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Charaktere formen und fördern - 5 gute Gründe für eine Ausbildung zum/zur Erzieher/-in

Charaktere formen und fördern - 5 gute Gründe für eine Ausbildung zum/zur Erzieher/-in
© Oksana Kuzmina / shutterstock.com
Inhalt:
  1. 1. Du bist ein Vorbild
  2. 2. Du bist für die Entwicklung von Kindern verantwortlich
  3. 3. Lass deiner Kreativität freien Lauf
  4. 4. Es wird bestimmt nie langweilig! 
  5. 5. Rosige Zukunftsperspektiven

Pflegen, Unterhalten, Unterstützen, Betreuen, Fördern und vieles mehr: Dies sind nur einige Aufgaben, die als Erzieher auf dich zukommen werden. In der schulischen Ausbildung, die je nach Bundesland zwischen zwei und vier Jahre Dauern kann, lernst du jede Menge darüber, wie du die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern unterstützen kannst. Dieser Job beinhaltet viel mehr als nur gemeinsames basteln, singen und malen. Denn in dieser wichtigen Lebensphase unterstützt du die Heranwachsenden dabei, eines Tages zu einem selbstständigen Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. Ein Job mit großer Verantwortung – der aber auch jede Menge Freude mit sich bringt. Du bist noch unentschlossen, ob dieser Ausbildungsberuf der Richtige für dich ist? Hier kommen fünf Gründe für eine Ausbildung zum Erzieher: 

1. Du bist ein Vorbild

Kommt es zu Streitigkeiten zwischen deinen Schützlingen, fungierst du als Vermittler. Du zeigst den Kindern, wie sie mit Konfliktsituationen umgehen und wie sie Probleme mit Anderen bewältigen. Aber nicht nur das: Du zeigst ihnen auch, wie sie mit den Herausforderungen des Alltages umgehen können. Kurzum: Du bist ein wahres Vorbild und auch ein Held für die Kinder. Wenn du dich für den Ausbildungsberuf Erzieher entscheidest, dann stellst du im Leben der Kinder eine Person dar, zu der diese aufblicken! Ein Job, der jede Menge Verantwortung mitbringt, aber bei dem man auch wie in kaum einem anderen Beruf jede Menge Wertschätzung von seinen Sprösslingen wieder zurück bekommt. Mit deinem Verhalten zeigst du den Kindern, wie Sie sich eines Tages verhalten sollen und bist eine wichtige Bezugsperson für sie, an die sie sich immer wenden können. 

2. Du bist für die Entwicklung von Kindern verantwortlich

Weil du pädagogisch wertvolle Lerninhalte vermittelst bist du maßgeblich an der Entwicklung von heranwachsenden Menschen beteiligt. Du regst deren individuelle Bildungsprozesse an, hilfst ihnen dabei, auf spielerische und kreative Art und Weise ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren und vieles mehr! Die gemachten Lernfortschritte analysierst du stets und hältst diese auch schriftlich fest, um mit den Erziehungsberichtigten darüber zu sprechen. Diesen kannst du weitere Tipps geben, wie sie die Entwicklung ihres Kindes zusätzlich daheim unterstützen können. Ein Job, der zwar große Verantwortung mitbringt, dafür aber auch sehr erfüllend ist. Eltern geben ihre Kinder in die Obhut von Erziehern mit dem Vertrauen darauf, dass diese sich gut die Kinder kümmern werden. Diesen Auftrag kannst du in diesem Beruf jeden Tag auf Neue voller Stolz und Motivation ausführen!

3. Lass deiner Kreativität freien Lauf

In deiner Arbeit als Erzieher/-in kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen! Denn egal ob mithilfe von Musik, Bewegung und Sport, oder mithilfe von Kunst: Du kannst selbst entscheiden, mit welchen Mitteln du die körperliche und geistige Entwicklung deiner Schützlinge förderst. In von dir gestalteten Themenwochen bringst du den Kindern immer wieder etwas Neues bei. Egal ob Piraten-Woche, Ritternachmittag, Weltraum-Tag oder, oder, oder: Du gestaltest die Tage kreativ und sorgst durch unterschiedliche Herangehensweisen und Methoden dafür, dass auf spielerische Weise viel gelernt wird. Dadurch ist der Ausbildungsberuf des Erziehers auch unglaublich abwechslungsreich! Kein Tag gleicht dem anderen, und wenn doch, dann kannst du selbst etwas dagegen tun und mit einer kreativen Idee Neues ausprobieren und damit die Kinder immer wieder aufs Neue begeistern! 

4. Es wird bestimmt nie langweilig! 

Wie bereits erwähnt, gleicht selten ein Tag dem anderen. Mal verstehen sich alle Kinder untereinander prächtig, mal musst du zusehen, wie du einen Streit beendest und Konfliktsituationen wieder entschärfst. Es wird Tage geben, an denen einige Kinder einfach schlecht gelaunt sind. An diesen sind Nerven aus Stahl gefragt – denn in solchen Stresssituationen musst du immer ruhig bleiben und überlegt handeln. Es wird aber auch Tage geben, die so fröhlich und lustig sind, dass du selbst nach Feierabend noch bis über beide Ohren hinaus grinsen wirst. Dich erwartet nach der Ausbildung zum Erzieher also ein spannender Arbeitsalltag. Auch deine Beobachtungen und Analysen der Entwicklung deiner Schützlinge sorgen für unterschiedliche Tagesabläufe. Denn du gehst individuell auf die Lernfortschritte jedes einzelnen Kindes ein und überlegst dir dementsprechend individuelle pädagogische Maßnahmen, mit denen du die Entwicklung dieses Sprösslings maßgeschneidert fördern und unterstützen kannst. 

5. Rosige Zukunftsperspektiven

Nach der schulischen Ausbildung stehen dir jede Menge Türen offen! Du kannst zum Beispiel den klassischen Weg gehen und dich in einem Kindergarten oder in einer Kindertagesstätte bewerben um dort zu arbeiten. Es ist aber auch möglich, in einem Hort oder in einer Krippe tätig zu werden. Aber das waren noch längst nicht alle Karriereperspektiven, die dich nach einer Ausbildung zum Erzieher erwarten. Wenn du gerne mit ganzen Familien arbeiten möchtest, dann bewirb dich doch einfach bei einer Familienberatungsstätte! Für die Arbeit in Suchtberatungsstätten qualifiziert dich dieser Ausbildungsberuf ebenfalls. Oder liegt dir das Wohl von Jugendlichen am Herzen? Dann bewirb dich doch einfach für einen Arbeitsplatz in einem Jugendwohnheim! Übrigens: Auch ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung könnte ein potenzieller Arbeitgeber von dir werden!

Du möchtest die Karriereleiter noch weiter erklimmen? Dann könntest du über eine Aufstiegsweiterbildung nachdenken. Häng doch einfach die kaufmännische Weiterbildung Fachwirt/-in im Erziehungswesen an deine schulische Ausbildung! Wenn du mit dem Bürokram eher weniger zu tun haben möchtest, dafür aber Lust auf ein Studium hast, dann kannst du unter anderem Erziehungswissenschaften studieren. Eine Weiterbildung zum Heilpädagogen oder zum Sonderpädagogen ist ebenfalls möglich! Weitere Studienfächer, die für dich in Frage kommen könnten sind soziale Arbeit, pädagogische Psychologie oder auch Waldorfpädagogik. 

Hier findest du aktuelle Ausbildungsstellen für Erzieher!


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