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Angehende Azubis aufgepasst: So sollte euer Bewerbungsfoto aussehen

Angehende Azubis aufgepasst: So sollte euer Bewerbungsfoto aussehen
© rdrgraphe / shutterstock.com
Inhalt:
  1. Infos: Das solltest du über Bewerbungsfotos wissen
    1. Die Größe des Bewerbungsfotos
    2. Das Bewerbungsfoto in digitaler Form
    3. Schwarz-weiß, sepia oder doch in Farbe?
  2. Ein professionelles Bewerbungsfoto gibt es nur beim Fotografen
  3. Tipps für ein perfektes Bewerbungsfoto
    1. Der Bildausschnitt 
    2. Die Kleidung 
    3. Die Haare 
    4. Make Up und Accessoires 
    5. Die Mimik

So ein Bewerbungsfoto ist das i-Tüpfelchen deiner Bewerbungsmappe. Es ist für eine Entscheidung für oder gegen dich zwar nicht immer ausschlaggebend, dennoch ist es mit dafür verantwortlich, was für einen ersten Eindruck der Leser deiner Bewerbungsmappe von dir erhält. Damit du bei deinen Bemühungen um einen tollen Ausbildungsplatz auch einen hervorragenden ersten Eindruck hinterlässt, haben wir dir hier unsere besten Tipps für das perfekte Bewerbungsfotos zusammengestellt!

Infos: Das solltest du über Bewerbungsfotos wissen

Die Größe des Bewerbungsfotos

Das Bewerbungsfoto sollte ca. 4,5 cm x 6 cm groß sein. Soll es allerdings nicht im Lebenslauf, sondern auf einem Deckblatt platziert werden, dann darf es ruhig ein bisschen größer ausfallen. Genaue Vorgaben gibt es aber nicht. Die meisten Fotos werden im Hochformat verwendet. Um dich von der Konkurrenz abzuheben, könntest du aber auch mal ein Bewerbungsfoto im Querformat verschicken. Frag am besten deinen Fotografen, welche Möglichkeiten du da hast. Doch Vorsicht: Wer sich um einen Ausbildungsplatz in einer eher konservativen Branche bewirbt, verzichtet lieber auf solche Experimente! Zur Befestigung deines Bewerbungsfotos solltest du unbedingt einen Klebestift oder ein kleines Stück doppelseitiges Klebeband verwenden. Auf gar keinen Fall sollte es mit einer Büroklammer befestigt werden!

Das Bewerbungsfoto in digitaler Form

Im Zeitalter der Online-Bewerbungen reicht es nicht mehr aus, sich einen Stapel Bewerbungsfotos in einem Fotostudio ausdrucken zu lassen und mit nach Hause zu nehmen, wo man diese dann sorgfältig auf all die geschriebenen Lebensläufe klebt. Heute benötigst du unbedingt auch eine digitale Version dieser Fotos. Frag also den Fotografen danach. Wenn du die ausgedruckten Fotos selbst einscannst, dann verlieren diese an Qualität und sehen auf deiner Online-Bewerbung schlecht aus. Also unbedingt auch als Datei besorgen! Damit beim Verschicken der Online-Bewerbung nichts verrutscht, unser Tipp: Alle Dokumente in PDF's umwandeln. Dann bleibt das Foto auch da, wo es hingehört!

Schwarz-weiß, sepia oder doch in Farbe?

In welcher Farbe dein Bewerbungsfoto gestaltet werden soll, bleibt dir frei überlassen. Wichtig ist dabei nur, dass du im Falle einer Farbveränderung nicht mit dem Hintergrund verschmilzt. Frage also am besten gleich beim Fotografen, was dieser dir empfehlen würde. Wenn du ein weißes Hemd trägst und vor einer hellgrauen Wand sitzt, kann es schnell passieren, dass du „verschwindest“. Gleiches gilt für Personen mit dunklem Sakko vor einer dunkelblauen Wand. Dein Fotograf kann dir am besten sagen, wie deine Fotos gestaltet sein sollten, damit diese auch am gut wirken.

Ein professionelles Bewerbungsfoto gibt es nur beim Fotografen

Licht, Kamera, Action! Wer der Meinung ist, er könne auf dieses ganze Equipment verzichten und einfach ein Foto aus dem Album kramen, der riskiert eine böse Überraschung. Als Bewerbungsfoto eignen sich nämlich wirklich nur diejenigen Fotos, die auch von Anfang an als Bewerbungsfotos gedacht waren. Das Bedeutet: Bewerbungsfotos unterscheiden sich sehr stark von Schnappschüssen, Automaten-Passbildern oder Urlaubsfotos! Daher solltest du zum Zwecke einer Bewerbung lieber immer zu einem Fotografen gehen. Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Deine Bewerbungsfotos sehen professionell aus 
  • Der Fotograf kann dir beim Finden der passenden Pose helfen
  • Du wirst optimal in Szene gesetzt 
  • Bei der späteren Auswahl des passenden Fotos kann der Fotograf dir helfen

Als Profi in seinem Job, der seit vielen Jahren täglich Bewerbungsfotos schießt, weiß dein Fotograf auch, worauf es bei einem gelungenen Bewerbungsfoto ankommt. Daher kann er oder sie dir Tipps geben, wie du am besten posierst, wie viel lächeln zu viel ist und wie viel genau richtig, etc. Auch in Sachen Outfit, Frisur und Make Up kann dich ein professioneller Fotograf gut beraten.

Tipps für ein perfektes Bewerbungsfoto

Der Bildausschnitt 

Bei einem guten Bewerbungsfoto sollte nur dein Kopf und der Beginn deiner Schultern zu sehen sein. Manchmal ist auch mehr vom Oberkörper zu sehen, doch in der Regel sollte sich der Bildausschnitt auf das Gesicht des Bewerbers fokussieren. Der Hintergrund sollte auch wirklich nur Hintergrund sein und am besten gar nicht auffallen. 

Die Kleidung 

Du fragst dich, was du für dein Bewerbungsfoto-Shooting anziehen sollst? Das ist ganz einfach! Ziehe einfach das an, was du auch für ein Vorstellungsgespräch anziehen würdest! Dies unterschiedet sich natürlich von Branche zu Branche und von Unternehmen zu Unternehmen. Wenn du dich um Ausbildungsplätze in der Bank bewerben möchtest, dann solltest du dich sehr schick machen und Anzug/Krawatte oder Bluse/Blazer auf dem Foto tragen. Wenn du auf der Suche nach Ausbildungsstellen in der Gastronomie bist, dann ist eine Krawatte nicht immer angebracht. Doch wie gesagt, orientiere dich bei der Kleiderwahl immer am Unternehmen. Ganz wichtig: Die Kleidung sollte absolut flusen- und fleckenfrei sein! Bitte auch deinen Fotografen darum, darauf zu achten, dass deine Kleidung keine Falten wirft wenn du auf dem Stuhl sitzt. Farbtechnisch solltest du nicht allzu viel experimentieren. Gedeckte Farben wirken seriöser als knallige.

Die Haare 

Die wichtigste Regel bei den Haaren lautet: Sie müssen gepflegt aussehen. Haare sollten auf keinen Fall das Gesicht verdecken. Für Frauen gilt: Eine ordentliche Frisur kommt am besten an, also die wilde Mähne bändigen und die Haare in einem Zopf tragen oder hochstecken. Männer dürfen selbstverständlich auch Gel benutzen, um sich ordentlich zu frisieren, doch auf den zerzausten Look sollten sie für das Bewerbungsfoto besser verzichten.

Make Up und Accessoires 

Frauen, die gerne Smokey Eyes tragen, sollten diesen Look lieber erst nach dem Fotoshooting für das Bewerbungsfoto auftragen! Denn zu viel Make Up wirkt schnell unseriös und kann wie eine Maske wirken, hinter der man sich versteckt. In der Personalabteilung möchte man aber sehen, welche Person hinter der Bewerbung steckt. Daher ein ganz wichtiger Tipp für gelungene Bewerbungsfotos: Verzichte auf zu viel Make Up und schminke dich nur ganz dezent! Ähnliches gilt übrigens für Accessoires. Statement-Ketten, überdimensionale Ohrringe oder Piercings im Gesicht lenken nur ab und verschleiern, wie du wirklich aussiehst. Ein absolutes No Go: Make Up Flecken auf dem Kragen oder am Halsausschnitt, oder braune Ränder zwischen Gesicht und Hals. Unser Tipp für ein gelungenes Bewerbungsfoto: Weniger ist in diesem Fall mehr!

Die Mimik

Beim Bewerbungsfoto solltest du immer direkt und gerade in die Kamera schauen. Wenn du dabei von unten nach oben schaust, wirkst du unterwürfig. Schaust du dagegen von oben nach untern, wirkst du arrogant. Ein nettes Lächeln ist angebracht, schließlich willst du ja sympathisch rüberkommen. Wenn du vor einer Kamera versucht, natürlich zu lächeln, dann verkrampfst du und das Lächeln wird zu einem steifen grinsen? Dann probiere Folgendes: Schaue aus dem Fenster, egal wohin, Hauptsache weg vom Fotografen. Dann denkst du an etwas Schönes und drehst deinen Kopf schnell in Richtung Kamera. In diesem Moment wird der Auslöser gedrückt und es wurde ein natürliches und sympathisches Lächeln von dir eingefangen!



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