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Die Altersvorsorge: Die wichtigsten Infos für Auszubildende

Die Altersvorsorge: Die wichtigsten Infos für Auszubildende
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Inhalt:
  1. Die Gesetzliche Rente
  2. Die Private Altersvorsorge
  3. Die Betriebliche Altersvorsorge
  4. Die Riester-Rente
  5. Fazit

Es ist lange kein Geheimnis mehr: Die gesetzliche Rente wird für die junge Generation von Heute nicht mehr als einzige Altersvorsorge ausreichen. Bereits während der Ausbildung kannst du dich um deine Altersvorsorge kümmern, denn: Je früher man damit beginnt, desto besser! Es ist zwar schon ein wenig komisch, sich direkt nach dem Start ins Berufsleben schon mit dem Abschied aus dem Berufsleben zu befassen, doch wirst du dir später sehr dankbar dafür sein.

Riester-Rente, private Altersvorsorge, Betriebsrente, und so weiter. Es gibt viele Möglichkeiten, um für die Zukunft vorzusorgen. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten du während der Ausbildung hast, um dich optimal mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen.

Die Gesetzliche Rente

Um die Gesetzliche Rente brauchst du dich nicht zu kümmern. Diese ist, wie der Name schon vermuten lässt, gesetzlich vorgeschrieben und wird automatisch abgezogen. Sobald du deine erste Ausbildungsvergütung erhalten hast, beginnt deine Einzahlung in die gesetzliche Rentenkasse. Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt 19,9% deines Brutto-Gehaltes. Davon zahlt dein Ausbildungsbetrieb die eine Hälfte, und du die andere. Das geschieht alles automatisch und du musst dich um nichts kümmern. Verdienst du allerdings während der Ausbildung weniger als 325 Euro im Monat, dann zahlt nur dein Ausbildungsbetrieb in die Rentenkasse ein, du selbst bist davon befreit. Dies ändert sich aber wieder, sobald sich deine Ausbildungsvergütung erhöht hat.

Da man bereits sagen kann, dass die Gesetzliche Rente allein im Alter nicht reicht, sollte man sich nach weiteren Optionen umschauen. Die Gesetzliche Rente bildet damit zwar eine Grundlage, doch halten kann man seinen Lebensstandard damit nicht. Du kannst diese Form der Altersvorsorge als eine Art Grundsicherung betrachten, mit der du vielleicht die Miete bezahlen kannst und vielleicht auch noch die Verpflegung. Für Extras braucht es auch eine Extra-Altervorsorge.

Die Private Altersvorsorge

Wenn du dich für eine private Altersvorsorge interessierst, kannst du einen Termin bei deiner Bank machen. Die Höhe der Beiträge sind je nach Anbieter und Region unterschiedlich. Was du allerdings über die private Altersvorsorge wissen musst: Alle Beiträge zahlst du allein. Im Gegensatz zur Gesetzlichen Rente zahlt dein Arbeitgeber nicht einen Teil des monatlichen Beitrages. Aus diesem Grund eignet sich diese Form der Altersvorsorge eher für Azubis, die ein relativ hohes Ausbildungsgehalt bekommen. Denn allein bei Abschluss des Vertrages fallen bereits die ersten Gebühren an. Wer sowieso schon während der Ausbildung immer sparen muss, für den ist die private Altersvorsorge vermutlich erst nach der Ausbildung eine Option.

Eine interessante Alternative zur privaten Altersvorsorge sind Fondssparpläne. Diese Sparpläne gibt es für Azubis bereits für wenig Geld. Der große Vorteil ist zudem: Du bist dabei relativ flexibel, musst keine hohe Beträge einzahlen, und profitierst in der Zukunft von der langen und regelmäßigen Einzahlung. Für genauere Informationen kannst du einfach einen Termin bei deiner Bank ausmachen!

Die Betriebliche Altersvorsorge

Jeder Arbeitnehmer, und damit auch jeder Auszubildende, hat ein Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge. Die einzige Ausnahme: Die betriebliche Altersvorsorge wurde explizit aus dem Tarifvertrag ausgeschlossen. Wenn nicht: Glück gehabt! Denn dann zahlt dein Ausbildungsbetrieb weitere Beiträge in deine Rentenkasse ein. Es gibt mehrere unterschiedliche Formen der betrieblichen Rente. Diese sind:

  • Pensionsfonds
  • Pensionskasse
  • Direkt- und Pensionszusage
  • Unterstützungskasse
  • Direktversicherung

In manchen Fällen zahlst du einen Teil des Beitrages und dein Ausbildungsbetrieb den anderen Teil. Manchmal zahlt der Betrieb aber auch alles selbst. Wenn du einen Teil dazu beisteuerst, kannst du mit staatlichen Zuschüssen rechnen!

Die Riester-Rente

Zusätzlich zur Form der privaten Altersvorsorge gibt es noch die Riester-Rente. Diese eignet sich auch schon für Auszubildende, denn der zu zahlende Beitrag beläuft sich auf nur 4% des Brutto-Gehaltes. Außerdem gibt es bei dieser Rente staatliche Zuschüsse. Das bedeutet, dass du, je nachdem, in welche Förderstufe du fällst, bis zu 154 Euro an Zuschüssen erhalten kannst. Die Gesamthöhe der Einzahlung ist somit relativ hoch. Ein weiterer Vorteil: Solltest du im Laufe deiner beruflichen Karriere einmal Arbeitslos werden und musst Arbeitslosengeld 2 beantragen (auch bekannt als Hartz 4) dann ist deine Rente geschützt. Der Staat kann das gesparte Geld auf deinem „Rentenkonto“ nicht benutzen um damit Sozialleistungen für dich zu zahlen. Deine Rente bleibt geschützt, egal, in welcher beruflichen Situation du dich einmal befindest.

Übrigens: Auszubildende, die jünger als 25 Jahre alt sind, können sich bei Abschluss einer Riester-Rente auf eine einmalige Prämie in Höhe von ca. 200 Euro freuen! Früh Anfangen lohnt sich also! Die Riester-Rente ist auch familienfreundlich: Für jedes Kind gibt es weitere Zuschüsse.

Fazit

Überlege dir gut, ob du nicht schon jetzt während der Ausbildung mit der Altersvorsorge beginnen möchtest. Du startest zwar gerade erst ins Berufsleben, doch kann man gar nicht früh genug damit beginnen, sich mit der Organisation seiner Zukunft auseinanderzusetzen. Auch Azubis sollten an die Zukunft denken und sich bereits während der Ausbildung Gedanken zur Altersvorsorge machen.


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