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Ausbildung zum Technische/-r Produktdesigner/-in

Du hast ein Faible für Technik und Design? Du arbeitest auch gerne am Computer und kannst auch gut zeichnen? Dann könnte der Ausbildungsberuf zum/zur Technischen Zeichner/-in was für dich sein, bei dem du sowohl deine technische, als auch kreative Seite ausleben kannst!

Technische/-r Produktdesigner/-in
© shutterstock.com / wavebreakmedia
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 850 Euro
2. Lehrjahr: 910 Euro
3. Lehrjahr: 970 Euro
4. Lehrjahr: 1000 Euro
Einstiegsgehalt
2300 Euro
Ausbildungsplätze zum Technische/r Produktdesigner/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

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Als Technische/-r Produktdesigner/-in arbeitest du eng mit deinem Team und Ingenieuren an der Entwicklung von technischen Produkten. Hierbei geht es neben einem ansprechenden Design auch darum, dass das Produkt einwandfrei funktioniert. Wenn du Eintönigkeit verabscheust, bist hier genau richtig, denn wechselnde Projekte sorgen dafür, dass dir eher selten langweilig wird!

Du arbeitest viel am Computer und wirst schnell lernen, die unterschiedlichen CAD-Programme („computer-aided design“) zu bedienen, mit denen du die Entwürfe in 3D gestaltest. Hier schreibst du auch die Dokumentationen für die Bauteile, oder modifizierst zum Beispiel auch bereits vorhandene Bauteile.

Du hast in der Schule gerne Referate gehalten? Perfekt! Denn neben der Ideenfindung und dem Designen musst du auch zahlreiche Präsentationen halten, um deine Bauteile vorzustellen und bei Fragen Rede und Antwort stehen.

Das was du bis jetzt gelesen hast, gefällt dir schon mal ganz gut? Dann solltest du dir noch Gedanken machen, denn dir stehen zwei Fachrichtungen zur Auswahl. Du kannst zwischen „Produktgestaltung und -konstruktion“ und „Maschinen- und Anlagenkonstruktion“ wählen. Der Unterschied der beiden Fachrichtungen lässt sich bereits in der Bezeichnung erahnen: Während die Technischen Produktdesigner in der Fachrichtung „Produktgestaltung“ eher technische Produkte entwickeln (vor allem Gebrauchsgegenstände), beschäftigen sich die Technischen Produktdesigner in der „Maschinen- und Anlagenkonstruktion“ eher mit Größerem, nämlich mit Maschinen und Anlagen. Für diese fertigst du zum Beispiel auch Bauzeichnungen und technische Dokumentationen an.

Wie du also sicherlich schon gemerkt hast, dreht sich in dieser Ausbildung so ziemlich alles um Technik. Du musst nicht unbedingt Albert Einstein sein, aber mathematische Kenntnisse solltest du unbedingt mitbringen, da du viel mit Zahlen zu tun haben wirst. Auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen kann hier definitiv nicht schaden.

Wenn du unter die Designer gehen willst, dann kannst du dich bei Industrieunternehmen bewerben, die sich auf die Konstruktion von unterschiedlichen Produkten spezialisiert haben, wie den Fahrzeug-, Flugzeug- oder Möbelbau, oder aber Konsumgüter entwerfen und produzieren. Auch an spezielle Konstruktionsbüros kannst du dich mit deiner Bewerbung wenden. Da es sich um einen dualen Ausbildungsberuf handelt, wirst du jedoch nicht nur deinen Betrieb regelmäßig aufsuchen, sondern auch die Schulbank in der Berufsschule in der Regel ein- bis zweimal in der Woche drücken.

Notwendiger Schulabschluss

Hoffentlich zerplatzt jetzt nicht dein Traum, denn du solltest schon mindestens einen mittleren Bildungsabschluss in der Tasche haben, oder noch besser: die Hochschulreife. Dies sind nämlich die bevorzugten Abschlüsse der Arbeitgeber in dieser Branche.

Ausbildungsdauer

Nicht nur an deinen Schulabschluss werden hohe Erwartungen gestellt! Auch zeitlich musst du etwas mehr einplanen, denn dieser Ausbildungsberuf ist auf dreieinhalb Jahre ausgelegt. Erst nach Ablauf dieser Zeit erwartet dich die Abschlussprüfung.

TIPP: Die Ausbildung kann jedoch auch verkürzt werden, wenn du beispielsweise die Hochschulreife hast, bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast oder überdurchschnittlich gute Noten in der Berufsschule vorweisen kannst. Doch auch wenn du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllst, hast du kein Recht auf Verkürzung!

Ausbildungsvergütung

Na wenigstens stimmt die Vergütung! Denn bereits im ersten Lehrjahr kann sich dein Konto über etwa 850 Euro freuen, im zweiten über etwa 910 Euro, im dritten kannst du mit etwa 970 Euro rechnen und schließlich mit etwa 1000 Euro! Das Einstiegsgehalt nach bestandener Abschlussprüfung kann bei etwa 2300 Euro brutto liegen. Klingt für den Anfang echt nicht übel, oder?

TIPP: Bau dir deine Zukunft! Du kannst die Karriereleiter hochklettern, wenn du dich zum Beispiel zum/zur Techniker/-in in der Fachrichtung Maschinentechnik oder zum/zur Gestalter/-in im Produktdesign weiterbilden lässt. Auch einem Studium steht nichts im Wege, wenn du die Hochschul- oder Fachhochschulreife hast. Möglich wären hier beispielsweise ein Studium des Produkt- und Industriedesigns oder des Maschinenbaus.

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