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Ausbildung zum Restaurantfachmann/-frau

Auch wenn du kritisiert wirst, gerätst du nicht so schnell aus der Ruhe und kannst trotzdem höflich und sachlich bleiben? Du bist geschickt und kannst sogar drei Teller gleichzeitig auf deinem Arm balancieren? Du weißt auch wie man einen Tisch deckt und ihn schön herrichtet? Dann scheint es, als könntest du schon so einiges von dem, was ein/-e Restaurantfachmann/-frau können muss! Was jedoch noch alles zu diesem Ausbildungsberuf dazu gehört, erfährst du hier!

Restaurantfachmann/-frau
© shutterstock.com / Robert Kneschke
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 550 Euro
2. Lehrjahr: 610 Euro
3. Lehrjahr: 700 Euro
Einstiegsgehalt
1600 Euro
Ausbildungsplätze zum Restaurantfachmann/-frau
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Restaurantfachmann/-frau Ausbildung

Als Restaurantfachmann/-frau bist du jemand vom Fach. Du bedienst Gäste in Restaurants, Hotels, Gasthöfen, Pensionen oder Cafés und stehst ihnen von der Begrüßung bis zur Verabschiedung mit Rat und Tat zur Seite. Die Lammkeule im Römertopf oder doch lieber das argentinische Steak mit Kräuterbutter? Du kannst deine Gäste professionell zu den Gerichten beraten und kannst ihnen Empfehlungen aussprechen. Auch Getränkewünsche nimmst du entgegen. Wenn in der Küche alles zubereitet wurde, bist du auch für das Servieren verantwortlich, und das sollte möglichst so passieren, dass das Gericht oder die Getränke nicht auf dem Schoß deiner Gäste landet.

Wenn du die Teller ordentlich abgestellt hast, ist dein Job jedoch nicht getan! Das Steak ist blutig anstatt well done? Auch während des Essens stehst du den Gästen zur Verfügung und nimmst auch mal Kritik entgegen. Natürlich versuchst du alles in deiner Macht stehende, um den Gast doch noch zufrieden zu stellen und findest passende Lösungsvorschläge. Fingerspitzengefühl und eine ordentliche Ausdrucksweise sind hier von Vorteil! Und schließlich kannst du deine Mathekenntnisse einsetzen, wenn du am Ende abkassierst. Hierfür wirst du das Kassensystem kennen lernen und Rechnungen erstellen können. Wie gut du deinen Job gemacht hast, wirst du oftmals an dem Trinkgeld sehen können. Es lohnt sich also für dich dein Bestes zu geben!

Hier enden deine Tätigkeiten jedoch immer noch nicht! Du bereitest auch größere Veranstaltungen vor und sorgst dafür, dass die Tische ordentlich gedeckt sind, aber auch nachdem die Gäste verschwunden sind, bist du immer noch an Ort und Stelle und bringst die Räumlichkeiten wieder auf Vordermann. Auch Geräte und Maschinen müssen für den nächsten Einsatz wieder blitzblank sein. Das bedeutet für dich, dass du auch mal erst spät abends Feierabend machen kannst, allerdings nur wenn du schon volljährig bist, ansonsten gelten für dich andere Arbeitszeiten.

Wenn du jedoch denkst, dass du auch bei der Zubereitung von den Speisen beteiligt sein wirst, dann irrst du dich! Nur Getränke und einfache Speisen könnten in deinen Verantwortungsbereich fallen!

TIPP: Wenn du mehr in der Küche mitwirken möchtest, dann schau dir die Ausbildung zum/zur Koch/Köchin an!

Vorteilhaft ist auch, wenn du ein ausgeprägtes Auffassungsvermögen hast, damit du auch die Extrawünsche nicht vergisst, sowie stressresistent bist, denn auch wenn viel Betrieb ist, musst du den Überblick bewahren!

Neben deinem Betrieb musst du jedoch auch die Berufsschule besuchen. Hier lernst du beispielsweise welche Marketingmaßnahmen es gibt und wie man so einen Alltag in einem Restaurant organisiert.

Notwendiger Schulabschluss

Die besten Chancen mit deiner Professionalität zu brillieren, hast du mit einem Hauptschulabschluss oder der mittleren Reife.

TIPP: Idealerweise bescheinigt dir dein Zeugnis auch noch gute Noten in Mathe, Deutsch und Englisch!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/-frau dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen vorweisen kannst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit etwa 550 Euro rechnen, im zweiten mit etwa 610 Euro und schließlich könnte deine Vergütung bei etwa 700 Euro liegen. Dein Einstiegsgehalt nach bestandener Abschlussprüfung sollte bei etwa 1600 Euro liegen. Allerdings können die Zahlen stark abweichen und sollen dir daher bloß als Orientierung dienen.

TIPP: Bildung ist Macht! Wenn du also gerne etwas mehr Verantwortung übernehmen, oder sogar eine Führungsposition einnehmen möchtest, kannst du dies durch unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten erreichen. Du kannst zum Beispiel deinen Betriebs- oder Fachwirt machen, der dir sogar die Selbstständigkeit ermöglicht! Wenn du die Hochschul- oder Fachhochschulreife in der Tasche hast, kannst du auch Hotel- und Tourismusmanagement studieren gehen!

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