Abwechslung! 

Der Ausbildungsberuf Konstruktionsmechaniker/-in kann je nach Unternehmen unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen. Du kannst dich also sowohl mit dem Schiffbau befassen, mit der  Ausrüstungstechnik, dem Feinblechbau oder auch anderen Dingen. Du lernst zunächst, wie du unterschiedliche Werkstoffe hinsichtlich ihrer Verwendung aussuchst und auch, wie du mit den unterschiedlichen Materialien umgehen musst. Gleich zu Anfang lernst du auch, wie du Steuerungstechnik anwendest, Aufträge überprüfst und umsetzt. Während deiner Lehre zum Konstruktionsmechaniker/-in  wirst du Bleche zuschneiden, formen und auch wieder trennen. Dein Ausbilder wird dir zeigen, wie man die unterschiedlichen Maschinen für jeweils entsprechende Fertigungsverfahren auswählt und richtig einstellt.

Die Anforderungen an angehende Konstruktionsmechaniker sind die Folgenden: Du solltest in den Schulfächern Mathematik, Physik und Werken (oder Technik) gute Noten haben. All diese Fächer sind wichtig, denn du wirst während der Arbeit in diesem Beruf Kenntnisse aus all diesen Bereichen abrufen müssen. Mathe ist zum Beispiel wichtig, um Flächen, Winkel und Längen von Metallkonstruktionen zu berechnen. Um zu wissen, ob eine Konstruktion und deren Einzelteile standfest sind, müssen physikalische Grundkenntnisse vorhanden sein. Das technische Geschick aus dem Werken-Unterricht ist, klar, das A und O bei der Arbeit in diesem Beruf. Es ist zu Ausbildungsbeginn hilfreich, wenn du Bohrmaschinen oder ähnliche Geräte bereits bedient hast und ungefähr weißt, worauf du im Umgang mit den teilweise gefährlichen Maschinen achten musst. 

Weitere Fähigkeiten, die du als Azubi zum Konstruktionsmechaniker/-in mitbringen solltest, sind Geschick, eine gute Körperbeherrschung, Koordinationsvermögen und räumliches Vorstellungsvermögen. Letzteres ist zum Beispiel dann gefragt, wenn du nur eine Zeichnung hast, und daraus ein fertiges Konstrukt erstellen sollst. Dabei ist es wichtig, dass du das fertige Konstrukt bereits in deinem Kopf siehst und weißt, welche Arbeitsschritte in welcher Reihenfolge dafür in Angriff genommen werden müssen. In deiner Ausbildung wirst du lernen, solche Skizzen und Pläne irgendwann auch selbst zu erstellen. 

Deine Karriereperspektiven können sich sehen lassen. Je nach persönlichem und fachlichem Interesse kannst du mit diesem Ausbildungsberuf eines Tages nicht nur im Metallbau tätig sein, sondern auch in Unternehmen des Maschinen- oder Fahrzeugbaus. Einer beruflichen Laufbahn im Baugewerbe steht mit dieser soliden Grundausbildung auch nichts im Wege! Nach erfolgreicher Abschlussprüfung kannst du dich zum Industriemeister weiterbilden lassen. Auch Technikerweiterbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten kommen für dich in Frage. Wenn du möchtest, steht nach ein paar Jahren im Beruf auch einem Studium des Bauingenieurswesen nichts mehr im Wege!

Notwendiger Schulabschluss

Je nachdem, ob du deine Ausbildung lieber in der Industrie oder im Handwerk absolvieren möchtest, bevorzugen die Ausbildungsbetriebe unterschiedliche Schulabschlüsse. Bewerber mit Realschulabschluss haben in der Industrie bessere Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Handwerksbetriebe stellen überwiegend Azubis mit Hauptschulabschluss ein. Nichtsdestotrotz sind das individuelle Vorlieben der Unternehmen. Rechtlich gesehen musst du keine bestimmte Vorbildung vorweisen. Egal welchen Schulabschluss du also hast, mit einer überzeugenden Bewerbung hast du auch mit Hauptschulabschluss Chancen auf eine Lehrstelle in der Industrie!

Ausbildungsdauer

Hast du dich für den Ausbildungsberuf Konstruktionsmechaniker/-in entschieden, dann erwartet dich eine dreieinhalbjährige Ausbildung. Sofern du über einen Realschulabschluss verfügst und während der Ausbildung nur gute Noten in der Berufsschule schreibst, hast du die Möglichkeit die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen. Auch eine entsprechende Vorbildung kann dich unter Umständen dazu befähigen, die Lehre bereits vor Ablauf der Ausbildungsdauer abzuschließen. Natürlich geht es auch andersrum. Wer mit dem Unterrichtsstoff in der Berufsschule nicht mitkommt und länger braucht, um bestimmte praktische Fähigkeiten zu erlernen, kann die Ausbildung auch verlängern.

Ausbildungsvergütung

Ob du deine Ausbildung in der Industrie oder im Handwerk machst, spiegelt sich auch in deinem Gehalt wieder. In der Industrie verdienen Konstruktionsmechaniker/-in Azubis etwas mehr als ihre Kollegen im Handwerk. So kommt es, dass im ersten Lehrjahr ein Gehalt zwischen 866 Euro und 984 Euro drin ist. Im zweiten Ausbildungsjahr verdienen Lehrlinge zwischen 918 Euro und 1.035 Euro im Monat. Im dritten Jahr beträgt die Ausbildungsvergütung 977 Euro bis 1.127 Euro, und im letzten halben Jahr bis zur Abschlussprüfung zwischen 1.016 Euro und 1.188 Euro.

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