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Ausbildung zum Notarfachangestellte/-r

Du kannst Geheimnisse gut bewahren, bist ein Organisationstalent und wolltest schon immer gerne einen juristischen Ausbildungsberuf erlernen? Eine Möglichkeit die sich dir bietet, ist die Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten!

Notarfachangestellte/-r
© Goodluz / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Abitur
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 400 Euro
2. Lehrjahr: 490 Euro
3. Lehrjahr: 550 Euro
Einstiegsgehalt
1700 Euro
Ausbildungsplätze zum Notarfachangestellte/r
* Alle Angaben ohne Gewähr

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Das Telefon klingelt. Frau Schmidt und ihr Verlobter wollen einen Termin vereinbaren, um sich zum Thema Ehevertrag beraten zu lassen. Du vermerkst den Termin. Die Tür geht auf und das Ehepaar Wagner tritt herein. Sie haben sich für den Kauf eines Hauses entschieden und wollen nun die nötigen Schritte in die Wege leiten. So könnte in etwa dein beruflicher Alltag aussehen, wenn du eine Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten anstrebst!

Bei deinen organisatorischen und kaufmännischen Tätigkeiten unterstützt du dabei den Notar und bist gleichzeitig die Kontaktperson für die Mandanten des Notars. Du führst auch zum Beispiel die Akten und suchst bei Bedarf die passenden Akten heraus, behältst den Überblick über die Termine und Fristen und bist verantwortlich für die Kostenabrechnung und Erstellung von Rechnungen.

Du wirst in diesem Ausbildungsberuf mit vielen persönlichen Daten in Berührung kommen, daher ist es wichtig, dass Geheimnisse bei dir gut aufgehoben sind, da du der Verschwiegenheitspflicht unterliegst. Auch eine sorgfältige Arbeitsweise solltest du unbedingt mitbringen, da du auch mit jeder Menge Zahlen arbeiten wirst, zum Beispiel wenn du das Testament einer Millionärin vorbereitest.

Wie du also merkst, wirst du als angehende/-r Notarfachangestellter mit Urkunden zu tun haben, aber auch mit Gesetzen und Paragrafen. Die Kundendaten werden natürlich auch von dir gepflegt. Wenn du also auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf bist, wo du gemütlich am Schreibtisch sitzt und an deinem Computer Aufgaben erledigst, bist du hier genau richtig! Wenn du auch noch ein sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen hast, umso besser!

TIPP: Alternativ kannst du dir auch den Ausbildungsberuf zum/zur Justizfachangstellen anschauen!

Bewerben kannst du dich bei Notariaten oder bei Rechtsanwaltskanzleien mit einem Notariat. Da es sich bei der Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten um einen dualen Ausbildungsberuf handelt, wirst du auch die Berufsschule besuchen müssen. Diese bieten ihren Unterricht entweder ein- bis zweimal in der Woche, oder in Form von Blockunterricht an. Hier lernst du beispielsweise alles über das Strafrecht, Vollstreckungsrecht und Rechnungswesen.

Notwendiger Schulabschluss

In der Praxis hat sich gezeigt, dass du mit der Hochschulreife die besten Chancen hast, einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Doch auch der mittlere Bildungsabschluss wird von manchen Arbeitgebern akzeptiert.

TIPP: Umso besser, wenn du auch noch gute Noten in Deutsch, Mathe und Wirtschaft hast!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Wie hoch deine Vergütung ausfällt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Daher sollen dir die folgenden Zahlen bloß der Orientierung dienen: Im ersten Lehrjahr solltest du etwa 400 Euro bekommen, im zweiten Jahr etwa 490 Euro und schließlich könnten dir auf der Zielgeraden 550 Euro winken. Nach bestandener Abschlussprüfung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 1700 Euro brutto rechnen.

TIPP: Als ehrgeiziger Mensch hast du auch in diesem Ausbildungsberuf die Möglichkeit die Karriereleiter aufzusteigen. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Notarfachwirt/-in ablegen. Mit dieser Weiterbildung kannst du verantwortungsvollere Aufgaben erledigen und sogar Führungspositionen einnehmen! Wenn du die Hochschul- oder Fachhochschulreife hast, liegt auch ein Studium der Rechtswissenschaften im Bereich des Möglichen!

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