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Ausbildung zur Feelgood-Managerin: Die Allrounderin

Ausbildung zur Feelgood-Managerin: Die Allrounderin
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Inhalt:
  1. Was ist eine Feelgood-Managerin?
  2. Warum leisten sich immer mehr Unternehmen eine Feelgood-Managerin?
  3. Welche Vorteile bringt die Position einer Feelgood-Managerin?
  4. Welche Aufgaben hat eine Feelgood-Managerin?
  5. Wie sieht der Joballtag einer Feelgood-Managerin aus?
  6. Qualifikationsprofil, Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten
  7. Berufsausbildung
  8. Gehalt und Berufsaussichten

Die Berufsbezeichnung Feelgood-Managerin ist zwar ein wenig kurios, aber nicht neu. Schon seit Jahrzehnten leisten sich erfolgreiche Unternehmen im Silicon Valley eine oder mehrere Wohlfühlmanagerinnen. Die sogenannten Happiness Officers sind dafür zuständig, die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber zu steigern und so die besten Talente in das Unternehmen zu holen und sie dort zu halten. Seit einiger Zeit etabliert sich dieser Beruf nun auch in unseren Breitengraden, wobei besonders internationale Unternehmen verstärkt auf Feelgood-Manager setzen. Doch was zeichnet eine Wohlfühlmanagerin aus, welche Voraussetzungen musst du für diesen Job erfüllen und wie sehen die Gehalts- und Zukunftschancen aus?

Was ist eine Feelgood-Managerin?

Eine Feelgood-Managerin ist weder ein Guru noch ein Therapeut. Vielmehr wird sie in das Unternehmen geholt, um die Mitarbeitermotivation und die Produktivität zu steigern und den Teamgeist zu fördern. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen, sodass sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohlfühlen und ihre Leistungen auf einem hohen Niveau halten können. Die Position der Wohlfühlmanagerin ist dabei zwischen der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und der Personalabteilung angesiedelt. Die Feelgood-Managerin ist somit die Schnittstelle und erste Ansprechperson zwischen dem Unternehmen und den Mitarbeitern.

Warum leisten sich immer mehr Unternehmen eine Feelgood-Managerin?

Die gute Stimmung, die meist in kleinen Unternehmen und Start-ups vorherrscht, soll auch in der Wachstumsphase nicht verloren gehen. International erfolgreiche Unternehmen wie beispielsweise Google haben das frühzeitig erkannt und konsequent darauf gesetzt, eine familiäre und positive Unternehmenskultur zu fördern. Dass das nicht von alleine passieren kann, liegt auf der Hand. Aus diesem Umstand heraus entwickelte sich daher das Berufsfeld der Feelgood-Managerin. Sie hilft dem Unternehmen dabei, die passenden neuen Mitarbeiter auszuwählen und diese schnell in das Unternehmen zu integrieren. Zudem kümmert sie sich um die Belange bestehender Mitarbeiter und trägt zur Etablierung einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Alle diese Faktoren stärken wiederum den Ruf des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber, wodurch das Unternehmen interessanter für talentierte Fachkräfte wird.

Welche Vorteile bringt die Position einer Feelgood-Managerin?

Feelgood-Managerinnen sind eine emotionale Unterstützung im Unternehmen und können die Loyalität der Mitarbeiter und deren Bindung zum Unternehmen unterstützen. Sie können zudem sehr viel dazu beitragen, die Unternehmenskultur zu verbessern und diese auch in schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten. Wohlfühlmanagerinnen tragen ferner dazu bei, eine wertschätzende Umgebung zu schaffen und die Arbeitszufriedenheit zu steigern. Untersuchungen ergaben dabei, dass Mitarbeiter in Unternehmen, die über eine Feelgood-Managerin verfügen, über ein geringeres Stresslevel klagen und weniger Krankenstandstage in Anspruch nehmen.

Welche Aufgaben hat eine Feelgood-Managerin?

Die Hauptaufgabe von Feelgood-Managerinnen ist nicht die Bespaßung der Belegschaft, sondern die konstante Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Unternehmen. So kümmert sie sich beispielsweise um die Organisation von Teambuildingaktivitäten, Feiern und Veranstaltungen außerhalb der Arbeit. In internationalen Unternehmen helfen Wohlfühlmanagerinnen zudem Expats aus anderen Niederlassungen dabei, dass sie sich schnell am neuen Arbeitsort wohlfühlen. Da sie den kulturellen Hintergrund der unterschiedlichen Mitarbeiter verstehen und im besten Fall mehrere Sprachen sprechen, können sie somit eine wichtige Stütze für Mitarbeiter aus anderen Ländern sein. Ihre Aufgaben gehen dabei über den Arbeitsplatz hinaus, sodass sie ihren ausländischen Kollegen auch bei der Suche nach einer passenden Wohnung oder der Anmeldung eines neuen Autos helfen.

Wie sieht der Joballtag einer Feelgood-Managerin aus?

Als Feelgood-Managerin hast du keinen starren Arbeitsablauf. Du gehst mit einem wachen Blick durch das Unternehmen und hast für jeden Mitarbeiter ein offenes Ohr. Zudem bist zu auch dafür zuständig, Neuankömmlinge willkommen zu heißen und dafür zu sorgen, dass die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern gut funktioniert. Der Hauptfokus ist immer das Wohlergehen der Mitarbeiter und dass es der Belegschaft auch bei starkem Wachstum oder Schwierigkeiten gut geht. Die Arbeit ist somit sehr abwechslungsreich und nicht mit einem klassischen Bürojob zu vergleichen.

Qualifikationsprofil, Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten

Die Grundvoraussetzung für den Job als Feelgood-Managerin ist ein ausgeprägtes Set an Soft Skills. So benötigst du eine gute Menschenkenntnis und Empathie. Dir muss das Wohl anderer Menschen ehrlich am Herzen liegen und du musst dich gut in andere hineinversetzen können. Zudem benötigst du auch erstklassige Kommunikationsfähigkeiten und im optimalen Fall sehr gute Sprachkenntnisse. Auch Organisationstalent, eine ausgeprägte Fähigkeit zum sogenannten Networking, Durchsetzungskraft und eine lösungsorientierte Arbeitsweise können dir dabei helfen, schnell im Job Fuß zu fassen.

Berufsausbildung

Um den Job als Wohlfühlmanagerin ausführen zu können, benötigst du kein abgeschlossenes Studium, auch wenn ein Abschluss in einem einschlägigen Fach wie beispielsweise Psychologie, Wirtschaftswissenschaften oder Soziologie hilfreich sein können. Ein wenig Erfahrung aus dem Bereich des Projekt- und Eventmanagements und Wissen aus dem HR-Bereich können dir den Einstieg in den Beruf ebenfalls erleichtern. Zudem gibt es spezielle Ausbildungen und Lehrgänge, die dich perfekt auf die Tätigkeit als Wohlfühlmanagerin vorbereiten. Alles in allem hilft es zudem sehr, wenn du von Haus aus ein positiver und glücklicher Mensch bist, der gerne auf andere zugeht und ein hohes Energielevel besitzt.

Gehalt und Berufsaussichten

Der Beruf der Feelgood-Managerin ist in Europa noch relativ neu, wird jedoch immer stärker nachgefragt. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland derzeit weniger als 100 Wohlfühlmanagerinnen, was jedoch auch dem Umstand geschuldet ist, dass die passenden Ausbildungen und Lehrgänge erst seit einiger Zeit verfügbar sind. Das Gehalt ist variabel und wird durch deine Erfahrung, Ausbildung und die Unternehmensgröße bestimmt. Im Durchschnitt verdienen Feelgood-Managerinnen in Deutschland derzeit zwischen 40.000 bis 45.000 Euro jährlich mit steigender Tendenz.



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