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Ausbildung zum Mechatroniker/-in

Mechatroniker – Man könnte meinen, dass es sich hierbei um eine neue Musikrichtung handelt. Doch ganz im Gegenteil. Es handelt sich um einen Ausbildungsberuf, der, wie es der Name schon verrät, die Bereiche Mechanik und Elektronik miteinander verbindet. Klingt schon mal interessant? Dann lies unbedingt weiter!

Mechatroniker/-in
© shutterstock.com / Kzenon
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 855 - 860 Euro
2. Lehrjahr: 900 - 920 Euro
3. Lehrjahr: 1000 - 1040 Euro
Einstiegsgehalt
2000 Euro
Ausbildungsplätze zum Mechatroniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Mechatroniker/-in Ausbildung

Wenn du eine Ausbildung zum/zur Mechatroniker/-in beginnst, dann wirst du schnell lernen wie die Maschinen in dem Unternehmen deiner Wahl so ticken. Das heißt genauer: Du wirst lernen wie sie arbeiten, wie sie funktionieren, wie man sie wartet und bei Bedarf repariert. Doch hinter einer Maschine hängt auch immer ein technisches System, mit dem du dich auch genauer befassen wirst. Du wirst lernen, es installieren zu können und es zu bedienen. Du bist experimentierfreudig? Dann wird dir deine Arbeit in der Entwicklung viel Freude bereiten!

Du hast zwei linke Hände? Dann war’s das wohl mit dem Ausbildungsberuf zum/zur Mechatroniker/-in , denn du wirst einen Großteil deiner Zeit damit verbringen, Bauteile zu bauen und zu montieren, daher solltest du das Bohren, Schleifen und Schweißen beherrschen können, wie das Vaterunser.

Du neigst dazu dich schnell ablenken zu lassen und bist unachtsam? Das kann in diesem Ausbildungsberuf gefährlich werden! Denn bei so komplexen Anlagen ist die Sicherheit am Arbeitsplatz das A und O, um Unfälle zu vermeiden. Denn im Gegensatz zu Menschen, denken Maschinen nicht mit.

Mathe war schon immer dein Lieblingsfach? Sehr gut! Denn du wirst die Daten, die du aus Messungen erhältst, schnell auswerten müssen. Dabei wird keine Zeit sein, erst den Taschenrechner aus der Hosentasche zu ziehen! Auch in Physik, und selbstverständlich Technik, solltest du gute Noten vorweisen können. Das wird dir deinen Einstieg wesentlich erleichtern.

Deine Fähigkeiten und Fertigkeit sammelst du zum Teil in dem Betrieb deiner Wahl. Hierbei bist du jedoch alles andere als eingeschränkt, denn überall da, wo mechatronische Systeme zum Einsatz kommen, werden auch Mechatroniker benötigt! Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Unternehmen, die du in Betracht ziehen könntest: Luft- und Raumfahrt, Informationstechnik, Schienenfahrzeugtechnik, Kraftfahrzeugtechnik oder Medizintechnik.

Die theoretischen Grundlagen eignest du dir in der Berufsschule an, die du entweder mehrmals wöchentlich besuchst, oder in Form von mehrwöchigem Blockunterricht.

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen hast du, wenn du einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen kannst, oder sogar die Hochschulreife. Hast du jedoch nur einen Hauptschulabschluss, sieht es da eher schlecht aus.

Ausbildungsdauer

Wie du sicherlich schon bemerkt hast, handelt es sich hier um einen anspruchsvollen Ausbildungsberuf, den du in dreieinhalb Jahren absolvierst, anstatt der gewohnten drei Jahre. Doch auch diese Ausbildung kann (in der Regel um ein halbes Jahr) verkürzt werden. Es muss allerdings ein Antrag vom Auszubildenden und Ausbildenden gestellt werden. Du hast bereits eine Berufsausbildung? Dann kann auch dies eine Verkürzung ermöglichen.

Ausbildungsvergütung

Die hohen Anforderungen machen sich schnell bezahlt, denn wenn du deinen Ausbildungsvertrag unterschrieben hast, kannst du dich im ersten Lehrjahr über etwa 855 bis 860 Euro, im zweiten Lehrjahr über 900 bis 920 Euro und im letzten Jahr über 1000 bis 1040 Euro freuen! Na wenn das den Ausbildungsberuf nicht schmackhaft macht?!

Auch nach Beendigung der Lehre wird sich die verlängerte Ausbildungsdauer bezahlt machen, wenn dir ein Einstiegsgehalt von etwa 2000 Euro brutto winkt!

TIPP: Dir stehen jede Menge Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Du kannst zum Beispiel in Teilzeit deinen Techniker machen, sprich nach der Arbeit noch mehrmals die Woche ab in die Abendschule. Oder willst du doch noch studieren gehen? Wenn du die Hochschulreife hast, dann steht auch dem nichts mehr im Wege!

Auch diese Bemühungen werden sich finanziell schnell bemerkbar machen, nur solltest du Engagement zeigen und zielstrebig sein.

2.264 freie Ausbildungsplätze Mechatroniker/-in
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