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Fit und gesund durch die Ausbildung - 5 Tipps für dein Wohlbefinden

Fit und gesund durch die Ausbildung -  5 Tipps für dein Wohlbefinden
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Inhalt:
  1. Tipp Nummer 1: Egal ob Stehen oder Sitzen, sorge für mehr Abwechslung
  2. Tipp Nummer 2: Eine gesunde Mittagspause
  3. Tipp Nummer 3: Sport
  4. Tipp Nummer 4: Kenne die Sicherheitsvorschriften
  5. Tipp Nummer 5: Die seelische Gesundheit nicht vergessen!

Mit dem Start ins Berufsleben ändert sich dein Alltag komplett. Auf einmal ist es unglaublich wichtig, dass du jeden Tag in deinem Ausbildungsbetrieb erscheinst und deine Aufgaben erledigst. Ebenfalls wichtig: Nicht krank zu werden. Denn dann bleibt die Arbeit liegen und du hast jede Menge Stress wenn du wieder gesund bist. Außerdem verpasst du durch eine Krankheit unter Umständen viel Lernstoff, was dich in der Abschlussprüfung ausbremsen, und sogar den ganzen Erfolg deiner Ausbildung in Gefahr bringen kann. Umso wichtiger ist es, dass Auszubildende gut auf sich Acht geben und sich fit und gesund halten. Wie das am besten gelingt, erfährst du hier!

Tipp Nummer 1: Egal ob Stehen oder Sitzen, sorge für mehr Abwechslung

Viele Azubis entscheiden sich für eine Lehre im Einzelhandel. Auch Ausbildungsstellen im kaufmännischen Bereich sind sehr begehrt. Beide Branchen scheinen sich zunächst stark zu unterscheiden. In Einzelhandel steht man den ganzen Tag. Wer dagegen im Büro arbeitet, muss den ganzen Tag sitzen. Beides ist für die Gesundheit allerdings nicht optimal. Denn der Körper braucht unterschiedliche Bewegungen. Wer acht Stunden am Tag in der gleichen Position verweilen muss, leidet häufig unter Rückenschmerzen, Verspannungen, und unter Umständen auch an Schmerzen an Hüft- oder Kniegelenk. 

Um das zu vermeiden solltest du versuchen, so oft es geht deine Position zu wechseln. Sitz nicht den ganzen Tag in der gleichen Haltung auf deinem Bürostuhl, sondern wechsle deine Position. Zwischendurch solltest du immer wieder aufstehen. Anstatt dir ein Dokument aus einer Abteilung, die in einem anderen Stockwerk sitzt, per Mail schicken zu lassen, lauf los und hole das entsprechende Dokument selbst ab. Baue so viele Bewegungs-Pausen wie möglich in deinen Arbeitsalltag ein. Wer den ganzen Tag stehen muss, sollte versuchen nicht starr auf der Stelle zu stehen, sondern ebenfalls in Bewegung zu bleiben. Treppen steigen, einen Rundgang durch den Laden machen, alles was sich eben so anbietet. 

Tipp Nummer 2: Eine gesunde Mittagspause

Wer abends müde und abgeschlagen von der Arbeit kommt, wohlwissend, dass noch Arbeit in Form des Berichtshefts auf einen wartet, der wird wohl kaum noch die nötige Energie aufbringen, sich in die Küche zu stellen, und sich stundenlang mühselig ein super gesundes und ausgewogenes Gericht zu zaubern. Wer abends lieber zu Tiefkühlpizza greift, sollte zumindest mittags zusehen, wichtige Nährstoffe und Mineralien aufzunehmen. Ein gesundes Mittagessen gibt dir die nötige Energie, bis zum Abend durchzuhalten, und nicht ins berühmte Schnitzelkoma zu verfallen. Azubis müssen so viel lernen, dass sie eben auch am Nachmittag aufnahmefähig bleiben müssen. Mit einer gesund gestalteten Mittagspause hältst du dich nämlich auch im Kopf fit! 

Ideale Mahlzeiten zur Mittagszeit bestehen aus viel frischem Obst und Gemüse. Proteine halten lange satt, und Ballaststoffe, sowie Milchprodukte, sind gut für die Verdauung. Perfekt ist ein frischer Salat mit gegrillter Hähnchenbrust oder auch eine Portion Reis mit Fisch. Als Nachmittags-Snack wäre ein Obstsalat ideal, aber auch ungezuckerter Naturjoghurt. Bedenke, dass diese Mahlzeiten dich satt machen, ohne dir für den Rest des Tages zu schwer im Magen zu liegen und deine Konzentration auszuschalten. Spar dir daher den Gang zur nächsten Pommesbude und verbanne Fast-Food aus deinem Arbeitsalltag.

Tipp Nummer 3: Sport

Sobald man im Berufsleben steckt, wird es immer schwieriger, Zeit für Sport zu finden. Daher musst du Sport einfach zu einer Priorität machen. Wer es fit und gesund durch die Ausbildung schaffen möchte, der sollte sich mindestens 2-3 mal pro Woche Zeit nehmen, um aktiv zu werden. Am besten, du planst dein Sportprogramm so, dass du direkt nach deiner Arbeit loslegen kannst, denn wer erstmal zu Hause ankommt und damit beginnt, sich auszuruhen, dem wird es schwerfallen sich ein weiteres mal aufzuraffen und das Haus für eine Sporteinheit zu verlassen. 

Wähle drei Tage aus, und schreibe in deinen Terminkalender, welche Art von sportlicher Betätigung du nachgehen wirst. Dadurch wird Bewegung nicht nur zu einer Option, sondern zu einem festen Punkt in deinem Tagesablauf. Extra-Tipp: Suche dir in deinem Ausbildungsbetrieb oder in deiner Berufsschule gleichgesinnte, mit denen du dich zum Sport verabreden kannst. Wer verabredet ist, lässt sich nicht mehr so einfach von seinem inneren Schweinehund überlisten.

Tipp Nummer 4: Kenne die Sicherheitsvorschriften

Jüngere Arbeitnehmer sind häufiger von Arbeitsunfällen betroffen als ältere. Das hat zum Einen mit der fehlenden Praxiserfahrung zu tun, zum Anderen aber auch damit, dass den Sicherheitsvorschriften des Unternehmens nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Um längere Ausfälle aufgrund eines Arbeitsunfalles zu vermeiden, solltest du dir mal einen Abend Zeit nehmen, um dir die in deinem Ausbildungsbetrieb geltenden Sicherheitsvorschriften gründlich durchzulesen. Bei welchen Arbeitsschritten müssen Handschuhe, eine Schutzbrille oder andere Schutzkleidung getragen werden? Solche Sicherheitsvorschriften gibt es übrigens nicht nur für Ausbildungsberufe in der Industrie oder im Handwerk! 

Auch Verkäufer und kaufmännische Angestellte sollten sich damit vertraut machen. Wer beispielsweise im Warenlager oder im Archiv regelmäßig auf eine Leiter klettert, um bestimmte Kartons vom Regal zu holen, ist ebenfalls anfällig für Arbeitsunfälle. Um nicht von der Leiter zu rutschen, wird bestimmtes Schuhwerk empfohlen. Du siehst, auch in Bereichen, in denen man nicht damit gerechnet hätte, gibt es Sicherheitsvorschriften und Maßnahmen zum Schutz von Arbeitnehmern. Lass dich zu diesem Thema von deinem Ausbilder beraten und kenne die Stolperfallen, die in jedem Unternehmen lauern! 

Tipp Nummer 5: Die seelische Gesundheit nicht vergessen!

Zu viel Stress kann über einen bestimmten Zeitraum genauso krank machen wie körperliche Beschwerden. Da Stress während der Lehre unumgänglich ist, ist es umso wichtiger, dass du dir einen Ausgleich zum anstrengenden Arbeitsalltag suchst. Die beste Wahl ist hier natürlich der Sport. Sport sorgt nicht nur dafür, dass du fit und gesund bleibst, es vermindert auch die Stresshormone in deinem Körper, sodass du nach einer Runde Joggen wesentlich entspannter bist, als wenn du deinen Feierabend lediglich auf der Couch verbracht hättest. Sich kleine Auszeiten zu gönnen ist ebenfalls wichtig. Verabrede dich mit deinen Freunden, geht zusammen ins Schwimmbad oder ins Kino, und vergiss die Arbeit für ein paar Stunden. Entspannung und Erholung ist vor allem während der Ausbildung sehr wichtig, denn schließlich musst du täglich viel Neues lernen. Achte auf dich und deine Gesundheit, sowohl auf die körperliche als auch auf die seelische, und einer erfolgreichen Ausbildung sollte nichts mehr im Wege stehen!

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