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Ausbildung zum Spielzeughersteller/-in

Puppen, Eisenbahnen und Kuscheltiere lassen Kinderherzen höher schlagen. Wäre es nicht toll, wenn du maßgeblich dazu beitragen könntest, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern? Sei es nun zum anstehenden Geburtstag, Weihnachten oder als Mitbringsel von der letzten Geschäftsreise – Kinder lieben Spielsachen.

Spielzeughersteller/-in
© Billion Photos / shutterstock.com
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 420-830 Euro
2. Lehrjahr: 450-866 Euro
3. Lehrjahr: 481-907 Euro
Einstiegsgehalt
2500-2700 Euro
Ausbildungsplätze zum Spielzeughersteller/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Infos zur Spielzeughersteller/-in Ausbildung

Auch das Kind in dir wird bestimmt angetan von diesem Beruf sein: Juckt es dich nicht auch in den Fingern herauszufinden, wie ein Lichtschwert funktioniert, wie die Rennautos so schnell fahren können oder dein Teddybär auch nach 20 Jahren noch der flauschigste von allen ist?! Als Spielzeughersteller kannst du tief in das Handwerk der Baukunst eines Spielzeugs eintauchen und damit nicht nur für ihren späteren Besitzer, sondern auch für dich einen Traum in Erfüllung gehen lassen. 

Du hattest in „Textil und Werken“ schon immer eine gute Note und hast für deine Eltern und Freunde auch gerne mal etwas gebastelt, gehobelt oder gesägt? Dann bist du bei dem Beruf des Spielzeugherstellers genau an der richtigen Adresse! Denn was angehende Azubis dieses Ausbildungsberufs beherrschen sollten, ist handwerkliches Geschick. 

In deiner Ausbildung zum Spielzeughersteller hantierst du mit unterschiedlichen Rohstoffen und Geräten. Während du in der Herstellung mit schwerem Gerät zu tun hast und an Fräsmaschinen Rohlinge aus Kunststoff, Holz und Metall verarbeitest, kannst du beim Annähen von Knöpfen und Verzierungen auch deiner kreativen Ader freuen Lauf lassen. 

Damit noch nicht genug: Du kannst dich auch im Bemalen und Lackieren von Oberflächen versuchen oder Stoffpuppen anfertigen. Auch für die technische Verarbeitung bist du der richtige Ansprechpartner. Du baust alle elektronischen Komponenten in die Spielsachen ein und kontrollierst deren Funktion. Keine Angst: In puncto Sicherheitsstandards wirst du eingehend geschult. 

Als ausgebildeter Spielzeughersteller arbeitest du vorwiegend in Betrieben der Spielzeugindustrie, aber auch eine Mitarbeit in einem Spielzeugladen mit angeschlossener Spielzeugwerkstatt ist möglich. Wenn du sagst, dass du dich nach Abschluss der Ausbildung noch nicht am Ende deines Ausbildungswegs angekommen siehst, dann kannst du auch noch eine Weiterbildung zum Holzspielzeugmachermeister dranhängen oder auch studieren. Das Studium zum Produktdesigner wäre in diesem Fall der nächste Schritt. 

Notwendiger Schulabschluss

Für den Ausbildungsberuf des Spielzeugherstellers gibt es keine rechtlich vorgeschriebene Schulbildung. Allerdings solltest du nicht unbedingt die schlechtesten Noten mitbringen, um dich für diese Ausbildung zu bewerben. Vor allem in den Schulfächern Mathematik, Kunst, Werken und Technik sind gute Schulnoten gefragt. Wenn du eine Ausbildung zum Spielzeughersteller beginnen willst, solltest du nämlich handwerkliches Geschick und ein mathematisches Verständnis zum Beispiel für die Berechnung des Materialbedarfs mitbringen. Auch ein gutes Sozial- und Arbeitsverhalten kann sich positiv auf deine Ausbildungssuche auswirken, da in diesem Beruf viel Wert auf Sorgfalt und Qualität gelegt wird.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre, wenn du dich in der Theorie und Praxis gut anstellst, kann die Ausbildung unter Umständen auch verkürzt werden. Dein Ausbildungsbetrieb sowie die Industrie- und Handelskammer müssen der Verkürzung aber zustimmen. Überlege dir gründlich, ob du eine Verkürzung beantragen willst, denn: eine kürzere Dauer deiner Ausbildung bedeutet auch weniger Zeit zum Lernen.

Ausbildungsvergütung

Was die Vergütung deiner Ausbildung angeht, kannst du mit den unterschiedlichsten Gehaltsvorschlägen rechnen. Laut der Agentur für Arbeit bewegt sich die Vergütung im 1. Lehrjahr zwischen einem Betrag von 420 Euro und 830 Euro. Auch in den darauffolgenden Lehrjahren kannst du mit erheblichen Unterschieden rechnen: Im zweiten Jahr deiner Ausbildung steigt dein Gehalt auf einen Betrag von 450 Euro oder auch bis zu 866 Euro an. Im letzten Jahr bekommst du als Minimum 481 Euro und als Höchstbetrag sogar um die 907 Euro. Alternativen zum Beruf des Spielzeugherstellers sind die Berufe Tischler, Schuhfertiger sowie Polster- und Dekorationsnäher.

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