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Trau dich: Initiativbewerbung für eine Ausbildung in deinem Traumunternehmen

Trau dich: Initiativbewerbung für eine Ausbildung in deinem Traumunternehmen
© Lyubov Levitskaya | shutterstock.com
Inhalt:
  1. Die Initiativbewerbung als Schlüssel für den Erfolg
  2. Wie sollte eine Initiativbewerbung aussehen?
  3. Nachhaltigen Eindruck hinterlassen - so funktioniert es
  4. Ist die Initiativbewerbung der Schlüssel zum Traumjob?

Für viele Menschen gibt es schon während ihrer Ausbildung einen bestimmten Namen, den sie irgendwann in ihrem Lebenslauf sehen möchten. Berühmte Unternehmen in der Technik-Branche wie Google, Apple oder Microsoft waren zum Beispiel die Inspiration für viele IT-Fachkräfte und Ingenieure, die diesen Weg eingeschlagen haben. Ähnlich bekannte Marken gibt es in den meisten Branchen. Je mehr man sich der Realität der Arbeitswelt zuneigt, desto mehr scheint es aber, dass dieser Traum eine Seltenheit ist. Immerhin heißt es immer, dass in diesen Unternehmen nur jene genommen werden, die die besten ihrer Branche sind. Das ist ein Irrglaube und sollte den eigenen Träumen nicht im Weg stehen.

Die Initiativbewerbung als Schlüssel für den Erfolg

In vielen großen Unternehmen sind zwar Unmengen an verschiedenen Stellen ausgeschrieben - diese beziehen sich in der Regel aber entweder auf studentische Kräfte oder stark spezialisierte Jobs. Stellen für Einsteiger im Berufsleben finden sich nur selten und Ausbildungsstellen sind noch seltener auf den Karriere-Portalen der großen Konzerne zu finden. Das liegt daran, dass diese Stellen nicht selten über direkte Verfahren vergeben werden. Große Konzerne rekrutieren entweder direkt an Schulen und Universitäten oder sie reagieren auf sogenannte Initiativbewerbungen, die von besonders ambitionierten Personen kommen. Genau das bietet eine Chance für jene, die bei einem solchen Namen unterkommen wollen.

Bei einer Initiativbewerbung verlässt man sich nicht darauf, dass ein Unternehmen die offenen oder verfügbaren Stellen auf einer Webseite oder einer anderen Stelle auflistet. Man wird selbst aktiv, sammelt die Gründe dafür, warum man in dem besagten Unternehmen eine Verstärkung wäre und schickt die Unterlagen unaufgefordert an die Firma. Damit verschafft man sich einen direkten Vorteil und bringt sich für eine Ausbildung und später für eine Festanstellung ins Gespräch. Natürlich sollte eine solche Initiativbewerbung in jedem Fall verschiedene Dinge beinhalten und an die richtigen Personen geschickt werden. Nur so kann man seine Chancen weiter stärken, obwohl es offiziell gar keine Stelle gibt, auf die man sich bewerben könnte.

Wie sollte eine Initiativbewerbung aussehen?

Die Bewerbung ohne Aufforderung - oder einfach Initiativbewerbung - unterscheidet sich nicht grundlegend von jeder anderen Form der Bewerbung. Wichtig ist nur, dass man sich noch ein wenig besser präsentiert und seine Stärken aufzuzählen weiß. Natürlich ist es auch hilfreich, wenn man verdeutlicht, warum man sich mit einer solchen Bewerbung gerade für dieses Unternehmen entschieden hat. In Zeiten, in denen die Firmen versuchen eine enge Verbindung mit ihren Mitarbeitern zu erreichen, sind jene Bewerber, die eine hohe Identifikation mit der Marke erreichen, besonders gefragt. Natürlich nur dann, wenn auch die fachlichen Spezifikationen erreicht werden. Die folgenden Punkte sind für den Inhalt einer solchen Bewerbung besonders wichtig:

  • Konkrete Ansprache: Allgemeine Ansprachen und ein Mangel an den richtigen Kontaktpersonen ist für eine Initiativbewerbung ein schlechtes Zeichen. Stattdessen ist die Recherche wichtig.
  • Kurz und bündig: Statt auf lange und ausschweifende Phrasen zu setzen, ist es wichtig, dass man sich kurz hält und direkt mit der Tür ins Haus fällt. Personalchefs haben nur sehr wenig Zeit und wollen wissen, worum es in dem Schreiben geht.
  • Genaue Jobangabe: Worauf genau bewirbt man sich? Man sollte eine Vorstellung haben, in welchem Bereich man eine Ausbildung beginnen möchte.
  • Modernes Design: Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht immer einfach, sich von den verschiedensten anderen Bewerbern zu unterscheiden. Ein gutes Design und eine hübsche Aufmachung können daher den Unterschied ausmachen.

Guter Inhalt und eine vernünftige Aufmachung sind also der Schlüssel dafür, dass man sich auch mit einer Initiativbewerbung durchsetzen kann. Das Ziel ist es, dass man sich mit seiner eigenen Bewerbung nachhaltig in die Köpfe der zuständigen Personalchefs drängt und somit eine Chance auf eine Ausbildung oder auf eine gewünschte Stelle im Unternehmen erhält.

Nachhaltigen Eindruck hinterlassen - so funktioniert es

Ganz wichtig ist es, dass bei einer Initiativbewerbung keine allgemeinen Phrasen verwendet werden. Das beginnt schon damit, dass man die eigene Bewerbung nicht etwa an eine Abteilung oder gar die Firma generell richtet. Stattdessen nutzt man die Möglichkeiten zur Recherche in Netzwerken wie Xing, bei Google oder direkt mittels eines Telefonats, um die richtigen Ansprechpartner zu suchen. Es zeigt eine gewisse Mühe, wenn man sich, ohne dass diese allgemein bekannt sind, die Namen der richtigen Ansprechpartner sucht. Diese sind es auch, die in der Regel darüber entscheiden, ob die Chance für eine Ausbildung gewährt wird oder ob überhaupt eine Stelle für die eigene Position geschaffen werden kann.

Darüber hinaus spielt in der heutigen Zeit auch das Design für eine Bewerbung eine große Rolle. Der klassische tabellarische Lebenslauf mag in der Regel noch seine Aufgabe erfüllen - besonders bei Start-Ups oder modernen Unternehmen ist es aber manchmal wichtig, dass man aus der Masse herausstechen kann. Das gelingt vor allem mit einer gut gestalteten Bewerbung, einem entsprechenden Portfolio der eigenen Fähigkeiten und mit einem erfrischenden Design, das sich von den Dutzenden anderen Bewerbungsmappen unterscheiden kann.

Ist die Initiativbewerbung der Schlüssel zum Traumjob?

Natürlich kann auch eine unaufgeforderte Bewerbung an ein Unternehmen nicht garantieren, dass es am Ende etwas mit dem Traumjob wird. Auch hier braucht es das rechtzeitige Timing und im Zweifel ein wenig Glück, dass man sich mit seinen eigenen Unterlagen gegen die Konkurrenz durchsetzen kann. Allerdings gelingt es mit der Hilfe einer solchen Bewerbung vielleicht noch ein wenig eher, sich eine Chance in einem Unternehmen zu verschaffen, von dem man schon eine Weile träumt. Höher als die Chancen, die man bei einer offenen und vor allem veröffentlichten Stellensuche hat, gibt es in jedem Fall. Einen Versuch ist es, auf der Suche nach der erfolgreichen Karriere im liebsten Unternehmen, wert.

Bild: Tanja Tänzer
Tanja Tänzer (33 Artikel) Tanja Tänzer hat Medien- und Kommunikationsmanagement an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. Während Ihres Studiums hat sie bei verschiedenen Internetunternehmen im Bereich Content Management und Redaktion gearbeitet. Seit kurzem unterstützt Sie das Team von ausbildungsstellen.de mit täglich knackig frischen News und Artikeln für unsere Leserschaft. Letzte Artikel
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