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Ausbildung zum Zweiradmechatroniker/-in

Egal ob motorisiert oder nicht: Du liebst es, wie dir der Wind entgegen kommt wenn du auf deinem Motorrad sitzt oder das Freiheitsgefühl, das dich jedes Mal überkommt wenn du dich auf dein Fahrrad schwingst? Dann solltest du unbedingt eine Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/-in machen, denn hier kannst du endlich deine Leidenschaft ausleben. Du wirst dich allerdings für eine Fachrichtung entscheiden müssen: Entweder du arbeitest mit Fahrrädern oder motorisierten Zweirädern.

Zweiradmechatroniker/-in
© shutterstock.com / Ikonoklast Fotografie
Kurz und Knapp
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 260 - 660 Euro
2. Lehrjahr: 290 - 720 Euro
3. Lehrjahr: 320 - 780 Euro
4. Lehrjahr: 390 - 830 Euro
Einstiegsgehalt
2400 Euro
Ausbildungsplätze zum Zweiradmechatroniker/in
* Alle Angaben ohne Gewähr

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Doch egal welche Fachrichtung es werden soll, in deinem beruflichen Alltag wird sich alles um das Reparieren, die Instandsetzung und den Verkauf von Zweirädern drehen. Vor allem in den ersten beiden Jahren deine Lehre wirst du dir ein Grundwissen aufbauen, denn die Spezialisierung folgt erst im dritten Lehrjahr.

Wenn du nur schon das tiefe Brummen einer herankommenden Harley Davidson hörst, schnellt dein Adrenalin-Pegel in die Höhe? Dann solltest du die Fachrichtung Motorradtechnik wählen. Hier wirst du dich vor allem mit der Elektronik und den Motoren beschäftigen.

Du behältst auch im Chaos den Überblick und lässt dich von nichts und niemanden so schnell aus der Ruhe bringen? Sehr gut, denn diese Fähigkeiten wirst du gebrauchen, wenn du zum Beispiel einen Motor ausbaust und in seine zahlreichen Einzelteile zerlegst und ihn schließlich wieder so einbauen musst, dass er danach ohne Probleme anspringt. Außerdem prüfst und reinigst du auch Vergaser, Einspritz- und Abgassysteme und kannst Kunden professionell zur Seite stehen, egal ob bei Problemen oder auf der Suche nach dem passenden Gefährt.

Im Fachbereich der Fahrradtechnik reparierst du Fahrräder, wartest sie und führst ebenfalls Kundengespräche. Du wirst dich beispielsweise mit den Schaltsystemen und Beleuchtungssystemen auseinandersetzen und dafür sorgen, dass sie absolut sicher und straßentauglich sind. Verantwortungsbewusstsein solltest du unbedingt an den Tag legen!

Je nachdem für welche Fachrichtung du dich entscheidest, kann dein Ausbildungsbetrieb natürlich variieren. Du kannst dich zum Beispiel in Fahrradhandel oder Fahrradherstellern bewerben. Hier wirst du dann einen Großteil deiner Ausbildungszeit in Werkstätten, Produktionshallen und im Verkaufsraum verbringen. Oder, wenn du dich für Motorradtechnik interessierst, dann bei Herstellern von motorisierten Zweirädern oder im Vertrieb dieser. Doch auch auf die Berufsschule musst du dich einstellen. Hier erwirbst du dein theoretisches Wissen, beispielsweise wie man Zweiräder nach Kundenwünschen umbaut, wie Räder hergestellt werden oder welche Serviceaufgaben an Fahrwerkssystemen durchzuführen sind.

Notwendiger Schulabschluss

Du hast einen Hauptschulabschluss? Das passt super! Wenn du auch noch gute Noten in Technik, Mathe und Physik mitbringst, dann steht deiner Karriere eigentlich nichts mehr im Wege! Tritt in die Pedalen und fang an Bewerbungen zu schreiben!

Ausbildungsdauer

Das Besondere an dieser Ausbildung ist, dass sie statt der gewohnten drei Jahre, dreieinhalb Jahre dauert. Sie kann jedoch unter Umständen auch verkürzt werden, allerdings hast du kein Recht darauf! Gründe, die eine Verkürzung begünstigen könnten, sind zum Beispiel eine bereits abgeschlossene Ausbildung oder die Hochschulreife. Kläre das am besten früh genug mit deinem Betrieb ab!

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung kann sehr unterschiedlich ausfallen. Je nach Ausbildungsstätte kann die Vergütung im ersten Ausbildungsjahr zwischen 260 und 660 Euro liegen, im zweiten zwischen 290 und 720 Euro, im dritten zwischen 320 und 780 Euro und schließlich zwischen 390 und 830 Euro. Wenn du deine Abschlussprüfung bestanden hast, kann dein Einstiegsgehalt um die 2400 Euro brutto betragen.

TIPP: Du bist nach der Ausbildung erst so richtig in Fahrt gekommen? Dann kannst du noch zwischen jeder Menge Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wählen, wie zum Beispiel den Zweiradmechanikermeister. Du hast die Hochschulreife? Dann könntest du auch Fahrzeugtechnik studieren! Egal für was du dich entscheidest, du steigerst auf jeden Fall deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn qualifiziertes Personal ist bei Arbeitgebern immer gefragt!

47 freie Ausbildungsplätze Zweiradmechatroniker/-in
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