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Ausbildung zum Tourismuskaufmann/-frau

Ob ein Badeurlaub in Mexiko, eine Städtereise nach Paris oder ein Wellness-Urlaub in der Schweiz: Als Tourismuskaufmann/-frau kannst du Kunden nach ihren individuellen Wünschen beraten und kannst ihnen Angebote unterbreiten, die nicht nur bei deinen Kunden die Vorfreude steigen lassen, sondern auch dein Fernweh wecken!

Tourismuskaufmann/-frau
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Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 550 Euro
2. Lehrjahr: 660 Euro
3. Lehrjahr: 780 Euro
Einstiegsgehalt
1700 Euro
Ausbildungsplätze zum Tourismuskaufmann/-frau
* Alle Angaben ohne Gewähr
Videoquelle: Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg (www.gut-ausgebildet.de)

Alle Infos zur Tourismuskaufmann/-frau Ausbildung

Natürlich wirst du bei deiner Arbeit von einem Computer unterstützt, der mit einem ausgeklügeltem Programm ausgestattet sein wird, das dir die Suche nach der passenden Reise erleichtern wird. Auch wenn du am Anfang denken magst „Das Programm werde ich nie beherrschen können!“ so lass dir gesagt sein, dass es einfach eine Frage der Übung ist. Falls alle Stricke reißen, kannst du zur Not auch Reisekataloge zu Rate ziehen.

In der heutigen Zeit ist es jedoch auch wichtig, dass man mit einer passenden Website vertreten ist und diese zu pflegen und auf dem neuesten Stand zu halten, Newsletter zu verteilen und durch besondere Marketingmaßnahmen Kunden auf sich aufmerksam zu machen und zu gewinnen. Du wolltest schon immer gerne im Marketing arbeiten und Öffentlichkeitsarbeit betreiben? Dann ist dieser Ausbildungsberuf ideal für dich!

Doch auch das Beschwerdemanagement gehört zu deinen Tätigkeiten, denn auch wenn du einen Kunden nach bestem Gewissen beraten hast, hast du nach der Abwicklung leider keinen Einfluss mehr darauf, wie der Urlaub vor Ort abläuft.

Dein Verkaufstalent kannst du mit der Vermittlung von Zusatzleistungen unter Beweis stellen, in Form von Versicherungen oder Mietwagen beispielsweise. Doch auch die rechtlichen Grundlagen, wie das Vertragsrecht oder das Reise- und Beförderungsrecht, musst du kennen.

Du hast in der Schule hoffentlich den Matheunterricht genutzt, denn das Wissen kann dir in der Buchhaltung von Nutzen sein, wenn du zum Beispiel Rechnungen erstellst und Belege für die Finanzbuchhaltung bearbeitest.

Gute Englischkenntnisse, ein organisatorisches Talent, Einfühlungsvermögen, ein gepflegtes Äußeres und eine gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift kannst du bejahen? Perfekt! Dann ruft der Ausbildungsberuf zum/zur Tourismuskaufmann/-frau deinen Namen!

Deine Bewerbung kannst du an die klassischen Reisebüros schicken, aber auch Online-Reisebüros, Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Bahnunternehmen könntest du anschreiben.

Notwendiger Schulabschluss

Du hast deine Schule mit der Hochschulreife beendet? Das passt super, denn mit diesem Abschluss hast du die besten Chancen auf eine Zusage! Doch auch mit einem mittleren Bildungsabschluss sieht es noch gut für dich aus. Wenn du zusätzlich noch ganz passable Noten in Mathe, Wirtschaft, Englisch und Deutsch hast, dann wirst du wohl nicht viele Bewerbungen schreiben müssen.

TIPP: Natürlich ist auch geographisches Wissen sehr wichtig in diesem Beruf!

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann jedoch unter Umständen auch verkürzt werden, allerdings hast du kein Recht darauf! Gründe, die eine Verkürzung begünstigen könnten, sind zum Beispiel eine bereits abgeschlossene Ausbildung oder die Hochschulreife. Klär das am besten früh genug mit deinem Betrieb ab!

Ausbildungsvergütung

Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit einer Vergütung von etwa 550 Euro rechnen, im zweiten mit 660 Euro und auf der Zielgeraden mit 780 Euro. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei ca. 1700 Euro brutto.

TIPP: Du hast nach der Ausbildung immer noch genug Motivation? Dann kannst du noch zwischen Anpassungsweiterbildungen und Aufstiegsweiterbildungen entscheiden. Die Anpassungsweiterbildungen sorgen dafür, dass deine Kenntnisse auf dem neuesten Stand sind, während du mit Aufstiegsweiterbildungen mehr Verantwortung übernehmen kannst und somit beruflich aufsteigen kannst. Solch eine Aufstiegsweiterbildung ist zum Beispiel der/die Tourismusfachwirt/-in oder sogar ein Studium, wie Hotel- und Tourismusmanagement.

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