ausbildungsstellen.de Ausbildungsberufe Ausbildung zum Tischler/-in

Ausbildung zum Tischler/-in

Frage? Du gestaltest lieber selber deine Möbelstücke und du bist auch noch so handwerklich begabt, dass du sie selber anfertigen kannst? Dann solltest du dich unbedingt für den Beruf zum/zur Tischler/-in entscheiden!

Tischler/-in
© shutterstock.com / Carlos andre Santos
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 400 Euro
2. Lehrjahr: 500 Euro
3. Lehrjahr: 600 Euro
Einstiegsgehalt
1700 Euro
Ausbildungsplätze zum Tischler/in
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Tischler/-in Ausbildung

Schon als kleines Kind bist du liebend gerne auf Bäume geklettert und hast dich in deinem Baumhaus am wohlsten gefühlt. Dann kannst du deine Liebe für Holz in diesem Ausbildungsberuf verwirklichen, denn hier planst und fertigst du Möbel, wie Tische, Stühle oder Kommoden, an. Doch auch in Wohn- und Büroräumen wirst du eingesetzt werden, wo du für den Innenausbau verantwortlich sein wirst.

Wenn du nicht ständig mit einem blauen Finger nach Hause kommen möchtest, solltest du schon etwas handwerklich geschickt sein. Auch wenn es besonders auf die Feinheiten ankommt, wirst du selbst Hand anlegen müssen, die groben Arbeiten werden dir von unterschiedlichen Maschinen abgenommen. Auch mit Dreck und Lärm solltest du gut klar kommen. Sorgfalt ist ebenfalls eine Eigenschaft die du an den Tag legen solltest, damit nicht plötzlich der Hammer in der Kreissäge landet.

Es gibt nur wenige Berufe, in denen man so kreativ sein kann, wie in diesem! Hier kannst du wirklich deiner Fantasie freien Lauf lassen. Doch auch der Umgang mit Kunden steht an der Tagesordnung. Wenn ein Kunde mit einer bestimmten Vorstellung zu dir kommt, wirst du ihn professionell über Material und über die Machbarkeit der Umsetzung aufklären können. Du solltest dich also auch von einer kommunikativen und freundlichen Seite zeigen können, da du nicht nur in der Werkstatt tätig sein wirst, sondern auch mal mit zu einem Kunden fahren wirst.

Gute Kenntnisse in Mathe und Technik werden dir deinen Berufsalltag erleichtern, denn viele Messungen wirst du auch ohne Taschenrechner berechnen müssen. Und hierbei musst du besonders sorgfältig arbeiten, damit die Teile auch definitiv zusammenpassen! Doch die ganzen Bemühungen werden sich lohnen, wenn du am Ende deiner ganzen Bemühungen dein vollendetes Werk betrachten kannst.

Notwendiger Schulabschluss

Für diesen Ausbildungsberuf kannst du dich wirklich mit jedem Abschluss bewerben. Die besten Chancen hast du mit einem Hauptschulabschluss.

Ausbildungsdauer

Bei diesem Ausbildungsberuf gibt es eine Besonderheit: Zwar ist diese Ausbildung auch auf drei Jahre ausgelegt, jedoch wird das erste Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr bezeichnet und findet in Vollzeitunterricht an der Berufsschule statt. Ab dem zweiten Lehrjahr verläuft die Ausbildung dann dual, also teils im Betrieb, teils in der Berufsschule. Hier erwirbst du die Grundfertigkeiten im Umgang mit dem unterschiedlichen Werkzeug und den zum Teil gefährlichen Maschinen. Erst während des Berufsgrundbildungsjahres begibst du dich auf die Suche nach einer Ausbildungsstätte.

Am Ende deiner Lehre wirst du eine Gesellenprüfung ablegen, in Form von einer praktischen und theoretischen Prüfung. Besonders der praktische Teil wird dir bestimmt große Freude bereiten, denn hier kannst du nach Kundenauftrag dein Gesellenstück bauen, das sogar von einer Jury ausgezeichnet werden kann, vorausgesetzt es ist etwas ganz besonderes und handwerklich ein Meisterstück!

Ausbildungsvergütung

Im ersten Ausbildungsjahr winkt dir eine Vergütung von etwa 400 Euro, im zweiten 500 Euro und im letzten Lehrjahr 600 Euro. Das Einstiegsgehalt kann bei etwa 1700 Euro brutto liegen.

TIPP: Doch auch danach kannst du dein Talent mit Hilfe von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen ausbauen! Du kannst beispielsweise deinen Betriebswirt im Handwerk machen oder dich zum/zur Gestalter/-in weiterbilden lassen. Mit der Hochschulreife kannst du auch ein Studium in Betracht ziehen, welches du entweder in Voll- oder Teilzeit absolvieren kannst. Innenausbau, Handwerksmanagement oder Innenarchitektur sind nur drei Studiengänge von vielen, zwischen denen du wählen kannst!

402 freie Ausbildungsplätze Tischler/-in
Städte mit freien Stellen für Tischler/-in
Ausbildungsstellen finden leicht gemacht!

Auf ausbildungsstellen.de findest Du täglich aktuelle Ausbildungsstellen aus Deiner Umgebung.